Bergretter im BR: Heute läuft „Vier Pfoten in Not“

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Am Montagabend begleitet das BR Fernsehen erneut die Bergwacht Bayern bei realen Rettungseinsätzen in den Alpen. In höchster Not – Bergretter im Einsatz läuft am 28. September 2026 von 20:15 bis 21:00 Uhr. Gezeigt wird Staffel 2, Folge 4 mit dem Titel „Vier Pfoten in Not“. Das bestätigt der aktuelle Programmkalender des Bayerischen Rundfunks.

Damit ist eine abweichende Angabe in einer Programmdatenbank nicht zutreffend. „Luftrettung am Watzmann“ ist zwar ebenfalls eine vierte Folge der Dokureihe, gehört jedoch zur ersten Staffel. Die heutige Sendung ist eindeutig die vierte Episode von Staffel zwei.

„Vier Pfoten in Not“ heute um 20:15 Uhr im BR

Der BR plant für Montag, 28. September, folgende Ausstrahlung: 20:15 bis 21:00 Uhr, BR Fernsehen: „In höchster Not – Bergretter im Einsatz: Vier Pfoten in Not“, Staffel 2, Folge 4.

Die Sendung ist im Programmschema mit 45 Minuten angesetzt. Das eigentliche Video in der ARD Mediathek hat eine Länge von rund 43 Minuten. Die Folge wurde bereits vor der Fernsehausstrahlung online veröffentlicht. Für den heutigen Termin handelt es sich nach den veröffentlichten Sendeterminangaben um die deutsche lineare TV-Premiere dieser Episode, nicht um die Erstveröffentlichung überhaupt.

Die zweite Staffel wurde zunächst für die ARD Mediathek produziert. Der BR hatte angekündigt, die acht Folgen gestaffelt im Mai 2026 online zu stellen. Folgen drei und vier waren für den 13. Mai vorgesehen. Im aktuellen Mediathek-Eintrag trägt „Vier Pfoten in Not“ inzwischen das Datum 23. Juni 2026.

Hund in Not zwischen Sonntagshorn und Aibleck

Im Mittelpunkt eines Einsatzes steht die Bergwacht Bad Reichenhall. Ein Labrador gerät bei einer Wanderung zwischen Sonntagshorn und Aibleck in steilem Gelände in Not. Der Einsatzort liegt im Grenzgebiet zwischen Bayern und dem österreichischen Salzburg. Die bayerischen Retter stimmen sich deshalb mit einem Kollegen der Bergrettung aus Unken ab.

Die Suche ist schwierig, weil die übermittelten Positionsdaten den Ort nicht exakt bestimmen. Orientierung gibt zunächst vor allem das Bellen des Hundes. Der BR zeigt dabei unter anderem einen Bergretter namens Michael, der zur Bergwacht Bad Reichenhall gehört. In der Folgenbeschreibung wird ein angehender Hundeführer hervorgehoben. Weitere Namen der Einsatzkräfte sind dort nicht angegeben.

Die Dokumentation beschränkt sich nicht auf die ungewöhnliche Tierrettung. Ein zweiter Einsatz führt zur Bergwacht Ramsau am Watzmann.

Wetter erschwert einen Einsatz am Watzmann

Dort benötigt ein Bergsteiger nach einer langen Tour Unterstützung, weil er sich den weiteren Abstieg nicht mehr zutraut. Regen, Nebel und eine zunehmende Gewittergefahr verändern die Bedingungen am Berg. Nasse Felsen, eingeschränkte Sicht und rutschige Sicherungsanlagen erschweren die Arbeit der Bergwacht.

Die Folge zeigt darüber hinaus Szenen aus dem Alltag der Bereitschaften. Die Serie begleitet in Staffel zwei die Bergwachten Grainau, Ramsau und Bad Reichenhall. Damit erweitert sich das Einsatzgebiet gegenüber dem Beginn der Reihe um den nördlichen Teil des Berchtesgadener Landes.

Bei den gezeigten Fällen handelt es sich um reale Einsätze. Produziert wird die Reihe mit regulären Kamerateams sowie teilweise mit Bodycams und 360-Grad-Kameras, die von den Rettungskräften mitgeführt werden.

Produktion von Timeline Production für den Bayerischen Rundfunk

„In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ wird von der in Bad Reichenhall ansässigen Timeline Production im Auftrag des Bayerischen Rundfunks hergestellt. Die redaktionelle Verantwortung beim BR wird für die heutige Folge mit Matthias Luginger angegeben.

Als Produzenten der Reihe werden öffentlich Max Reichel und Franz Hinterbrandner geführt.

Alle weiteren Folgen bis Ende Oktober

Staffel zwei umfasst acht Folgen. Nach „Vier Pfoten in Not“ setzt der BR die Ausstrahlung jeweils montags um 20:15 Uhr fort. Für den 5. Oktober ist „Verloren im Schneesturm“ angekündigt. Am 12. Oktober folgt „Spurlos verschwunden“, am 19. Oktober „Sturz ins Wildwasser“. Das Staffelfinale „Verunglückt am Watzmann“ soll am 26. Oktober 2026 laufen.

Zuvor liefen im BR „Lebensgefahr im Höllental“ am 7. September, „Weltuntergang“ am 14. September und „Vom Gletscher verschluckt“ am 21. September. Damit bildet „Vier Pfoten in Not“ zur Halbzeit der achtteiligen Staffel die vierte Episode.

Folge bereits in der ARD Mediathek verfügbar

Wer die Ausstrahlung um 20:15 Uhr verpasst, kann die Episode bereits in der ARD Mediathek abrufen. Der aktuelle Mediathek-Eintrag weist eine Verfügbarkeit bis zum 22. September 2028 um 11:33 Uhr aus. Dort wird die Sendung ausdrücklich als „Folge 4: Vier Pfoten in Not (S02/E04)“ geführt.

Auch die übrigen Folgen der zweiten Staffel sowie die erste Staffel sind beziehungsweise werden über die ARD Mediathek angeboten. Der Bayerische Rundfunk hatte für Staffel zwei zunächst eine schrittweise Online-Veröffentlichung im Mai angekündigt.

Bergwacht Bayern verzeichnete 2025 mehr als 9.000 Einsätze

Die Serie bildet nur einen Ausschnitt aus der Arbeit der Bergwacht Bayern ab. Nach Zahlen der Organisation, die der BR in seinem Pressedossier veröffentlicht hat, wurden 2025 insgesamt 9.068 Einsätze registriert. 2024 waren es 7.864 und 2023 insgesamt 8.038. Die Bergwacht verfügt demnach über 107 Bereitschaften und knapp 4.000 aktive Einsatzkräfte.

Die Organisation übernimmt nicht nur Rettungen im klassischen Hochgebirge. Zu ihren Aufgaben gehören Einsätze in alpinem und unwegsamem Gelände, die Höhlenrettung, Katastrophenhilfe sowie Aufgaben im Natur- und Umweltschutz. Ein Großteil der Arbeit wird von ehrenamtlichen Kräften geleistet.

Für den heutigen Fernsehabend steht allerdings ein ungewöhnlicher Teil dieses Einsatzspektrums im Mittelpunkt: eine Tierrettung in schwierigem Gelände und ein wetterbedingt anspruchsvoller Einsatz am Watzmann.

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