
In Extertal-Bösingfeld im Kreis Lippe müssen Verkehrsteilnehmer ab Montag, 2. November 2026, einen Teil der Bruchstraße umfahren. Anlass sind Sanierungsarbeiten an einer beschädigten Brücke. Die Kreisstraße K 57 wird zwischen der Landesstraße 758, der Extertalstraße, und dem Raiffeisen-Markt vollständig gesperrt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich am Freitag, 20. November, abgeschlossen sein. Auch Fußgänger können den betroffenen Abschnitt während der Bauphase nicht passieren.
Der Kreis Lippe bestätigte die Sperrung am Donnerstag, 29. Oktober. Bereits am 28. Oktober hatte die Gemeinde Extertal die bevorstehenden Sanierungsarbeiten angekündigt. Für den Fahrzeugverkehr ist eine ausgeschilderte Umleitung vorgesehen. Der Raiffeisen-Markt bleibt während der Bauarbeiten aus Richtung Bösingfeld erreichbar.
Die Vollsperrung betrifft die Bruchstraße im Ortsteil Bösingfeld der Gemeinde Extertal. Der Kreis Lippe bezeichnet den betroffenen Bereich als Abschnitt 2 der Kreisstraße K 57. Die Sperrung beginnt an der Einmündung zur Landesstraße L 758, der Extertalstraße, und reicht bis zum Raiffeisen-Markt.
Damit ist nicht die gesamte Bruchstraße von der angekündigten Maßnahme betroffen. Gesperrt wird die Verbindung zwischen der Landesstraße und dem Markt. Fahrzeuge können diesen Abschnitt während der Arbeiten nicht als Durchgangsstrecke nutzen.
Die Vollsperrung der Bruchstraße in Extertal beginnt nach der offiziellen Planung am Montag, 2. November 2026. Eine genaue Uhrzeit für die Einrichtung der Absperrungen wurde nicht veröffentlicht.
Als voraussichtliches Ende nennt der Kreis Freitag, 20. November. Auch für die Wiederfreigabe gibt es bislang keine konkrete Uhrzeit. Der Termin ist ausdrücklich als vorläufiger Abschluss der Bauarbeiten angegeben.
Für den Verkehr richtet der Kreis Lippe eine ausgeschilderte Umleitung ein. Sie führt über die Landesstraße L 758, die Extertalstraße, und die Bahnhofstraße in Bösingfeld bis zum dortigen Kreisverkehr.
Damit steht für den Durchgangsverkehr eine alternative Verbindung zur Verfügung. Verkehrsteilnehmer, die normalerweise die Bruchstraße zwischen der Extertalstraße und Bösingfeld nutzen, müssen während der Bauphase die ausgeschilderte Strecke berücksichtigen.
Eine detaillierte Aufstellung der Umleitungsführung für die einzelnen Fahrtrichtungen enthält die Bekanntmachung nicht. Ebenso wurden keine Angaben zur Länge der Umleitungsstrecke oder zur voraussichtlichen zusätzlichen Fahrzeit veröffentlicht.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen den betroffenen Straßen. Gesperrt wird ein Abschnitt der Kreisstraße K 57. Die Landesstraße L 758 ist dagegen Bestandteil der angekündigten Umleitung.
Für Kunden und Lieferanten des Raiffeisen-Marktes gibt es eine ausdrückliche Regelung. Das Geschäft bleibt während der Sanierungsarbeiten erreichbar, allerdings ausschließlich aus Richtung Bösingfeld.
Wer den Markt von der Extertalstraße aus erreichen möchte, kann dafür während der Sperrung nicht den betroffenen Abschnitt der Bruchstraße benutzen. Die Zufahrt muss über die verbleibende Verbindung auf der Bösingfelder Seite erfolgen.
Für andere Anlieger enthält die Mitteilung des Kreises keine vergleichbar konkreten Angaben. Unklar blieb zunächst, ob einzelne Grundstückszufahrten innerhalb des gesperrten Abschnitts zeitweise genutzt werden können.
Auch zu möglichen Ausnahmen für den Lieferverkehr oder zu besonderen Zufahrtsregelungen für unmittelbar an der Baustelle gelegene Grundstücke wurden keine Einzelheiten veröffentlicht.
Der Kreis Lippe und sein Straßenerhaltungspartner Eiffage Infra-West bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Einschränkungen.
