18-Jähriger bei Frontalzusammenstoß nahe Marbach schwer verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Drei Menschen sind bei einem Frontalunfall bei Marbach am Neckar in Baden-Württemberg verletzt worden. Ein 18 Jahre alter Autofahrer erlitt am späten Freitagabend, 23. Oktober 2026, schwere Verletzungen, als sein Opel mit einem entgegenkommenden VW zusammenstieß. Die beiden Menschen im zweiten Wagen wurden leicht verletzt. Nach dem Unfall auf der Landesstraße 1100 war die Verbindung zwischen Ludwigsburg-Neckarweihingen und Marbach für mehrere Stunden nicht passierbar.

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Opel und VW stoßen auf der L1100 frontal zusammen

Der Unfall ereignete sich gegen 22.30 Uhr auf Höhe des Kraftwerks Marbach. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war der 18-Jährige mit einem Opel Astra von Ludwigsburg in Richtung Marbach am Neckar unterwegs. Auf dem betreffenden Abschnitt der L1100 kam sein Auto auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß es frontal mit einem VW Caddy zusammen, der aus der Gegenrichtung kam. Im VW saßen zwei Menschen.

Weshalb der Opel auf die andere Fahrbahnseite geriet, ist bislang nicht geklärt. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg schilderte den Ablauf am frühen Samstagmorgen als vorläufiges Ermittlungsergebnis. Angaben zu einer möglichen Ursache machte die Behörde nicht. Der Unfallort liegt im Landkreis Ludwigsburg, nördlich von Stuttgart.

Drei Verletzte werden in Krankenhäuser gebracht

Bei der Kollision wurde der junge Opel-Fahrer schwer verletzt. Der Fahrer des VW Caddy, ein 71 Jahre alter Mann, sowie seine 68-jährige Beifahrerin erlitten nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte alle drei Beteiligten in Krankenhäuser der Umgebung.

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Wie es den Verletzten nach der Einlieferung ging, war zunächst nicht bekannt. Auch nähere medizinische Angaben zu ihren Verletzungen lagen nicht vor. Die polizeiliche Einstufung unterscheidet damit zwischen einem schwer verletzten Menschen und zwei Personen mit leichten Verletzungen. Weitere Verletzte wurden in der Mitteilung nicht genannt.

Feuerwehr setzt bei der Unfallaufnahme zwei Drohnen ein

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit zahlreichen Einsatzkräften zur L1100 aus. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg war zeitweise mit bis zu sieben Streifen vor Ort. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um die Versorgung der Verletzten sowie die Sicherung und Aufnahme der Unfallstelle.

Eine Besonderheit des Einsatzes war die Unterstützung aus der Luft. Während der Unfallaufnahme kamen zwei Drohnen der Feuerwehr zum Einsatz. Weitere Einzelheiten über die Aufnahmen oder deren Ergebnisse nannte die Polizei nicht. Welche Erkenntnisse die Ermittler daraus gewinnen konnten, war zunächst nicht bekannt.

L1100 bis nach Mitternacht vollständig gesperrt

Die Landesstraße wurde nach dem Frontalzusammenstoß im betroffenen Abschnitt gesperrt. Die Sperrung galt zwischen Ludwigsburg-Neckarweihingen und Marbach am Neckar auf Höhe Eichgraben. Sie begann am Freitag um 22.45 Uhr und endete am Samstag um 1.30 Uhr. Damit war die Strecke zwei Stunden und 45 Minuten lang nicht nutzbar.

Während dieser Zeit liefen die Unfallaufnahme sowie weitere Arbeiten an der Unfallstelle. Nach dem Ende der nächtlichen Sperrung konnte der Streckenabschnitt wieder befahren werden. Über zusätzliche länger andauernde Einschränkungen machte die Polizei in ihrer ersten Mitteilung keine Angaben.

Sachschaden von 38.000 Euro an beiden Autos

Der Zusammenstoß beschädigte beide Fahrzeuge so stark, dass keines der Autos anschließend weiterfahren konnte. Der Opel Astra und der VW Caddy mussten abgeschleppt werden. Den gesamten Sachschaden bezifferte das Polizeipräsidium auf rund 38.000 Euro. Wie sich diese Summe auf die beiden Fahrzeuge verteilt, ging aus der Meldung nicht hervor.

Hinzu kamen Arbeiten an der Fahrbahn: Bei der Kollision waren Betriebsstoffe ausgelaufen. Deshalb war die zuständige Straßenmeisterei mit einer Kehrmaschine im Einsatz, um die Unfallstelle zu reinigen. Die Aufräumarbeiten waren neben der Aufnahme des Zusammenstoßes Teil des nächtlichen Einsatzes auf der L1100.

Verkehrspolizei sucht Zeugen zum Unfallhergang

Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Insbesondere die Frage, weshalb der Opel auf die Gegenspur geriet, ist noch offen. Aus dem bislang bekannten Ablauf ergibt sich keine gesicherte Erklärung dafür. Die Polizei veröffentlichte zunächst weder Angaben zu einer möglichen Geschwindigkeit noch andere Feststellungen, die die Ursache abschließend erklären könnten.

Der Frontalunfall bei Marbach am Neckar beschäftigt die Ermittler damit auch nach dem Ende der Straßensperrung. Offen ist insbesondere, welche Umstände zu dem Zusammenstoß führten und ob weitere Zeugenaussagen den bisherigen Kenntnisstand ergänzen können. Eine abschließende Bewertung des Unfallhergangs lag zunächst nicht vor.

Menschen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu den Umständen machen können, sollen sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg melden. Die Dienststelle ist unter der Telefonnummer 0711 6869-0 und per E-Mail an [email protected] erreichbar. Der Zeugenaufruf richtet sich an Personen, die zur Klärung des Vorfalls am späten Freitagabend beitragen können.

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