
Bei einem Wohnungsbrand Bochum-Weitmar ist am Mittwochabend ein Bewohner vom Rettungsdienst versorgt worden. Nach Angaben der Feuerwehr Bochum wurde gegen 17.30 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Karl-Friedrich-Straße gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter Rauch aus einer Erdgeschosswohnung. Alle Bewohner hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Die Feuerwehr ging unter Atemschutz in die Wohnung vor und konnte den Brand schnell löschen.
Die Einsatzkräfte trafen in der Karl-Friedrich-Straße auf eine stark verrauchte Wohnung im Erdgeschoss. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Nach Angaben der Feuerwehr brannte ein Computer auf einem Schreibtisch. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Hinweise auf eine weitere Ausbreitung des Brandes nannte die Feuerwehr in ihrer Mitteilung nicht. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Nach dem Löschen des Feuers setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein, um die Einsatzstelle rauchfrei zu machen. Der Einsatz beschränkte sich nach den vorliegenden Angaben auf die betroffene Wohnung im Mehrfamilienhaus. Der Bewohner der Mietwohnung musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt werden. Weitere Bewohner wurden vor Ort betreut. Ob der betroffene Bewohner in ein Krankenhaus gebracht wurde, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Insgesamt waren rund 40 Mitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt. Neben der Berufsfeuerwehr unterstützte die Löscheinheit Bochum-Stiepel die Maßnahmen vor Ort. Die Feuerwehr machte keine Angaben zur Schadenshöhe oder zur genauen Brandursache. Nach dem schnellen Löscherfolg und der Entrauchung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Damit sind weitere mögliche Ermittlungen nicht mehr Teil der Feuerwehrmeldung.
Der Wohnungsbrand Bochum-Weitmar blieb nach den bislang veröffentlichten Informationen auf einen Computer auf einem Schreibtisch begrenzt. Für den betroffenen Bewohner bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Die übrigen Bewohner hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Weitere Verletzte wurden in der Mitteilung nicht genannt.
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