
Bei einem Brand in einer Schweinemastanlage in Coswig im Landkreis Wittenberg sind in der Nacht zum Mittwoch rund 20.000 Schweine verendet. Das Feuer brach gegen 0.55 Uhr im Inneren des Betriebes im Ortsteil Düben aus und griff anschließend auf die Stallungen über. Fünf Feuerwehrleute erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Der Schaden wird auf einen siebenstelligen Betrag geschätzt.
Nach Angaben der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau gerieten durch den starken Wind während der Löscharbeiten zwei Schweineställe in Vollbrand. Die Flammen breiteten sich zügig auf der Anlage aus.
Herumfliegende Asche löste zudem mehrfach kleinere Brände auf einem angrenzenden Feld aus. Die Feuerwehr konnte diese Feuer nach Angaben der Polizei löschen und damit eine weitere Ausbreitung verhindern.
Während der Löscharbeiten öffneten die Einsatzkräfte die Tore der Stallungen. Dadurch konnten einzelne noch lebende Tiere aus den Gebäuden entkommen. Für den Großteil der Schweine kam jedoch jede Hilfe zu spät. Rund 20.000 Tiere verendeten laut Polizei in den Stallungen.
Der Brand der Schweinemastanlage in Coswig verursachte nach einer ersten Schätzung einen Schaden in siebenstelliger Höhe. Genauere Angaben zum Ausmaß der Schäden liegen bislang nicht vor.
An dem Einsatz waren rund 100 Mitglieder mehrerer Freiwilliger Feuerwehren beteiligt. Kräfte aus Coswig, Serno, Jeber-Bergfrieden, Weiden, Apollensdorf, Wittenberg-West und Reinsdorf kämpften gegen die Flammen.
Fünf Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Außerdem wurde eine Drehleiter beschädigt. Weitere Angaben zu den Verletzungen oder zur Höhe des Schadens an dem Einsatzfahrzeug machte die Polizei nicht.
Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum Ablauf und zur Ursache des Feuers dauern an. Weshalb der Brand im Inneren des Schweinemastbetriebes ausbrach, ist bislang nicht bekannt.
Quelle: Pressemitteilung 093/2026 der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau vom 15. Juli 2026.
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