
Bruno Kramm, Mitgründer und Musiker des deutschen Dark-Wave-Duos Das Ich, ist in der Nacht zum Samstag in der spanischen Stadt Granada gestorben. Damit ist bestätigt, dass Bruno Kramm gestorben ist, nachdem er dort am Freitagabend gemeinsam mit Sänger Stefan Ackermann ein Konzert gegeben hatte. Spanische Rettungsdienste bestätigten einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Auftritt, die Nachrichtenagentur EFE identifizierte den Verstorbenen als Kramm. Zu einer Todesursache gab es zunächst keine gesicherten Angaben.
Das Ich war am Freitag, 25. September 2026, in der Sala Planta Baja im Zentrum von Granada aufgetreten. Der Konzerttermin war bereits im Vorfeld für den Abend angekündigt worden. Veranstaltungsseiten führten den Auftritt als erstes Konzert des Duos im Süden Spaniens.
Nach Angaben des spanischen Notrufs 112 gingen gegen Mitternacht mehrere Anrufe aus dem Veranstaltungsort ein. Gemeldet wurde eine Person, die zusammengebrochen sei und nicht mehr reagiere. Daraufhin wurden die örtliche Polizei, die spanische Nationalpolizei und der Rettungsdienst 061 alarmiert. Der medizinische Rettungsdienst bestätigte dem Notruf anschließend den Tod des Mannes.
EFE berichtete unter Berufung auf eine Sprecherin des Notrufs 112 und auf Augenzeugen, bei dem Verstorbenen habe es sich um Bruno Kramm gehandelt. Der Tod ereignete sich demnach nach dem Auftritt von Das Ich in Granada. Weitergehende Angaben zum medizinischen Hintergrund wurden von den Behörden zunächst nicht bekannt.
Eine konkrete Todesursache war am Samstagnachmittag nicht offiziell bestätigt. Auch über mögliche Vorerkrankungen oder andere medizinische Hintergründe lagen keine gesicherten Angaben vor.
Bei den ersten Informationen aus Spanien gibt es eine auffällige Abweichung beim Alter des Verstorbenen. Der Notruf 112 übermittelte nach Angaben von Europa Press und EFE ein Alter von 50 Jahren. Biografische Angaben zu Bruno Kramm nennen dagegen den 13. Oktober 1967 als Geburtsdatum. Demnach war der Musiker 58 Jahre alt.
Die Altersangabe aus dem Einsatzprotokoll stimmt damit offenbar nicht mit den bekannten biografischen Daten Kramms überein. Für die Identität des Verstorbenen stützen sich die Berichte unter anderem auf EFE, das ausdrücklich Bruno Kramm als den gestorbenen Musiker bezeichnet.
Bruno Kramm gehörte zu den prägenden Musikern der deutschen Gothic- und Dark-Wave-Szene. Gemeinsam mit Stefan Ackermann gründete er Das Ich 1989. Kramm verantwortete bei dem Projekt vor allem Musik, elektronische Arrangements, Keyboards, Produktion und Begleitgesang, während Ackermann als Sänger und Texter im Mittelpunkt der Bühnenauftritte stand.
Das Ich entwickelte Anfang der 1990er-Jahre einen Stil, der elektronische Musik, Dark Wave, Industrial, klassische Elemente und stark theatralische Inszenierungen miteinander verband. Die Band wurde zu einem wichtigen Vertreter der sogenannten Neuen Deutschen Todeskunst, einer Strömung innerhalb der deutschen Schwarzen Szene, die elektronische und düstere Musik mit deutschsprachigen, literarisch geprägten Texten kombinierte.
Zu den frühen Veröffentlichungen gehörte das Album „Die Propheten“ von 1991. Später folgten unter anderem „Staub“, „Egodram“, „Lava“, „Anti’christ“ und „Cabaret“. Das Ich trat über die Jahrzehnte nicht nur in Deutschland auf. Kramm beschrieb die internationale Konzerttätigkeit selbst mit Tourneen durch Europa, die USA, Südamerika und Russland.
