Gelenkbus reißt bei Sindelfingen auseinander: Vier Menschen verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein Linienbus ist am Montag, 12. Oktober 2026, im Landkreis Böblingen schwer verunglückt. Das Fahrzeug geriet auf einer Kreisstraße ins Schlingern, verließ die Fahrbahn und wurde im Bereich seines Gelenks in zwei Teile getrennt. Der 50 Jahre alte Fahrer erlitt schwere Verletzungen, drei Fahrgäste wurden leicht verletzt. Unter den insgesamt fünf Menschen im Bus waren auch zwei Kinder. Die Polizei untersucht den Unfall und bittet um Hinweise von Zeugen.

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Unfall auf der K1066 zwischen Aidlingen und Darmsheim

Der Busunfall bei Sindelfingen ereignete sich gegen 17.20 Uhr auf der Kreisstraße 1066. Der Gelenkbus war im regulären Linienverkehr von Aidlingen nach Darmsheim unterwegs. Darmsheim ist ein Stadtteil von Sindelfingen südwestlich von Stuttgart. Auf diesem Streckenabschnitt geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen ins Schlingern.

Anschließend kam der Bus von der Straße ab und stieß mit Büschen und Sträuchern zusammen. Dabei trennte sich das Fahrzeug im Bereich des Faltenbalgs, der die bewegliche Verbindung zwischen dem vorderen und dem hinteren Fahrzeugteil umschließt. Der Bus blieb derart beschädigt zurück, dass er seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. Für die Bergung musste er abgeschleppt werden.

Drei Fahrgäste leicht verletzt, Fahrer im Krankenhaus

Neben dem Busfahrer befanden sich vier Fahrgäste im Fahrzeug. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg waren sie elf, zwölf, 26 und 27 Jahre alt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Auch die beiden Erwachsenen unter den Fahrgästen erlitten Verletzungen, die von der Polizei als leicht eingestuft wurden. Rettungskräfte brachten den Fahrer und die zwei erwachsenen Fahrgäste in umliegende Krankenhäuser.

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Ein zwölfjähriges Mädchen wurde ebenfalls leicht verletzt. Es konnte ambulant behandelt werden. Das elfjährige Kind blieb unverletzt. Damit wurden von den fünf Menschen an Bord insgesamt vier verletzt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, drei weitere leichte.

Zur weiteren gesundheitlichen Entwicklung des Fahrers machte die Polizei zunächst keine Angaben. Auch nähere Informationen zu den Verletzungen der Fahrgäste wurden nicht veröffentlicht. Fest steht, dass sich unter den Verletzten sowohl Erwachsene als auch ein Kind befanden.

Rund 200.000 Euro Schaden am Gelenkbus

Die Polizei bezifferte den Sachschaden in einer ersten Schätzung auf etwa 200.000 Euro. Der Betrag ist vorläufig und beschreibt die Größenordnung des entstandenen Schadens. Eine abschließende Schadensberechnung wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall am flexiblen Mittelteil getrennt. Dieser Bereich verbindet bei einem Gelenkbus den Vorderwagen mit dem hinteren Fahrzeugteil. Weshalb es bei diesem Unfall zu einer vollständigen Trennung kam, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor. Aus dem erheblichen Schadensbild allein lässt sich deshalb keine Ursache für das vorangegangene Schlingern ableiten.

Kreisstraße für Unfallaufnahme und Bergung gesperrt

Die K1066 wurde nach dem Unfall ab etwa 17.30 Uhr vollständig für den Verkehr gesperrt. Die Maßnahme war nicht allein wegen des beschädigten Fahrzeugs erforderlich. Polizei und Einsatzkräfte mussten die Unfallstelle aufnehmen, den Bus bergen und die Fahrbahn anschließend reinigen. Dafür war die Strecke zwischen Aidlingen und Darmsheim vorübergehend nicht passierbar.

Um 20.45 Uhr bestand die Sperrung nach der offiziellen Mitteilung noch. Die Polizei ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass eine Freigabe im weiteren Verlauf des Abends möglich sein könnte. Einen bestätigten Zeitpunkt für die tatsächliche Aufhebung nannte sie zunächst nicht. Eine fortdauernde Sperrung am Dienstag lässt sich aus dieser Mitteilung deshalb ebenfalls nicht ableiten.

Neben der Polizei waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Straßenmeisterei im Einsatz. Die Einsatzkräfte versorgten die Verletzten und kümmerten sich um die notwendigen Arbeiten an der Unfallstelle. Wie viele Fahrzeuge oder Einsatzkräfte insgesamt beteiligt waren, wurde nicht beziffert.

Ursache noch ungeklärt: Verkehrspolizei sucht Zeugen

Warum der Bus während seiner Fahrt ins Schlingern geriet, war zunächst offen. Die Polizei machte keine gesicherten Angaben zu einem technischen Defekt, einem anderen beteiligten Fahrzeug oder weiteren Umständen, die den Unfall ausgelöst haben könnten. Auch über die Geschwindigkeit des Busses zum Unfallzeitpunkt lag zunächst keine bestätigte Information vor.

Mit der Klärung des Geschehens befasst sich die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg. Sie sucht Menschen, die den Unfall auf der K1066 beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf machen können. Hinweise nimmt die Dienststelle unter der Telefonnummer 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Der Unfall ereignete sich auf einer Verbindungsstraße im Landkreis Böblingen, in der Region Stuttgart in Baden-Württemberg. Er hatte damit nicht nur Auswirkungen auf den betroffenen Linienbus, sondern auch auf den Straßenverkehr zwischen den benachbarten Orten. Welche weiteren Erkenntnisse die Ermittlungen ergeben, war am Dienstagvormittag noch nicht bekannt.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu