Coca-Cola wird bei Aldi knapp: Lieferungen sollen vorerst ruhen

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Quelle: Pixabay, sergeitokmakov

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In vielen Aldi-Filialen werden die Bestände von Coca-Cola-Produkten offenbar knapp. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung vom 8. Oktober 2026 sind die Lieferungen an den Discounter derzeit unterbrochen. Hintergrund sollen Gespräche über höhere Einkaufspreise sein. Sowohl Aldi Nord als auch Aldi Süd bieten Coca-Cola weiterhin in ihrem Online-Sortiment an. Wie viele Filialen tatsächlich von Engpässen betroffen sind, blieb zunächst unklar.

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Preiserhöhung bei Coca-Cola sorgt für Gesprächsbedarf

Der Getränkehersteller Coca-Cola Europacific Partners Deutschland hat seine Abgabepreise zum 1. September 2026 erhöht. Geschäftsführer Florian Salzen hatte die Preisanpassung bereits Anfang Juli gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Sie liege über das gesamte Sortiment hinweg im einstelligen Prozentbereich. Zur Begründung verwies er unter anderem auf Investitionen in Marken, Produktionsanlagen und Logistik sowie auf höhere Ausgaben für wettbewerbsfähige Löhne.

Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung besteht zwischen Aldi und Coca-Cola wegen der neuen Konditionen weiterer Gesprächsbedarf. Deshalb sollen die Lieferungen vorübergehend ausgesetzt sein. Eine eigenständige Bestätigung dieser Lieferunterbrechung durch Aldi Nord, Aldi Süd oder Coca-Cola Europacific Partners Deutschland lag zunächst nicht vor.

Coca-Cola bei Aldi weiterhin für 1,59 Euro gelistet

Bei den Verkaufspreisen zeigt sich ein Unterschied zwischen Aldi und anderen Discountern. Aldi Nord und Aldi Süd führen die 1,25-Liter-Flasche Coca-Cola auf ihren offiziellen Internetseiten weiterhin für 1,59 Euro zuzüglich Pfand. Nach Angaben von Business Insider, der sich auf die Lebensmittel Zeitung beruft, empfiehlt der Hersteller seit der jüngsten Preiserhöhung einen Verkaufspreis von 1,69 Euro. Lidl und Netto hätten diesen Preis bereits übernommen.

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Damit liegt der bei Aldi ausgewiesene Preis zehn Cent unter der berichteten neuen Preisempfehlung. Ob und wann Aldi seine Verkaufspreise verändert, ist offen. Die endgültigen Preise im Einzelhandel bestimmen die Handelsunternehmen selbst. Höhere Abgabepreise des Herstellers führen daher nicht zwangsläufig zu einer Erhöhung in gleicher Höhe für Verbraucher.

Auch andere Handelsketten verhandelten mit Coca-Cola

Die Preisänderungen hatten bereits bei anderen großen Einzelhändlern für Gespräche gesorgt. Nach Angaben der Lebensmittel Zeitung hatte auch Rewe zeitweise größere Teile des Coca-Cola-Sortiments nicht mehr nachbestellt. Coca-Cola erklärte allerdings bereits im September gegenüber der Berliner Zeitung, dass mit Rewe inzwischen eine Vereinbarung erzielt worden sei und wieder regulär geliefert werde. Rewe bestätigte seinerseits eine gesicherte Warenverfügbarkeit.

Bei Aldi gibt es bislang keine vergleichbare öffentliche Erklärung zur weiteren Belieferung. Unklar ist außerdem, ob beide Aldi-Unternehmensgruppen in gleichem Umfang betroffen sind. Dass Coca-Cola-Produkte weiterhin auf den Internetseiten der Discounter aufgeführt werden, bedeutet nicht, dass sie in jeder Filiale verfügbar sind.

Wann Coca-Cola wieder regulär geliefert wird, ist offen

Für Verbraucher können sich die berichteten Lieferunterbrechungen unterschiedlich auswirken. Solange einzelne Filialen noch über Vorräte verfügen, können dort weiterhin Coca-Cola-Produkte verkauft werden. In anderen Märkten könnte das Sortiment bereits eingeschränkt sein.

Ein konkreter Termin für die Wiederaufnahme einer regulären Belieferung wurde bislang nicht öffentlich genannt. Ebenso wenig ist bestätigt, dass Coca-Cola dauerhaft aus dem Aldi-Sortiment verschwinden soll. Die weitere Verfügbarkeit hängt damit zunächst von den örtlichen Beständen und der Entwicklung der Lieferbeziehungen ab.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu