In aller Freundschaft nimmt heute Abschied von Otto Stein

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Die ARD-Serie „In aller Freundschaft“ widmet ihre neue Folge am Dienstag, 20. Oktober 2026, dem Abschied von einer langjährigen Figur. Um 21:00 Uhr zeigt Das Erste die Episode „Manchmal muss man kein Arzt sein“, in der die Familie von Otto Stein zusammenkommt. Die Geschichte erinnert zugleich an den Schauspieler Rolf Becker, der die Rolle seit 2006 verkörperte und im Dezember 2025 im Alter von 90 Jahren starb. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Martins Trauer um seinen Vater, offene Fragen zu dessen Privatleben und eine Freundschaft, die ihm in dieser schwierigen Situation Halt gibt.

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In aller Freundschaft heute: Folge 1152 ist Rolf Becker gewidmet

Die neue Folge von „In aller Freundschaft“ beginnt am Dienstag um 21:00 Uhr im Ersten und läuft laut ARD-Programm bis 21:45 Uhr. Sie gehört zur 29. Staffel und wird als deren 22. Episode geführt. In der fortlaufenden Zählung der Krankenhausserie ist es Folge 1152. Die Ausstrahlung ist eine Erstausstrahlung und keine Wiederholung. Die eigentliche Laufzeit der in der ARD Mediathek bereitgestellten Episode liegt bei rund 43 Minuten.

Besondere Bedeutung erhält die Folge durch den Abschied von Otto Stein. Rolf Becker spielte den Vater des Sachsenklinik-Arztes Dr. Martin Stein rund zwei Jahrzehnte lang. Die Figur war über viele Jahre eng mit dem Klinikalltag verbunden und betrieb zeitweise die Cafeteria. Becker starb am 12. Dezember 2025. Mit der heutigen Episode bekommt seine langjährige Serienfigur einen eigenen Abschied innerhalb der Handlung. Damit würdigt die Produktion zugleich einen Darsteller, der die Serie über einen erheblichen Teil ihrer Geschichte begleitet hat.

Darum geht es in „Manchmal muss man kein Arzt sein“

Nach der Beerdigung von Otto Stein treffen sich Angehörige und Freunde zu einer kleinen Trauerfeier. Schauplatz ist Ottos früheres Zuhause, in dem inzwischen Dr. Kathrin Globisch und Dr. Roland Heilmann wohnen. Für Martin Stein wird die Zusammenkunft zu einer emotionalen Herausforderung. Er muss nicht nur den Verlust seines Vaters verarbeiten, sondern wird auch mit einer unerwarteten Frage über dessen Leben konfrontiert.

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Auslöser ist die Begegnung mit Elisabeth Sommerfeld, die mit Otto in einer Wohngemeinschaft gelebt hatte. Martin gewinnt den Eindruck, dass die Beziehung zwischen beiden möglicherweise enger war, als er bisher angenommen hatte. Er fragt sich, wie gut er seinen Vater tatsächlich kannte und welche Bedeutung Elisabeth für Otto hatte. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Roland Heilmann beschäftigt er sich mit diesen offenen Fragen. Dabei geht es nicht allein um mögliche bislang unbekannte Beziehungen, sondern auch darum, Erinnerungen neu einzuordnen und mit der eigenen Trauer umzugehen.

Eine zweite Geschichte dreht sich um Dr. Ilay Demir und seine Therapeutin Dr. Ann Christensen. Ilay befindet sich in therapeutischer Behandlung, doch persönliche Gefühle erschweren zunehmend die professionelle Zusammenarbeit. Nachdem Ann Christensen kurzzeitig ihre emotionale Distanz verliert, zieht sie sich zurück. Das bringt den weiteren Verlauf der Therapie in Schwierigkeiten. Die Episode verbindet damit zwei unterschiedliche persönliche Krisen, in denen vertraute Beziehungen und professionelle Rollen an Grenzen geraten.

Besetzung und Gastdarsteller der neuen ARD-Folge

Im Mittelpunkt der Abschiedsgeschichte steht Bernhard Bettermann als Dr. Martin Stein. Thomas Rühmann spielt Dr. Roland Heilmann, der Martin bei der Auseinandersetzung mit dem Tod seines Vaters unterstützt. Andrea Kathrin Loewig ist als Dr. Kathrin Globisch zu sehen. Eine wichtige Rolle übernimmt zudem Rita Feldmeier als Elisabeth Sommerfeld. Ihre Figur steht im Zentrum der Fragen, die Martin nach der Trauerfeier beschäftigen.

