Frühling: Holla, die Waldfee heute um 20.15 Uhr im ZDF

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Am Sonntagabend kehrt Frühling: Holla, die Waldfee ins ZDF-Programm zurück. Der Sender zeigt den 89-minütigen Fernsehfilm am 23. August 2026 um 20.15 Uhr. Im Mittelpunkt steht erneut Simone Thomalla als Dorfhelferin Katja Baumann, die nach einer gesundheitlich bedingten Pause wieder in ihren Beruf einsteigt. Ihr erster neuer Auftrag führt sie ausgerechnet in das persönliche Umfeld ihres früheren Partners Mark Weber. Zugleich entwickelt sich um Lilly Engel eine zweite, deutlich ernstere Geschichte.

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Darum geht es in Holla, die Waldfee

Katja Baumann ist wieder arbeitsfähig und soll eine Familie unterstützen, in der ihre Hilfe dringend benötigt wird. Die Situation ist für sie allerdings ungewöhnlich persönlich: Trixie Weber, die neue Partnerin ihres Ex-Freundes Mark, ist erneut schwanger. Wegen Komplikationen soll sie Bettruhe halten und benötigt Unterstützung im Alltag.

Für Katja bedeutet der Einsatz damit auch ein Wiedersehen mit Mark. Obwohl die erste Begegnung etwas angespannt verläuft, versteht sie sich mit Trixie überraschend gut. Schwieriger wird die Situation für Katjas Verlobten Tom Kleinke. Er betrachtet Mark zunehmend als Konkurrenten. Zusätzliche Spannungen entstehen, als Katja ankündigt, dass ausgerechnet ihr früherer Partner bei ihrer geplanten Hochzeit eine wichtige Rolle übernehmen soll.

Parallel beschäftigt sich die Episode mit Lilly Engel. Sie versucht, Zugang zu Amelie Kreuser zu finden. Amelie lebt in einer Beziehung, in der sie Gewalt und Kontrolle erfährt. Lilly bemüht sich darum, ihr einen Weg aus dieser Situation zu eröffnen. Damit verbindet die Folge das für die Reihe typische private Beziehungsgeflecht mit einem ernsteren sozialen Thema.

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Simone Thomalla führt das bekannte Ensemble an

Simone Thomalla spielt erneut Katja Baumann und damit die zentrale Figur der Reihe. Marco Girnth ist als Katjas Ex-Freund Mark Weber zu sehen. Nina Schmieder übernimmt die Rolle seiner Partnerin Trixie Weber. Jan Sosniok spielt Katjas Verlobten Tom Kleinke.

Zum weiteren Ensemble gehören Kristo Ferkic als Adrian Steinmann, Johannes Herrschmann als Pfarrer Sonnleitner, Julia Willecke als Lilly Engel und Aniya Wendel als Nora Kleinke. Caroline Ebner tritt als Dr. Schneiderhan auf, Catalina Navarro Kirner als Heidrun Niedermayer und Ruth Wohlschlegel als Lissy Krug.

Zu den für diese Geschichte wichtigen weiteren Rollen gehören Hanna Binke als Amelie Kreuser und Eva-Maria Reichert als Tatjana Feichtkamm. Außerdem ist Moderatorin Andrea Kaiser als Roberta Rossi zu sehen. Sebastian Gerold spielt Polizist Loisl, Raphael Kalkowski den Flo und Julian Felix Haberler den Bert.

Regie führte Helmut Metzger. Das Drehbuch stammt von Natalie Scharf, die die Reihe über viele Jahre entscheidend geprägt hat und auch als Produzentin beteiligt ist. Meinolf Schmitz verantwortete die Kamera, Corina Dietz-Heyne den Schnitt. Die Musik stammt von Johannes Brandt und Siggi Mueller.

Erstausstrahlung war bereits im März 2024

Holla, die Waldfee ist keine neue Produktion. Die Erstausstrahlung im linearen ZDF erfolgte am Sonntag, 10. März 2024, ebenfalls zur klassischen Herzkino-Zeit um 20.15 Uhr. Der Film bildete damals den Abschluss der 13. Staffel.

Innerhalb der gesamten Frühling-Reihe wird Holla, die Waldfee als 49. Film geführt. In der Staffelzählung handelt es sich um die sechste Folge der 13. Staffel. Das ZDF hatte diese Staffel vom 4. Februar bis zum 10. März 2024 mit sechs neuen Filmen ausgestrahlt.

Der Film war bereits vor seiner damaligen Fernsehpremiere online verfügbar. Auch im August 2026 führt das ZDF Holla, die Waldfee wieder als abrufbaren Film in seinem Streamingangebot. Auf der ZDF-Seite ist die Folge aktuell direkt abspielbar. Eine belastbare öffentlich sichtbare Angabe zu einem konkreten Ablaufdatum der aktuellen Verfügbarkeit wird dort derzeit nicht ausgewiesen.

Die bayerischen Alpen spielen eine Hauptrolle

Der titelgebende Ort Frühling ist fiktiv. Die Landschaft, die im Fernsehen zu sehen ist, existiert dagegen tatsächlich. Seit den frühen Jahren der Reihe wird vor allem in Oberbayern gedreht.

