Fortuna Düsseldorf wollte Jason Ceka und bekam ihn nicht

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Fortuna Düsseldorf hat zum Ende des Sommertransferfensters einen weiteren Offensivspieler im Blick gehabt, der Wechsel kam jedoch nicht zustande. Nach Informationen der BILD bemühte sich Sportvorstand Samir Arabi über mehrere Wochen um Jason Ceka von der SV Elversberg. Der 26 Jahre alte Rechtsaußen wechselte anschließend nicht nach Düsseldorf, sondern wurde von Elversberg für eine Saison an den niederländischen Erstligisten SC Cambuur Leeuwarden verliehen. Die Fortuna Düsseldorf Jason Ceka Personalie blieb damit ohne Abschluss.

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Die konkrete Verbindung zwischen Fortuna und Ceka wurde zunächst von BILD öffentlich gemacht. Das Blatt berichtete, dass über längere Zeit Gespräche geführt worden seien. Eine offizielle Bestätigung von Fortuna Düsseldorf zu Verhandlungen mit dem Spieler oder der SV Elversberg lag zunächst nicht vor. Auch Elversberg machte in seiner Mitteilung über Cekas späteren Wechsel nach Leeuwarden keine Angaben zu Fortuna.

Jason Ceka spielte zuletzt für Elversberg und Dresden

Jason Ceka wurde am 10. November 1999 in Essen geboren und ist 26 Jahre alt. Der 1,69 Meter große Offensivspieler wird vor allem auf dem rechten Flügel eingesetzt, kann aber auch auf anderen offensiven Positionen spielen. Im Sommer 2025 wechselte er ablösefrei vom 1. FC Magdeburg zur SV Elversberg und unterschrieb dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

In der Saison 2025/26 kam Ceka zunächst für Elversberg zum Einsatz. Dort absolvierte er sieben Zweitligaspiele und erzielte ein Tor. Nach der Winterpause wurde er an Dynamo Dresden ausgeliehen. Für Dresden bestritt er weitere 17 Zweitligapartien, in denen ihm zwei Treffer und eine Vorlage gelangen. Damit stehen für die vergangene Saison insgesamt 24 Einsätze in der 2. Bundesliga mit drei Toren zu Buche. Die Vereinsaufteilung mit sieben Partien für Elversberg und 17 Spielen für Dresden wird auch vom DFB-Datencenter bestätigt.

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Dynamo hatte Ceka Ende Dezember 2025 zunächst bis zum 30. Juni 2026 ausgeliehen. Der damalige Dresdner Geschäftsführer Stephan Zimmermann bezeichnete ihn als offensiv vielseitig einsetzbaren Spieler, der bereits bewiesen habe, in der 2. Bundesliga ein wichtiger Faktor sein zu können. Ceka selbst erklärte damals: „Natürlich möchte ich nach zuletzt weniger Spielzeit wieder mehr Einfluss auf dem Platz nehmen.“

BILD berichtet von wochenlangen Gesprächen mit Fortuna

Nach dem Ende der Leihe kehrte Ceka im Sommer 2026 zunächst nach Elversberg zurück. Dort gehörte er zum Kader des Bundesliga-Aufsteigers, erhielt zum Saisonstart aber keine Einsatzzeit. In den letzten Tagen des deutschen Transferfensters gab es mehrere Interessenten.

BILD berichtete zunächst darüber, dass Dynamo Dresden Ceka erneut verpflichten wollte und die Gespräche bereits weit fortgeschritten gewesen seien. Dieser Wechsel kam ebenfalls nicht zustande. Wenige Tage später wurde bekannt, dass auch Fortuna Düsseldorf über längere Zeit mit dem Offensivspieler verhandelt habe. Nach Darstellung der BILD sei auch dort keine Einigung erzielt worden.

