
In einem Mehrfamilienhaus im Gelsenkirchener Stadtteil Hassel ist in der Nacht zu Freitag ein Feuer ausgebrochen. Vier Bewohner wurden nach Angaben der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht. Als die ersten Einsatzkräfte an dem Gebäude eintrafen, schlugen bereits offene Flammen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Alle Bewohner hatten das Haus zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits selbstständig verlassen. Die Ursache für den Brand in Gelsenkirchen-Hassel war am Freitagmorgen noch ungeklärt.
Die Feuerwehr Gelsenkirchen wurde am Freitag, 2. Oktober 2026, gegen 1.40 Uhr alarmiert. Die ersten Notrufe deuteten darauf hin, dass bei dem Feuer möglicherweise Menschen in Gefahr sein könnten. Deshalb rückten Einsatzkräfte der Feuerwachen Hassel, Buer und Altstadt sowie der Rettungsdienst mit zahlreichen Kräften aus.
Beim Eintreffen zeigte sich ein offener Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss. Flammen waren bereits außerhalb des Gebäudes sichtbar. Die zunächst befürchtete Lage, dass sich noch Menschen im brennenden Haus befinden könnten, bestätigte sich allerdings nicht. Sämtliche Bewohner hatten das Mehrfamilienhaus bereits aus eigener Kraft verlassen. Eine Rettung von Personen aus dem Gebäude war deshalb nicht erforderlich.
Insgesamt wurden sechs Bewohner vor Ort von einer Notärztin untersucht und medizinisch versorgt. Vier von ihnen brachte der Rettungsdienst anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser in Gelsenkirchen. Welche Verletzungen sie erlitten hatten und wie schwer diese waren, teilte die Feuerwehr zunächst nicht mit. Auch Angaben zum Alter der Betroffenen wurden nicht veröffentlicht.
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich neben der Brandbekämpfung darauf, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Nach Angaben der Feuerwehr gelang es, sowohl andere Bereiche des betroffenen Mehrfamilienhauses als auch das unmittelbar angrenzende Nachbargebäude vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen.
Nach dem eigentlichen Löschen des Brandes waren weitere Arbeiten notwendig. Einsatzkräfte öffneten Teile des Daches und entfernten Bereiche der wärmegedämmten Fassade. Damit sollte kontrolliert werden, ob sich dort noch verborgene Glutnester befanden. Solche Kontrollen sind insbesondere dann erforderlich, wenn sich Hitze oder Feuer in schwer zugängliche Bauteile ausgebreitet haben könnte.
Anschließend führte die Feuerwehr Nachlösch- und Belüftungsmaßnahmen durch. Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt mehr als zwei Stunden im Einsatz. Ein Übergreifen auf das benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.
Nach Abschluss der Arbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Sie soll die Ursache des Feuers untersuchen. Am frühen Freitagmorgen lagen noch keine gesicherten Angaben dazu vor, wie der Brand in der Wohnung entstanden ist. Der WDR berichtete am Morgen ebenfalls, dass die Gelsenkirchener Polizei die Ermittlungen zur Ursache übernommen habe.
Damit ist insbesondere noch offen, ob ein technischer Defekt, ein Unfall oder eine andere Ursache zu dem Feuer geführt hat. Solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, lässt sich dazu keine belastbare Aussage treffen.
Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens gab es zunächst keine Angaben. Die Feuerwehr veröffentlichte ebenfalls keine Einschätzung dazu, welche Räume neben der unmittelbar betroffenen Wohnung durch Feuer, Rauch oder Löschwasser beschädigt wurden.
Unklar blieb am Freitagmorgen außerdem, ob das Mehrfamilienhaus nach dem Einsatz wieder vollständig betreten oder bewohnt werden konnte. Die Feuerwehr machte in ihrer ersten Mitteilung keine Angaben zur weiteren Unterbringung der Bewohner oder zu einer möglichen Sperrung einzelner Wohnungen.
Dass während des Einsatzes Teile des Daches geöffnet und Abschnitte der Fassade entfernt werden mussten, lässt allein noch keine gesicherte Aussage über die Bewohnbarkeit des gesamten Gebäudes zu. Entscheidend sind unter anderem das konkrete Ausmaß der Brand-, Rauch- und möglichen Gebäudeschäden. Behördliche Angaben dazu lagen zunächst nicht vor.
Eine genaue Adresse des Einsatzortes wurde in der Mitteilung der Feuerwehr ebenfalls nicht genannt. Bekannt ist lediglich, dass sich der Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Hassel ereignete.
Damit steht am Freitagmorgen fest: Bei dem Feuer wurden sechs Hausbewohner medizinisch untersucht, vier von ihnen kamen anschließend ins Krankenhaus. Niemand musste aus dem brennenden Gebäude gerettet werden, weil sich alle Bewohner vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst ins Freie gebracht hatten. Die Feuerwehr verhinderte zudem, dass die Flammen weitere Gebäudeteile oder das angrenzende Haus erfassten.
Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Entstehung des Feuers. Zur Brandursache, zur Schadenshöhe, zum Zustand der vier ins Krankenhaus gebrachten Menschen und zur weiteren Nutzbarkeit des betroffenen Hauses lagen am frühen Freitagmorgen noch keine näheren bestätigten Angaben vor.






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