Neben seiner Arbeit bei Das Ich war Kramm auch als Produzent tätig und gründete das Label Danse Macabre Records. Auf der offiziellen Internetseite von Das Ich wurde er zudem als Ansprechpartner für Management und das Label geführt.
Der Tod Kramms ereignete sich in einer Phase, in der Das Ich nach längerer Veröffentlichungspause wieder verstärkt aktiv war. Ende Oktober 2025 erschien mit „Fanal“ ein neues Studioalbum bei Danse Macabre Records. Das Label nennt den 31. Oktober 2025 als offizielles Veröffentlichungsdatum.
Das Album setzte die für Das Ich charakteristische Verbindung von elektronischen und symphonischen Klängen, Industrial-Elementen und expressionistisch geprägten Texten fort. Kramm und Ackermann hatten damit nach einer langen Pause wieder neues Material veröffentlicht und anschließend weitere Konzerttermine geplant.
Auch für den Herbst und Winter 2026 waren weitere Auftritte der Band angekündigt, darunter Termine in Deutschland sowie später in Frankreich und Belgien. Ob und in welcher Form diese Konzerte stattfinden können, war unmittelbar nach dem Tod Kramms zunächst offen.
Der Auftritt in Granada war für Freitagabend in der Sala Planta Baja angesetzt. Der Veranstaltungsort liegt im Zentrum der südspanischen Stadt. Der Konzertveranstalter hatte Das Ich dort als einen der Wegbereiter der Neuen Deutschen Todeskunst angekündigt und die Show als ersten Auftritt des Projekts im Süden Spaniens beworben.
Damit endete ein Konzertabend, der Teil der erneuten internationalen Live-Aktivitäten des Duos war, mit dem Tod eines seiner beiden Gründungsmitglieder. Mit Bruno Kramm ist ein Musiker gestorben, dessen Arbeit über mehr als drei Jahrzehnte eng mit dem charakteristischen Klang von Das Ich verbunden war.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu
Bruno Kramm, Mitgründer und Musiker des deutschen Dark-Wave-Duos Das Ich, ist in der Nacht zum Samstag in der spanischen Stadt Granada gestorben. Damit ist bestätigt, dass Bruno Kramm gestorben ist, nachdem er dort am Freitagabend gemeinsam mit Sänger Stefan Ackermann ein Konzert gegeben hatte. Spanische Rettungsdienste bestätigten einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Auftritt, die Nachrichtenagentur EFE identifizierte den Verstorbenen als Kramm. Zu einer Todesursache gab es zunächst keine gesicherten Angaben.
Das Ich war am Freitag, 25. September 2026, in der Sala Planta Baja im Zentrum von Granada aufgetreten. Der Konzerttermin war bereits im Vorfeld für den Abend angekündigt worden. Veranstaltungsseiten führten den Auftritt als erstes Konzert des Duos im Süden Spaniens.
Nach Angaben des spanischen Notrufs 112 gingen gegen Mitternacht mehrere Anrufe aus dem Veranstaltungsort ein. Gemeldet wurde eine Person, die zusammengebrochen sei und nicht mehr reagiere. Daraufhin wurden die örtliche Polizei, die spanische Nationalpolizei und der Rettungsdienst 061 alarmiert. Der medizinische Rettungsdienst bestätigte dem Notruf anschließend den Tod des Mannes.
EFE berichtete unter Berufung auf eine Sprecherin des Notrufs 112 und auf Augenzeugen, bei dem Verstorbenen habe es sich um Bruno Kramm gehandelt. Der Tod ereignete sich demnach nach dem Auftritt von Das Ich in Granada. Weitergehende Angaben zum medizinischen Hintergrund wurden von den Behörden zunächst nicht bekannt.
Eine konkrete Todesursache war am Samstagnachmittag nicht offiziell bestätigt. Auch über mögliche Vorerkrankungen oder andere medizinische Hintergründe lagen keine gesicherten Angaben vor.