Die angekündigte Sperrung betrifft nicht ausschließlich Autofahrer. Nach den Angaben des Kreises wird der betroffene Abschnitt der Bruchstraße während der Sanierung auch für den Fußgängerverkehr vollständig gesperrt.
Ein Durchgang zu Fuß über die Baustelle ist demnach nicht vorgesehen. Eine gesonderte Fußgängerumleitung wurde in der offiziellen Bekanntmachung allerdings nicht beschrieben.
Für Radfahrer gibt es ebenfalls keine ausdrücklich benannte Sonderregelung. Der Kreis nennt weder eine eigene Radverkehrsumleitung noch eine Ausnahme, die das Passieren der gesperrten Brücke mit dem Fahrrad ermöglichen würde.
Ob während einzelner Bauphasen alternative Querungsmöglichkeiten eingerichtet werden, ist bislang nicht bekannt. Eine vorübergehende Freigabe für bestimmte Verkehrsarten wurde nicht angekündigt.
Damit müssen sich neben Autofahrern auch Menschen, die normalerweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch diesen Bereich unterwegs sind, auf die Sperrung einstellen.
Hintergrund der Bauarbeiten sind Verschleißerscheinungen und Schäden an der Brücke im Verlauf der Bruchstraße. Das Bauwerk soll deshalb saniert werden.
Welche Bauteile genau betroffen sind und welche technischen Maßnahmen vorgenommen werden, wurde nicht näher erläutert. So gibt es bislang keine konkreten Angaben dazu, ob beispielsweise Arbeiten an der Fahrbahnoberfläche, der Brückenabdichtung, den Geländern oder tragenden Bauteilen vorgesehen sind.
Auch eine eigenständige amtliche Bezeichnung des Bauwerks, die über seine Lage an der Bruchstraße hinausgeht, wurde nicht genannt.
Ein vollständiger Ersatzneubau oder ein Abriss der Brücke wurde für diese Maßnahme nicht angekündigt. Die veröffentlichten Angaben beziehen sich auf die Sanierung des vorhandenen Bauwerks.
Ebenso fehlen bisher Informationen zu den Gesamtkosten und einer möglichen Aufteilung der Arbeiten in mehrere Bauabschnitte. Als Zeitraum der angekündigten Sperrung gelten weiterhin die Tage vom 2. bis voraussichtlich 20. November.
Welche konkreten Folgen die Brückensanierung für den öffentlichen Nahverkehr hat, ist bislang nicht geklärt. Die Mitteilung des Kreises Lippe enthält keine Angaben zu betroffenen Buslinien, verlegten Haltestellen oder geänderten Abfahrtszeiten.
Auch für den Schulbusverkehr wurden im Zusammenhang mit dieser Sperrung zunächst keine gesonderten Regelungen veröffentlicht.
Aus der allgemeinen Straßenumleitung lässt sich nicht ableiten, ob bestimmte Buslinien tatsächlich über die Extertalstraße und die Bahnhofstraße geführt werden müssen. Ebenso wenig gibt es eine bestätigte Liste möglicher Ersatzhaltestellen.
Die Verkehrsbetriebe Extertal führen auf ihrer Internetseite Informationen zu aktuellen Baustellen und Fahrplanänderungen. In der zugänglichen Baustellenübersicht war eine eigenständige Information zu dieser Brückensperrung zunächst nicht enthalten.
Für Fahrgäste bleibt damit zunächst offen, ob einzelne Verbindungen während der Bauarbeiten angepasst werden müssen.
Für die Sanierung ist nach aktuellem Stand ein Zeitraum von knapp drei Wochen vorgesehen. Die Sperrung soll am 2. November beginnen und voraussichtlich am 20. November enden.
Während dieser Zeit steht die Verbindung zwischen der Extertalstraße und dem Raiffeisen-Markt nicht für den Durchgangsverkehr zur Verfügung. Die Umleitung über die L 758 und die Bahnhofstraße soll entsprechend ausgeschildert werden.
Besonders relevant ist die Sperrung für Verkehrsteilnehmer, die die Bruchstraße als Verbindung nach Bösingfeld nutzen, sowie für Fußgänger und die unmittelbar betroffenen Anlieger.
Die örtlichen Einschränkungen enden nach der derzeitigen Planung mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten. Ein genauer Zeitpunkt für die anschließende Verkehrsfreigabe wurde noch nicht bekannt gegeben.
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