Großbrand bei Eppelborn unter Kontrolle: Zwei Feuerwehrkräfte verletzt

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein größerer Wald- und Flächenbrand hat am Dienstagnachmittag bei Eppelborn im Saarland einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Das Feuer breitete sich zwischen den Eppelborner Ortsteilen Bubach-Calmesweiler und Habach aus. Am frühen Abend meldete die Feuerwehr, dass der Brand unter Kontrolle sei. Rund 1,5 Hektar Fläche waren nach dem aktuellen Stand abgebrannt.

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Mehr als 100 Einsatzkräfte waren zeitweise mit der Brandbekämpfung und der Absicherung des Einsatzgebietes beschäftigt. Zwei Feuerwehrkräfte erlitten Rauchgasverletzungen. Über die Schwere ihrer Verletzungen lagen zunächst keine näheren Angaben vor.

Die eigentlichen Löscharbeiten waren mit der Meldung, dass der Brand unter Kontrolle sei, noch nicht beendet. Die Feuerwehr rechnete damit, dass die Nachlöscharbeiten noch mehrere Stunden dauern würden. Dabei müssen insbesondere verbliebene Glutnester gesucht und abgelöscht werden, damit sich das Feuer nicht erneut ausbreitet.

Feuerwehr wurde gegen 15.20 Uhr alarmiert

Die Alarmierung wegen des Wald- und Flächenbrandes erfolgte nach Angaben der Feuerwehr gegen 15.20 Uhr am Dienstag, 8. September. Weil sich das Feuer zunächst schnell ausbreitete, wurden zusätzliche Kräfte angefordert. Neben der Feuerwehr waren Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

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Zeitweise erschwerte auffrischender und wechselnder Wind die Arbeiten. Dadurch ließ sich die tatsächliche Ausdehnung des Feuers während der laufenden Löscharbeiten zunächst nur schwer bestimmen. Frühe Angaben gingen zeitweise von etwa 2.500 Quadratmetern brennender Fläche aus. Nach einer späteren Lageeinschätzung bezifferte die Feuerwehr die insgesamt abgebrannte Fläche auf rund 1,5 Hektar. Das entspricht etwa 15.000 Quadratmetern.

Auch Drohnen kamen zum Einsatz. Sie ermöglichten den Einsatzkräften einen Überblick über die Ausdehnung des Brandes und unterstützten damit die Lagebeurteilung aus der Luft.

Zwei Feuerwehrkräfte durch Rauchgase verletzt

Bei dem Einsatz wurden zwei Angehörige der Feuerwehr durch Rauchgase verletzt. Weitere gesicherte Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen am frühen Abend nicht vor.

Hinweise auf weitere Verletzte waren zunächst nicht bekannt. Ebenso lagen keine bestätigten Angaben über notwendige Evakuierungen vor. Eine konkrete Gefährdung von Wohngebäuden oder anderen Gebäuden wurde in den behördlichen Warnungen zunächst nicht genannt.

Auch über eine Gefährdung oder Sperrung einer Bahnstrecke lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Der Brand befand sich zwischen Bubach-Calmesweiler und Habach innerhalb der Gemeinde Eppelborn im Landkreis Neunkirchen.

Amtliche Warnung wegen starker Rauchentwicklung

Wegen der erheblichen Rauchentwicklung veröffentlichte die Integrierte Leitstelle Saarland um 16.05 Uhr eine Gefahreninformation für Eppelborn. Gewarnt wurde vor größerer Rauchentwicklung und möglicher Geruchsbelästigung.

Die Bevölkerung wurde aufgefordert, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Gefährdungsbereich zu meiden. Auch der Bereich rund um die Einsatzstelle sollte weiträumig umgangen werden. Die Warnung bezog sich damit vor allem auf die Auswirkungen des Rauchs.

Die starke Rauchentwicklung war zeitweise auch aus größerer Entfernung sichtbar. Eine darüber hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung wurde in der amtlichen Warnmeldung nicht angegeben.

Feuer am frühen Abend unter Kontrolle

Im Laufe des frühen Abends gelang es den Einsatzkräften, die Ausbreitung zu stoppen. Gegen 18.40 Uhr wurde bekannt, dass das Feuer nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle war. Damit bestand zu diesem Zeitpunkt keine unkontrollierte Ausbreitung des Brandes mehr.

Für die Feuerwehr bedeutete diese Meldung jedoch noch nicht das Ende des Einsatzes. Auf größeren Wald- und Vegetationsflächen können sich Glutnester im Boden, unter Pflanzenresten oder in anderer Vegetation halten. Deshalb sollte die betroffene Fläche weiter kontrolliert und gezielt abgelöscht werden. Nach Angaben der Feuerwehr sollten diese Nachlöscharbeiten noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Die Einsatzkräfte konzentrierten sich damit am Abend darauf, verbliebene Brandstellen abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Ursache des Flächenbrands noch ungeklärt

Wie der Wald- und Flächenbrand entstanden ist, war zunächst nicht geklärt. Eine amtlich bestätigte Brandursache lag am Dienstagabend nicht vor. Zu möglichen Auslösern gab es damit zunächst keine gesicherten Angaben.

Auch die unterschiedlichen Flächenangaben im Verlauf des Einsatzes erklären sich aus der dynamischen Lage. Während der ersten Löscharbeiten war zunächst von rund 2.500 Quadratmetern die Rede. Nach der späteren Erfassung gab die Feuerwehr die insgesamt abgebrannte Fläche mit rund 1,5 Hektar an.

Damit war der Einsatz auch nach der erfolgreichen Eindämmung noch nicht abgeschlossen. Entscheidend waren am Abend die fortgesetzten Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle der gesamten Brandfläche zwischen Bubach-Calmesweiler und Habach.

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