Besonders eng verbunden ist Frühling mit Bayrischzell im Landkreis Miesbach. Der Ort am Fuß des Wendelsteins und die umliegende Region dienen regelmäßig als Kulisse für das fiktive Dorf. Auch das Gebiet rund um den Schliersee gehört seit Jahren zu den Schauplätzen der Produktion.

Bayrischzell hat sich durch die Reihe inzwischen selbst als Filmdrehort etabliert. Mehrere Gebäude und Plätze im Ort sind Zuschauern aus Frühling bekannt. Auch weitere Schauplätze im bayerischen Voralpenland und in der angrenzenden Alpenregion werden für Außenaufnahmen genutzt. Die reale Berglandschaft bildet dabei einen bewussten Gegensatz zu vielen der familiären und sozialen Konflikte, mit denen Katja Baumann konfrontiert wird.

Was eine Dorfhelferin tatsächlich macht

Der Beruf von Katja Baumann ist keine Erfindung der Drehbuchautoren. Dorfhelferinnen und Dorfhelfer übernehmen in der Realität zeitweise Aufgaben in Familien, wenn eine zentrale Person wegen Krankheit, eines Unfalls, einer Schwangerschaft, Rehabilitation oder anderer Notsituationen ausfällt.

Je nach Einsatz kann das bedeuten, Kinder zu betreuen, Mahlzeiten zuzubereiten, den Haushalt zu organisieren oder sich um kranke und ältere Angehörige zu kümmern. In landwirtschaftlichen Betrieben können auch Arbeiten im Stall, die Versorgung von Tieren und weitere Aufgaben auf dem Hof hinzukommen.

In Bayern ist Dorfhelfer beziehungsweise Dorfhelferin ein staatlich geregelter Fortbildungsberuf. Das reale Berufsbild ist damit deutlich praktischer und hauswirtschaftlicher ausgerichtet, als es manche Geschichten der ZDF-Reihe erscheinen lassen. Katja Baumann übernimmt im Fernsehen darüber hinaus häufig Funktionen einer Vertrauensperson und Problemlöserin und wird dadurch stärker in private Konflikte ihrer Einsatzfamilien hineingezogen.

Genau daraus entsteht das Grundprinzip von Frühling: Ein konkreter Hilfseinsatz führt Katja in eine Familie, in der meist mehr im Argen liegt als das zunächst erkennbare praktische Problem.

So funktioniert die Reihe Frühling

Frühling läuft seit 2011 im ZDF. Die Filme verbinden Familiengeschichten, soziale Themen, Landschaftsbilder und die fortlaufende Entwicklung eines festen Figurenensembles.

Viele Episoden besitzen einen weitgehend abgeschlossenen Einsatzfall. Gleichzeitig werden Katjas Privatleben und die Geschichten wiederkehrender Figuren über mehrere Filme hinweg weitererzählt. Beziehungen beginnen und enden, Kinder werden erwachsen und Figuren verlassen den fiktiven Ort oder kehren zurück.

Dadurch unterscheidet sich die Reihe von klassischen Einzel-Fernsehfilmen. Neue Zuschauer können vielen Folgen auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse folgen, Stammzuschauer erleben jedoch zusätzlich langfristige Handlungsbögen.

Simone Thomalla spielt Katja Baumann seit dem ersten Film. Aus einem zunächst überschaubaren Fernsehprojekt entwickelte sich über die Jahre eine der langlebigsten Reihen innerhalb des ZDF-Herzkinos. Inzwischen umfasst Frühling mehr als 60 Filme.

Millionenpublikum für Simone Thomalla

Die Reihe gehört seit Jahren zu den reichweitenstarken fiktionalen Angeboten des ZDF am Sonntagabend. Die Erstausstrahlung von Holla, die Waldfee am 10. März 2024 erreichte rund 6,00 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag damals bei 19,8 Prozent.

Auch zwei Jahre später lagen die Werte weiterhin auf hohem Niveau. Die sechs neuen Frühling-Folgen, die das ZDF Anfang 2026 ausstrahlte, kamen im Durchschnitt auf rund 5,27 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 19,0 Prozent.

Einzelne Folgen erreichten zwischen gut fünf und mehr als 5,5 Millionen Menschen. Damit behauptete sich die Reihe trotz zunehmender Streamingnutzung und starker Konkurrenz am Sonntagabend.

Noch höhere Werte hatte Frühling in früheren Jahren erzielt. Im Februar 2021 überschritt die Reihe erstmals die Marke von sechs Millionen Zuschauern deutlich. Eine Ausstrahlung erreichte damals 6,24 Millionen Menschen. Anfang 2022 wurden bei einer Folge sogar 6,46 Millionen Zuschauer gemessen.

Die aktuellen Werte zeigen zugleich, dass Frühling auch nach rund 15 Jahren weiterhin ein großes Stammpublikum besitzt. Für das ZDF bleibt die Verbindung aus Familiengeschichten, sozialem Drama und bayerischem Alpenpanorama damit ein verlässlicher Bestandteil des Sonntagabendprogramms.

Am 23. August erhält das Publikum nun noch einmal Gelegenheit, eine zentrale Episode aus Katja Baumanns jüngerer Vergangenheit zu sehen. Holla, die Waldfee beginnt um 20.15 Uhr und endet planmäßig um 21.45 Uhr. Wer den Film nicht linear sehen möchte, kann ihn derzeit auch beim ZDF streamen.

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