Ein weiterer Bericht, der sich ausdrücklich auf BILD beruft, beschreibt Samir Arabi als treibende Kraft hinter den Düsseldorfer Bemühungen. Demnach hätten die Gespräche mehrere Wochen gedauert. Die Darstellung, Christian Weber habe den Wechsel wegen der finanziellen Vorstellungen Elversbergs verhindert, stammt ebenfalls aus diesem Berichtsumfeld und war zunächst nicht durch eine öffentliche Erklärung Webers oder der beiden Vereine bestätigt. Eine unabhängige Bestätigung dafür lag zunächst nicht vor.

Eine konkrete gebotene Ablösesumme von Fortuna Düsseldorf lässt sich aus den belastbaren Vereinsquellen nicht ableiten. Auch eine angeblich bereits angestrebte Vertragslaufzeit für Ceka in Düsseldorf wurde von Fortuna nicht veröffentlicht. Solche Angaben sollten deshalb nicht als feststehende Transferkonditionen behandelt werden.

Elversberg bestätigt nur die Leihe in die Niederlande

Offiziell bestätigt ist dagegen Cekas weiterer Karriereweg. Die SV Elversberg teilte am 2. September mit, dass der Offensivspieler für ein Jahr an SC Cambuur Leeuwarden verliehen wird. Möglich war der Wechsel, weil das Transferfenster in den Niederlanden länger geöffnet war als in Deutschland. Cekas Vertrag bei Elversberg läuft weiterhin bis 2028.

Sportdirektor Christian Weber begründete die Leihe mit der sportlichen Konkurrenzsituation bei der SVE. Wörtlich erklärte er: „Durch die erhöhte Konkurrenzsituation innerhalb des Kaders wäre es für Jason schwierig geworden, auf Spielzeit zu kommen.“ Deshalb sei die Lösung sinnvoll, damit der Spieler in den Niederlanden regelmäßig eingesetzt werden könne.

Weber äußerte sich in dieser offiziellen Mitteilung nicht zu einem möglichen Wechsel nach Düsseldorf und auch nicht zu angeblichen Ablöseforderungen. Damit ist bestätigt, dass Elversberg Ceka abgeben beziehungsweise verleihen wollte. Nicht offiziell bestätigt ist dagegen die Darstellung, Weber persönlich habe einen bereits weit fortgeschrittenen Fortuna Transfer Jason Ceka gestoppt.

Fortuna schließt großen Kaderumbau mit 19 Zugängen ab

Für Fortuna Düsseldorf endete das Transferfenster ohnehin mit einem außergewöhnlich umfangreichen personellen Umbau. Nach dem Abstieg in die 3. Liga verpflichtete der Verein insgesamt 19 externe Spieler. Hinzu kamen mehrere Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Zu den letzten Zugängen gehörten Filimon Gerezgiher, ebenfalls von der SV Elversberg, sowie der ausgeliehene Innenverteidiger Lukas Bornschein.

Arabi erklärte nach Abschluss der Transferperiode, bei der Auswahl der Spieler seien neben Qualität und passenden sportlichen Profilen auch schnelle Integration, Persönlichkeit und der ausdrückliche Wunsch, für Fortuna zu spielen, entscheidend gewesen. Der Verein machte zugleich deutlich, dass der Neuaufbau nach dem Abstieg nicht mit dem Ende des Sommerfensters abgeschlossen sei.

Der gescheiterte Ceka Transfer ändert deshalb nichts daran, dass Düsseldorf seinen Kader nahezu komplett neu zusammengestellt hat. Für die offensive Außenbahn wurde der gewünschte zusätzliche Transfer jedoch nicht mehr realisiert. Ceka spielt zunächst in den Niederlanden, während Fortuna mit dem zum 1. September zusammengestellten Kader in die weitere Drittligasaison geht.

Der Transferwunsch Jason Ceka zeigt zugleich, dass Arabi bis in die Schlussphase nach weiteren Optionen für die Offensive suchte. Wie nah Fortuna und Ceka tatsächlich an einer Einigung waren, blieb zunächst offen. Offiziell dokumentiert sind weder ein Düsseldorfer Angebot noch Vertragsdetails. Sicher ist lediglich, dass Jason Ceka nicht nach Düsseldorf wechselte und die SV Elversberg schließlich die Leihe nach Leeuwarden abschloss.

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