Explosion an Shisha-Bar in Köln: Mehrere Verdächtige flüchten vom Friesenwall

Explosion an Shisha-Bar in Köln: Mehrere Verdächtige flüchten vom Friesenwall
Symbolfoto

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Eine Explosion Shisha-Bar Köln beschäftigt seit Sonntagmorgen die Polizei und Staatsanwaltschaft Köln. Im Eingangsbereich einer Shisha-Bar am Friesenwall im Stadtteil Altstadt-Nord kam es am 31. Mai 2026 gegen 6 Uhr zu einer Detonation. Durch die Wucht der Explosion und den anschließenden Brand wurden der Eingangsbereich sowie Teile des Innenraums zerstört. In der Bar hielten sich zum Zeitpunkt der Tat nach bisherigen Erkenntnissen keine Personen auf.

Shisha-Bar Friesenwall nach Explosion schwer beschädigt

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft riss ein lauter Knall Anwohner am frühen Sonntagmorgen aus dem Schlaf. Die Explosion ereignete sich im Eingangsbereich des Lokals. Anschließend kam es zu einem Brand, der weiteren Schaden verursachte.

Ein Bewohner einer Wohnung über der Shisha-Bar erlitt nach bisherigen Erkenntnissen eine leichte Rauchvergiftung und musste medizinisch versorgt werden. Weitere verletzte Personen wurden zunächst nicht gemeldet. Die Polizei leitete nach dem Vorfall eine großräumige Fahndung ein.

Zeugen berichten von flüchtenden Personen

Mehrere Zeugen wollen beobachtet haben, dass unmittelbar nach der Explosion mehrere Personen vom Tatort geflüchtet seien. Die Polizei sucht deshalb nach Tatverdächtigen und bittet um Hinweise zum Geschehen am Friesenwall.

Das genaue Tatmotiv ist bislang unklar. Auch die Hintergründe der Explosion Shisha-Bar Köln stehen noch nicht fest. Mögliche Zusammenhänge mit der Ermittlungsgruppe Fusion werden nach Angaben der Behörden geprüft. Diese Prüfung bedeutet bislang keine bestätigte Verbindung, sondern ist Teil der laufenden Ermittlungen.

Zeugenaufruf Köln: Polizei bittet um Hinweise

Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen, zu den flüchtigen Personen oder zu deren Aufenthaltsort machen können, sollen sich bei der Polizei Köln melden. Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Die Ermittlungen dauern an. Nach aktuellem Stand gibt es keine bestätigten Angaben zu den flüchtigen Personen, zu einem Motiv oder zu möglichen Hintermännern. Einen Zusammenhang mit einem separaten Schussvorfall im Bereich der Zülpicher Straße sieht die Polizei derzeit laut dpa nicht.

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