
Wer Caren Miosga heute im Ersten sehen möchte, muss deutlich länger aufbleiben als an gewöhnlichen Sendetagen. Die politische Gesprächssendung beginnt am Sonntag, 27. September 2026, erst um 23.15 Uhr und endet laut aktuellem Programm um 00.15 Uhr. Zu Gast bei Moderatorin Caren Miosga ist der frühere Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Das angekündigte Thema der einstündigen Ausgabe lautet „Zerbricht die politische Ordnung, Herr Habeck?“.
Grund für die ungewöhnlich späte Anfangszeit ist das Fußballprogramm im Ersten. Der Sender überträgt am Abend das Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland. Die Sportschau beginnt um 20.15 Uhr mit der ersten Halbzeit. Nach den Tagesthemen setzt Das Erste die Fußballübertragung um 21.44 Uhr mit der zweiten Halbzeit und Zusammenfassungen fort. Erst danach folgt um 23.15 Uhr „Caren Miosga“.
Normalerweise ist „Caren Miosga“ an ihren Sendesonntagen für 21.45 Uhr im Ersten vorgesehen. Der NDR beschreibt das Format als Sendung, die an 30 Sonntagen im Jahr zu dieser Uhrzeit ausgestrahlt wird. Am 27. September weicht der Programmablauf wegen der Nations League allerdings deutlich davon ab.
Die aktuellsten offiziellen Programmangaben sind eindeutig: Die ARD-Programmdirektion kündigt die Sendung ausdrücklich für Sonntag um 23.15 Uhr an. Auch der ARD-Mediathek-Programmkalender nennt den Zeitraum von 23.15 bis 00.15 Uhr. ARD Text führt denselben Beginn auf.
Eine NDR-Unterseite zur Ausgabe weist dagegen noch den Zeitraum 21.45 bis 22.45 Uhr aus. Diese Angabe entspricht nicht dem inzwischen veröffentlichten aktuellen Ablauf des Ersten. Entscheidend für die Fernsehausstrahlung ist die jüngere Programmplanung mit dem Start um 23.15 Uhr.
Für die heutige Ausgabe ist Robert Habeck als Gast angekündigt. Die ARD führt ihn als ehemaligen Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen sowie Senior Analyst am Danish Institute for International Studies. Weitere Gesprächsgäste nennt die aktuelle Ankündigung nicht. Moderiert wird die Sendung wie gewohnt von Caren Miosga.
Der Titel der Ausgabe lautet „Zerbricht die politische Ordnung, Herr Habeck?“. Die ARD kündigt damit ein Gespräch über politische Veränderungen in Deutschland und internationale Entwicklungen an. Dabei soll es unter anderem um Erfahrungen Habecks aus den vergangenen Jahren und um die Frage gehen, wie politisches Vertrauen entsteht oder verloren geht. Was Habeck dazu konkret sagt und welche Positionen im Gespräch vertreten werden, steht erst nach der Live-Sendung fest.
„Caren Miosga“ läuft seit Januar 2024 im Ersten. Das Konzept unterscheidet sich teilweise von klassischen Talkrunden mit vielen Gästen. Im Mittelpunkt können längere Einzelgespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur stehen. Ergänzt werden diese je nach Ausgabe durch weitere Gesprächspartner, Erklärstücke oder kurze Reportagen.
Nach Angaben des NDR wird die Sendung live vor Publikum im Studio Berlin in Berlin-Adlershof produziert. Auch der NDR-Faktencheck bezeichnet „Caren Miosga“ ausdrücklich als Live-Talkshow. Für die heutige Ausgabe ist keine Abweichung von diesem Produktionsprinzip angekündigt. Die reguläre Dauer beträgt etwa 60 Minuten. Für Sonntag weist die ARD Mediathek exakt 23.15 bis 00.15 Uhr aus.
„Caren Miosga“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD. Produziert wird die Sendung von MIO media im Auftrag des NDR. Als verantwortlichen Redakteur der heutigen Ausgabe nennt die ARD Gabor Halasz vom NDR.
Die vorherige Ausgabe am 20. September stand im Zeichen der Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern und begann wegen der Wahlberichterstattung ebenfalls später als gewöhnlich. Nach Daten der AGF Videoforschung sahen durchschnittlich 2,88 Millionen Menschen die Sendung. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 17,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 14,5 Prozent.
Damit hatte bereits die jüngste Sendung keinen regulären Beginn um 21.45 Uhr. Am 20. September lief „Caren Miosga“ nach dem verlängerten Wahlabend im Ersten gegen 22.05 Uhr. Für diesen Sonntag fällt die Verschiebung mit dem Beginn um 23.15 Uhr noch erheblich stärker aus.
Die heutige Ausgabe ist bereits im Programm der ARD Mediathek eingetragen. Vor der Fernsehausstrahlung wird dort allerdings noch kein Video angeboten. Der Eintrag weist derzeit ausdrücklich darauf hin, dass noch kein Video verfügbar ist. Nach Angaben des NDR werden die Sendungen nach der Ausstrahlung grundsätzlich auch über die ARD Mediathek angeboten.
Ein konkretes Ablaufdatum für das Video der Ausgabe vom 27. September ist vor der Sendung noch nicht ausgewiesen. Bei bereits veröffentlichten Folgen können sich außerdem unterschiedliche Verfügbarkeitsfristen je nach Version ergeben. Die vorherige reguläre Ausgabe vom 20. September ist nach NDR-Angaben beispielsweise bis zum 20. September 2027 verfügbar, während eine gesonderte Fassung mit Gebärdensprache in der ARD Mediathek länger angeboten wird. Für die heutige Habeck-Ausgabe lässt sich daraus noch kein verbindliches Enddatum ableiten.
Neben der Erstausstrahlung im Ersten sind bereits Wiederholungstermine vorgesehen. Der NDR zeigt die Sendung in der Nacht zum Montag um 00.50 Uhr. Im weiteren Verlauf des Montags ist sie außerdem unter anderem bei phoenix und tagesschau24 eingeplant.
Für Fernsehzuschauer ist damit vor allem die geänderte Uhrzeit entscheidend: „Caren Miosga“ beginnt heute nicht um 21.45 Uhr, sondern erst um 23.15 Uhr im Ersten. Unmittelbar davor bestimmt die Nations-League-Übertragung Deutschland gegen Griechenland das Abendprogramm der ARD.






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