Feuer bei Ültje: Erdnussgeruch zieht durch Schwerte

Feuer bei Ültje: Erdnussgeruch zieht durch Schwerte
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Der Brand bei Ültje in Schwerte hat in der Nacht zum Samstag einen Großeinsatz ausgelöst. Nach Angaben des WDR waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Das Feuer war am späten Freitagabend, 31. Juli 2026, auf dem Gelände des Snackherstellers Intersnack an der Binnerheide ausgebrochen. Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Rauchsäule nach einem Bericht des Westfälischen Anzeigers von der nahe gelegenen Autobahn 1 aus zu sehen war.

Großeinsatz bei Intersnack: Rauch von der A1 sichtbar

Das Feuer soll in einer Betriebshalle des Unternehmens ausgebrochen sein. Weitere Einzelheiten zum betroffenen Gebäudeteil lagen am Samstagmorgen zunächst nicht vor. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit einem Großaufgebot. Laut WDR waren rund 100 Kräfte beteiligt. Die nahe gelegene A1 war selbst nicht der Brandort. Eine Sperrung oder andere direkte Beeinträchtigung des Autobahnverkehrs wurde in den bisher vorliegenden Meldungen nicht genannt. Bekannt ist lediglich, dass der Rauch von der Autobahn aus deutlich sichtbar war.

Erdnussgeruch zieht durch Schwerte

Mit dem Rauch breitete sich nach Angaben des WDR in Teilen Schwertes ein deutlicher Erdnussgeruch aus. Die Leitstelle des Kreises Unna warnte die Bevölkerung im Innenstadtbereich zeitweise vor Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Anwohner sollten Gebäude aufsuchen, Fenster und Türen schließen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten. In der Nacht wurde die Warnung wieder aufgehoben.

Zur Ursache des Brandes bei Ültje in Schwerte, zur Schadenshöhe und zu möglichen Auswirkungen auf die Produktion lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Auch Informationen über mögliche Verletzte waren am Samstagmorgen noch nicht offiziell veröffentlicht.

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