
Am Montag, 2. November 2026, müssen sich Menschen in weiten Teilen Baden-Württembergs auf einen kalten Start in die neue Woche einstellen. Für zahlreiche Kreise liegen amtliche Frostwarnungen vor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in der Nacht und am Morgen vielerorts Temperaturen um minus ein Grad. Hinzu kommen örtlich dichter Nebel und die Möglichkeit, dass Feuchtigkeit auf Straßen gefriert. Eine flächendeckende amtliche Glättewarnung bedeutet diese Prognose nicht.
Die Frostwarnungen in Baden-Württemberg sind für die Nacht zum Montag bis in die frühen Morgenstunden angesetzt. Im Enzkreis und in Pforzheim gilt die amtliche Warnung vor Frost am 2. November von 0 bis 8 Uhr. Sie wurde am Sonntag, 1. November, um 12.31 Uhr herausgegeben. Der DWD bezeichnet die Gefährdung dort als Stufe 1 von 2 innerhalb der Frostwarnungen und weist auf mögliche Frostschäden hin. Die Warnung bezieht sich auf leichten Frost um minus ein Grad und ist keine Unwetterwarnung.
Die für denselben Zeitraum veröffentlichten Warnungen betreffen auch Stuttgart, die Kreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr sowie zahlreiche weitere Gebiete. Hinzu kommen unter anderem der Alb-Donau-Kreis mit Ulm, der Kreis Biberach, der Bodenseekreis, Ravensburg und der Zollernalbkreis. Im Westen sind etwa der Ortenaukreis, der Kreis Calw und der Breisgau-Hochschwarzwald mit Freiburg aufgeführt. Für Mannheim war in der am Sonntag geprüften Kreisübersicht dagegen keine Frostwarnung ausgewiesen.
Neben dem Frost enthält die regionale DWD-Warnlage eine vorsichtige Glätteprognose. In der Nacht zum Montag ist vereinzelt überfrierende Nässe möglich. Das bedeutet, dass vorhandene Feuchtigkeit bei sinkenden Temperaturen gefrieren und die Fahrbahn stellenweise rutschig werden kann. Ob und wo sich tatsächlich eine glatte Stelle bildet, lässt sich aus der landesweiten Prognose nicht auf konkrete Straßen ableiten. Eine gesonderte, flächendeckende Glättewarnung ist damit nicht verbunden.
Für Menschen, die früh mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, ist deshalb vor allem die örtliche Situation entscheidend. Wo Straßen oder Wege noch feucht sind und die Temperatur unter den Gefrierpunkt fällt, ist erhöhte Aufmerksamkeit sinnvoll. Die amtliche Warnung vor Frost besagt für sich genommen nicht, dass sämtliche Straßen innerhalb eines betroffenen Kreises glatt werden.
Der DWD rechnet in der Nacht zum Montag und bis in den Vormittag stellenweise mit Nebel. Dabei können die Sichtweiten örtlich unter 150 Meter fallen. Die Einschränkungen müssen jedoch nicht überall gleichzeitig auftreten. Schon innerhalb kurzer Strecken können sich die Sichtverhältnisse unterscheiden.
Am Montag ist nach der Vorhersage besonders entlang der Donau und in weiten Teilen Oberschwabens mit länger anhaltendem Nebel oder Hochnebel zu rechnen. In anderen Landesteilen sind zeitweise sonnige Abschnitte möglich. Damit kann der Morgen vor allem dort schwierig werden, wo sich eine niedrige Sichtweite mit Temperaturen um den Gefrierpunkt verbindet. Eine konkrete Warnung vor Nebel für sämtliche Landkreise liegt daraus nicht automatisch vor.
Eine weitere Besonderheit betrifft die höheren Lagen des Schwarzwalds. Oberhalb von 1.000 Metern hält der DWD wiederholt starke bis stürmische Böen aus Nordost bis Ost für möglich. Genannt werden Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde. Diese Windprognose betrifft insbesondere exponierte Höhenlagen und ist nicht auf das gesamte Bundesland übertragbar.
Nach dem kalten Morgen steigen die Temperaturen am Montag im Land voraussichtlich auf etwa vier Grad unter anhaltendem Hochnebel bis zehn Grad am Oberrhein. In der Nacht zum Dienstag sind in Niederungen erneut Nebel oder Hochnebel möglich. Dazu werden örtlich wieder Werte unter null Grad erwartet. Für die Fahrt am Montagmorgen bleiben deshalb die Frostwarnungen und die aktuelle Sicht besonders relevant.
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