
Brendan Fraser 2026: Wer vor ein paar Jahren prophezeit hätte, dass Brendan Fraser einmal zur gefragtesten Figur Hollywoods zählen würde, wäre belächelt worden. Doch 2026 ist genau das eingetreten. Der Schauspieler, der mit Die Mumie und George – Der aus dem Dschungel kam in den späten 1990ern zu einem der größten Stars Hollywoods aufstieg, dann verschwand und 2023 mit dem Oscar-Gewinn für The Whale eines der emotionalsten Comebacks der Filmgeschichte feierte, befindet sich erneut auf dem Höhepunkt seiner Karriere — und dieses Mal mit gleich zwei Großprojekten, die weltweit für Aufsehen sorgen.
Das erste der beiden Großprojekte ist Pressure, ein Kriegsfilm des Regisseurs Anthony Maras, der am 29. Mai 2026 in den US-Kinos anläuft. Fraser spielt darin niemand Geringeren als General Dwight D. Eisenhower — Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte und späterer US-Präsident. Der Film erzählt die Geschichte der 72 Stunden vor der D-Day-Landung in der Normandie im Juni 1944, als das Schicksal der gesamten Invasion an einer einzigen Entscheidung hing: wann genau die Sturmböe über dem Ärmelkanal nachließe und ein Zeitfenster für den Angriff öffnete.
An Frasers Seite spielt Andrew Scott als Royal-Air-Force-Meteorologe James Stagg, der die wichtigste Wettervorhersage der modernen Geschichte liefern muss. Ein falsches Urteil könnte Zehntausende Soldaten in den sicheren Tod schicken. Ein Zögern könnte den strategischen Vorteil gegenüber Nazi-Deutschland zunichtemachen. Der Trailer zeigt Fraser in einer beeindruckenden Transformation: Unkenntlich gemacht durch Make-up und Kostüm, mit tiefer Stimme und militärischer Haltung, erklärt er: This is the largest seaborne invasion in history — and the final decision will be mine and mine alone. Die Koproduktion entstand nach dem gleichnamigen Theaterstück von David Haig aus dem Jahr 2014 und versammelt neben Fraser und Scott noch Kerry Condon, Chris Messina und Damian Lewis im Cast. Wie Hollywoodstars wie Anne Hathaway beweist auch Fraser, dass Schauspieler in ihrer Hochphase die anspruchsvollsten Rollen wählen.
Das zweite Großprojekt ist die lang ersehnte Fortsetzung der Kultfranchise: The Mummy 4. Im Februar 2026 bestätigte Universal offiziell, dass Brendan Fraser und Rachel Weisz als Rick und Evelyn O’Connell zurückkehren werden. Das Drehbuch stammt von David Coggeshall, der laut Regisseur Tyler Gillett von Radio Silence genau das eingefangen hat, worauf Fans 25 Jahre lang gewartet haben: Herz, Witz und die unverwechselbare Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren. Ich glaube nicht, dass Brendan und Rachel mitmachen würden, wenn sie das Drehbuch nicht lieben würden, sagte Gillett in einem Interview. Fraser wurde bereits dabei beobachtet, wie er sich auf dem Gelände von Universal Studios Hollywood auf seine Rückkehr als Rick O’Connell vorbereitet. Drehstart ist für August 2026 geplant, der Kinostart wurde inzwischen auf den Oktober 2027 vorgezogen — früher als die ursprünglich angesetzte Mai-2028-Veröffentlichung. Ähnlich begeisterte Comeback-Storys schreibt auch Matthew Rhys mit Widow’s Bay, der als weiterer Schauspieler mit ausgeprägtem Sinn für dramatische Charakterrollen gilt.
Brendan Frasers Geschichte ist eine der berührendsten in Hollywood. Jahrelang war er nach Missbrauchsvorwürfen gegen den damaligen Präsidenten der Hollywood Foreign Press Association, Philip Berk, sowie nach persönlichen und gesundheitlichen Rückschlägen nahezu von der Bildfläche verschwunden. Sein emotionales Comeback begann mit dem Drama No Sudden Move (2021) und dem epischen Ensemble-Film Die Schule der Frauen, bevor Regisseur Darren Aronofsky ihn für The Whale (2022) besetzte — ein Film, in dem Fraser einen 272-Kilogramm schweren, todkranken Mann spielt. Die Rolle verlangte ihm alles ab. Das Ergebnis war sein Oscar für den besten männlichen Hauptdarsteller bei der Verleihung 2023, verbunden mit einem Beifallssturm und Standing Ovations, der tief berührte. Fraser gilt seitdem als einer der begehrtesten Charakterdarsteller der Branche. Mit 57 Jahren ist er in der besten Phase seiner Karriere und zeigt, dass nachhaltige Präsenz wichtiger ist als kurzfristiger Ruhm — ein Gedanke, der auch beim GNTM-Finale im Hollywood-Stil anklingt, wenn Nachwuchstalente von Vorbildern wie Fraser inspiriert werden. Neben seiner Karriere lebt Fraser nach eigenen Angaben in einer glücklichen Beziehung mit Jeanne Moore und ist nach all den schwierigen Jahren angekommen — in der Branche wie im Leben.
Quellen: Hollywood Reporter, IndieWire, Variety, Deadline, Gizmodo, Wikipedia (Pressure 2026 film), glamourbiz.com
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