
Im Dortmunder Westfalenpark sind am Donnerstag zwei britische Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Beide Bomben wiegen jeweils 250 Kilogramm und müssen noch am selben Tag vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden. Für den Einsatz wurde ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 500 Metern eingerichtet. Stand 19:00 Uhr am Donnerstag, 24. September 2026, lag noch keine amtliche Meldung vor, dass die Bombenentschärfung in Dortmund abgeschlossen ist. Die Stadt hatte angekündigt, nach erfolgreicher Entschärfung und Aufhebung der Sperrungen über die Warn-App NINA zu informieren.
Die Stadt Dortmund veröffentlichte die erste Mitteilung zu dem Fund am Donnerstag um 13:22 Uhr. Demnach handelt es sich um zwei britische Fliegerbomben mit jeweils 250 Kilogramm Gewicht. Sie wurden im Westfalenpark gefunden. Einen genaueren Zeitpunkt des Fundes nannte die Stadt in ihrer veröffentlichten Mitteilung zunächst nicht.
Für die Entschärfung musste das Gebiet in einem Radius von 500 Metern um die Fundstellen geräumt werden. Die Maßnahmen sollten nach Angaben der Stadt gegen 17 Uhr beginnen. Betroffen waren Teilbereiche des Westfalenparks sowie unter anderem Unternehmen an der Florianstraße, am Flamingoweg und Am Kaiserhain. Wohnhäuser liegen nach Angaben der Stadt nicht im betroffenen Evakuierungsbereich. Eine Zahl zu evakuierten Anwohnerinnen und Anwohnern gibt es deshalb nicht.
Auch eine öffentliche Betreuungsstelle für Bewohnerinnen und Bewohner wurde für diesen Einsatz nicht genannt. Anders als bei größeren Bombenentschärfungen in dicht besiedelten Dortmunder Gebieten mussten nach dem amtlichen Stand keine Anwohner ihre Wohnungen verlassen.
Erhebliche Auswirkungen hat der Einsatz auf den Straßenverkehr. Die B1 wurde nach Angaben der Stadt ab etwa 17:30 Uhr in beiden Fahrtrichtungen zwischen der B54 beziehungsweise Ruhrallee und der Märkischen Straße gesperrt. Der WDR meldete um 17:57 Uhr, dass die Bundesstraße zu diesem Zeitpunkt vollständig gesperrt war.
Damit traf die Maßnahme eine der wichtigsten Verkehrsachsen Dortmunds mitten im Feierabendverkehr. Wann die B1 wieder freigegeben werden kann, hängt vom Abschluss der Entschärfung und der anschließenden Freigabe des Sicherheitsbereichs ab. Einen konkreten Zeitpunkt für die Aufhebung der Sperrung hatte die Stadt bis zum Stand von 19 Uhr nicht veröffentlicht.
Auch der Stadtbahnverkehr ist betroffen. Bei der U45 wurde die normalerweise bestehende Verknüpfung mit der U46 vorübergehend aufgehoben. Die U46 kann weiter regulär verkehren und endet an den Westfalenhallen. Die U45 fährt während des Einsatzes lediglich zwischen Hauptbahnhof und Karl-Liebknecht-Straße.
Die U49 wurde in zwei Abschnitte geteilt. Sie fährt zwischen Hafen und Märkische Straße sowie zwischen Hacheney und Rombergpark. Fahrgästen aus Richtung Hacheney empfiehlt DSW21 nach Angaben der Stadt, am Rombergpark in die Buslinie 440 umzusteigen, bis Barop Parkhaus zu fahren und dort die U42 in Richtung Innenstadt zu nutzen. Die Einschränkungen können laut Stadt bis in den Abend dauern.
Nach der eigentlichen Entschärfung ist der Einsatz noch nicht unmittelbar beendet. Die Stadt Dortmund weist darauf hin, dass die Detonatoren der beiden Bomben anschließend vor Ort kontrolliert gesprengt werden müssen. Sie dürfen demnach nicht transportiert werden. Dadurch können im Umfeld des Westfalenparks zwei deutlich hörbare Knallgeräusche entstehen.
Dabei handelt es sich um einen angekündigten Bestandteil des Einsatzes. Erst wenn die Arbeiten vollständig beendet sind und der Sicherheitsbereich freigegeben wurde, können auch die Sperrungen aufgehoben werden.
Der jüngste konkret bestätigte Verkehrsstand stammte am frühen Abend vom WDR. Um 17:57 Uhr war die B1 weiterhin vollständig gesperrt, und das Gebiet im 500-Meter-Radius war geräumt. Der Sender berief sich unter anderem auf ein Gespräch mit der Stadt Dortmund.
Bis 19:00 Uhr war auf der offiziellen Mitteilung der Stadt Dortmund noch keine Entwarnung veröffentlicht. Damit war zu diesem Zeitpunkt weder die erfolgreiche Entschärfung beider Blindgänger noch die Aufhebung der Verkehrsmaßnahmen amtlich bestätigt. Ein Ergebnis der Arbeiten kann deshalb noch nicht vorweggenommen werden. Die Stadt hatte angekündigt, die Freigabe nach Abschluss des Einsatzes auch über NINA mitzuteilen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu