Bayer Leverkusen und Filipe Luis: Trainerfrage nimmt Fahrt auf

Eine Ecke eines Fußballfelds. Malik Batmaz Preußen Münster. Der langjährige Preuße Lukas Frenkert verlässt den SC Preußen Münster und wechselt ablösefrei zu Eintracht Braunschweig. Der 24-jährige Innenverteidiger unterschreibt dort einen Vertrag bis 2027 mit Verlängerungsoption. Der Wechsel von Lukas Frenkert markiert das Ende einer Ära: Der gebürtige Münsteraner durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Vereins und war in der jüngsten Zweitliga-Saison ein Leistungsträger. Nun sucht er eine neue sportliche Herausforderung in Niedersachsen. Ein Symbol des „Preußenwegs“ geht – mit viel Dank im Gepäck Frenkert steht sinnbildlich für den sogenannten „Preußenweg“ – die konsequente Förderung von Talenten aus dem eigenen Nachwuchs. In seiner Zeit bei Preußen Münster schaffte er den Aufstieg in die 2. Bundesliga und kam in der Saison 2024/25 auf 26 Einsätze, erzielte drei Tore und bereitete zwei Treffer vor. Mit seiner Vielseitigkeit in der Defensive war er eine feste Größe. Der Verein würdigte ihn zum Abschied ausdrücklich: Geschäftsführer Ole Kittner bedankte sich für die langjährige Zusammenarbeit und wünschte ihm alles Gute für die weitere Karriere. Vertragsverhandlungen ohne Erfolg – Wechsel nach Saisonende Bereits im Februar 2025 wurde Frenkert ein Vertragsentwurf vorgelegt. Eine Einigung kam jedoch nicht zustande. In der heißen Phase des Abstiegskampfs rückte das Thema in den Hintergrund, der Verein konzentrierte sich voll auf den Klassenerhalt – der schließlich auch gelang. Nach dem Saisonende erhielt Frenkert kein neues Angebot mehr. Der Wechsel von Lukas Frenkert war damit absehbar, auch wenn er viele Fans überrascht und enttäuscht haben dürfte. Eintracht Braunschweig gewinnt einen starken Abwehrspieler Bei Eintracht Braunschweig wird Frenkert als erster externer Neuzugang präsentiert. BTSV-Sportchef Benjamin Kessel lobt dessen Beidfüßigkeit, Kopfballstärke und Spielintelligenz. Er sei „sehr umworben“ gewesen, betont Kessel. Frenkert selbst zeigt sich dankbar für die Wertschätzung und freut sich auf die neue Aufgabe. Für ihn ist der Wechsel auch ein Zeichen des nächsten Karriereschritts – für Preußen Münster hingegen der Verlust eines Eigengewächses mit Identifikationspotenzial.
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Die Trainersuche bei Bayer Leverkusen rückt offenbar Filipe Luis in den Mittelpunkt. Der frühere brasilianische Nationalspieler und Ex-Profi von Atlético Madrid und Chelsea soll nach mehreren Medienberichten zu den Kandidaten für eine mögliche Nachfolge von Kasper Hjulmand gehören. Offiziell bestätigt ist eine Entscheidung bislang nicht.

Filipe Luis soll bei Bayer Leverkusen eine wichtige Rolle spielen

Nach Berichten von Sky und weiteren Medien beschäftigt sich Bayer Leverkusen intensiv mit der Trainerfrage. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes muss klären, wie der Klub auf der Trainerposition in die kommende Phase geht. Kasper Hjulmand steht nach den vorliegenden Berichten unter erheblichem Druck, weil die sportliche Entwicklung nicht den Erwartungen entspricht. Filipe Luis wird in diesem Zusammenhang als möglicher Nachfolger genannt. Teilweise wird der Brasilianer bereits als besonders aussichtsreicher Kandidat beschrieben. Eine offizielle Mitteilung des Vereins zu konkreten Gesprächen oder einer Einigung liegt jedoch nicht vor.

Ex-Flamengo-Trainer ist seit März ohne Verein

Filipe Luis war zuletzt Trainer von Flamengo Rio de Janeiro. Der brasilianische Klub trennte sich Anfang März 2026 von ihm, obwohl Flamengo kurz zuvor deutlich gewonnen hatte. Nach übereinstimmenden Berichten hatte Luis in seiner Zeit bei Flamengo mehrere Titel gewonnen und sich dadurch auch außerhalb Brasiliens als Trainer interessant gemacht. Reuters berichtete von fünf Titeln in etwas mehr als einem Jahr. Andere Medien nennen abweichende Zahlen, weshalb diese Bilanz nicht einheitlich dargestellt wird. Sicher ist: Seit der Trennung von Flamengo ist Filipe Luis ohne Klub.

Entscheidung in Leverkusen bleibt offen

Für Bayer Leverkusen wäre Filipe Luis eine auffällige Lösung, weil er als Trainer noch am Anfang seiner Laufbahn steht, aber bereits bei einem großen Klub Verantwortung getragen hat. Der 40-Jährige kennt den europäischen Spitzenfußball aus seiner aktiven Karriere, unter anderem durch Stationen bei Atlético Madrid und Chelsea. Ob daraus tatsächlich ein Engagement in Leverkusen wird, ist derzeit offen. Die aktuelle Lage lässt sich deshalb nur vorsichtig zusammenfassen: Filipe Luis ist nach Medienberichten ein ernsthafter Kandidat, eine bestätigte Verpflichtung gibt es bislang nicht.

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