Bei den ersten Informationen aus Spanien gibt es eine auffällige Abweichung beim Alter des Verstorbenen. Der Notruf 112 übermittelte nach Angaben von Europa Press und EFE ein Alter von 50 Jahren. Biografische Angaben zu Bruno Kramm nennen dagegen den 13. Oktober 1967 als Geburtsdatum. Demnach war der Musiker 58 Jahre alt.
Die Altersangabe aus dem Einsatzprotokoll stimmt damit offenbar nicht mit den bekannten biografischen Daten Kramms überein. Für die Identität des Verstorbenen stützen sich die Berichte unter anderem auf EFE, das ausdrücklich Bruno Kramm als den gestorbenen Musiker bezeichnet.
Bruno Kramm gehörte zu den prägenden Musikern der deutschen Gothic- und Dark-Wave-Szene. Gemeinsam mit Stefan Ackermann gründete er Das Ich 1989. Kramm verantwortete bei dem Projekt vor allem Musik, elektronische Arrangements, Keyboards, Produktion und Begleitgesang, während Ackermann als Sänger und Texter im Mittelpunkt der Bühnenauftritte stand.
Das Ich entwickelte Anfang der 1990er-Jahre einen Stil, der elektronische Musik, Dark Wave, Industrial, klassische Elemente und stark theatralische Inszenierungen miteinander verband. Die Band wurde zu einem wichtigen Vertreter der sogenannten Neuen Deutschen Todeskunst, einer Strömung innerhalb der deutschen Schwarzen Szene, die elektronische und düstere Musik mit deutschsprachigen, literarisch geprägten Texten kombinierte.
Zu den frühen Veröffentlichungen gehörte das Album „Die Propheten“ von 1991. Später folgten unter anderem „Staub“, „Egodram“, „Lava“, „Anti’christ“ und „Cabaret“. Das Ich trat über die Jahrzehnte nicht nur in Deutschland auf. Kramm beschrieb die internationale Konzerttätigkeit selbst mit Tourneen durch Europa, die USA, Südamerika und Russland.
Neben seiner Arbeit bei Das Ich war Kramm auch als Produzent tätig und gründete das Label Danse Macabre Records. Auf der offiziellen Internetseite von Das Ich wurde er zudem als Ansprechpartner für Management und das Label geführt.
Der Tod Kramms ereignete sich in einer Phase, in der Das Ich nach längerer Veröffentlichungspause wieder verstärkt aktiv war. Ende Oktober 2025 erschien mit „Fanal“ ein neues Studioalbum bei Danse Macabre Records. Das Label nennt den 31. Oktober 2025 als offizielles Veröffentlichungsdatum.
Das Album setzte die für Das Ich charakteristische Verbindung von elektronischen und symphonischen Klängen, Industrial-Elementen und expressionistisch geprägten Texten fort. Kramm und Ackermann hatten damit nach einer langen Pause wieder neues Material veröffentlicht und anschließend weitere Konzerttermine geplant.
Auch für den Herbst und Winter 2026 waren weitere Auftritte der Band angekündigt, darunter Termine in Deutschland sowie später in Frankreich und Belgien. Ob und in welcher Form diese Konzerte stattfinden können, war unmittelbar nach dem Tod Kramms zunächst offen.
Der Auftritt in Granada war für Freitagabend in der Sala Planta Baja angesetzt. Der Veranstaltungsort liegt im Zentrum der südspanischen Stadt. Der Konzertveranstalter hatte Das Ich dort als einen der Wegbereiter der Neuen Deutschen Todeskunst angekündigt und die Show als ersten Auftritt des Projekts im Süden Spaniens beworben.
Damit endete ein Konzertabend, der Teil der erneuten internationalen Live-Aktivitäten des Duos war, mit dem Tod eines seiner beiden Gründungsmitglieder. Mit Bruno Kramm ist ein Musiker gestorben, dessen Arbeit über mehr als drei Jahrzehnte eng mit dem charakteristischen Klang von Das Ich verbunden war.
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