In der zweiten Handlung sind Tan Çağlar als Dr. Ilay Demir und Susanne Bormann als Therapeutin Dr. Ann Christensen beteiligt. Zur weiteren Besetzung zählen unter anderem Udo Schenk als Dr. Rolf Kaminski, Alexa Maria Surholt als Sarah Marquardt, Arzu Bazman als Arzu Ritter, Thomas Koch als Dr. Philipp Brentano, Julian Weigend als Dr. Kai Hoffmann und Isabell Gerschke als Dr. Ina Schulte. Außerdem wirken unter anderem Jascha Rust, Christina Petersen, Anthony Petrifke, Karsten Kühn, Frédéric Brossier und Louise Sophie Arnold mit.

Regie, Drehbuch und Drehort der Krankenhausserie

Regie bei „Manchmal muss man kein Arzt sein“ führte Daniel Drechsel-Grau. Das Drehbuch stammt von Anne Gröger, Maximilian Kaufmann und Inka Fromme. Für die Kameraarbeit wird Christoph Poppke genannt. Die Episode ist eine deutsche Fernsehproduktion aus dem Jahr 2026 und gehört zur seit 1998 ausgestrahlten Krankenhausserie „In aller Freundschaft“.

Die fiktive Sachsenklinik befindet sich innerhalb der Serienhandlung in Leipzig. Produziert wird „In aller Freundschaft“ ebenfalls in der sächsischen Stadt. Zu den zentralen Drehorten gehören die Studios der Media City Leipzig, in denen unter anderem die Klinikräume und Wohnungen der Serienfiguren eingerichtet sind. Die Produktion nutzt das Studiogelände seit 2001. Die heutige Geschichte um Otto Stein führt die Zuschauer insbesondere in einen privaten Schauplatz außerhalb des gewohnten Krankenhausalltags.

So erfolgreich war die vorherige Folge im Ersten

Die Krankenhausserie gehört weiterhin zu den regelmäßig stark eingeschalteten fiktionalen Angeboten der ARD. Am Dienstag, 13. Oktober 2026, sahen nach vorläufigen Messdaten 3,59 Millionen Menschen die vorherige Episode mit dem Titel „Zusammen und getrennt“. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 18,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Serie einen Marktanteil von 10,3 Prozent.

Damit erreichte „In aller Freundschaft“ auch unmittelbar vor der heutigen Abschiedsfolge ein Millionenpublikum. Im regulären Dienstagabendprogramm läuft die Serie nach „Die Kanzlei“, die um 20:15 Uhr beginnt. Am 20. Oktober folgt um 21:45 Uhr das Politmagazin „Report Mainz“. Für die neue Episode selbst liegen vor ihrer Erstausstrahlung noch keine Einschaltquoten vor.

Wiederholung und ARD Mediathek: So lässt sich Folge 1152 ansehen

Wer die Erstausstrahlung am Dienstagabend verpasst, kann die Folge auch über die ARD Mediathek ansehen. Die reguläre Videofassung ist dort mit einer Laufzeit von rund 43 Minuten aufgeführt. Nach den veröffentlichten Angaben soll sie bis zum 13. Oktober 2027 verfügbar bleiben. Zusätzlich bietet die ARD Fassungen mit Untertiteln, Audiodeskription und Deutscher Gebärdensprache an.

Im linearen Fernsehen ist bereits in der Nacht zum Mittwoch, 21. Oktober, eine Wiederholung vorgesehen. Das Erste zeigt die Folge laut Programmübersicht ab 00:45 Uhr erneut. Eine weitere Ausstrahlung ist für Sonntag, 25. Oktober, um 09:10 Uhr im hr-fernsehen angekündigt. Die nächste neue Episode der Serie trägt den Titel „Des Guten zu viel“ und ist für Dienstag, 27. Oktober 2026, um 21:00 Uhr im Ersten vorgesehen.

Mit „Manchmal muss man kein Arzt sein“ setzt die Serie einen besonderen Schwerpunkt innerhalb ihrer laufenden Staffel. Statt einer klassischen medizinischen Fallgeschichte bestimmt diesmal vor allem der Abschied von Otto Stein die Handlung. Für Martin und die Menschen in seinem Umfeld steht die Frage im Raum, wie sich ein Verlust bewältigen lässt und welche Rolle Freundschaft und familiäre Erinnerungen dabei spielen.

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