Großbrand in Bergheim: Elektroschrott setzt Lagerhalle in Brand

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Am Freitagabend ist es in einem Gewerbegebiet im Bergheimer Stadtteil Paffendorf zu einem Großbrand in Bergheim gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer an der Willy-Messerschmitt-Straße aus. Zunächst standen dort Dutzende Gitterboxen mit Akkus und Elektroaltgeräten in Flammen. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf eine angrenzende Lagerhalle über.

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Die Feuerwehr war seit etwa 18.20 Uhr im Einsatz. In einer aktualisierten Einsatzmeldung vom Abend war von rund 100 Einsatzkräften die Rede. Damit lag die Zahl über dem zunächst genannten Stand von mehr als 70 Kräften. Feuerwehren aus der Umgebung unterstützten die Einsatzkräfte aus Bergheim. Die Brandbekämpfung dauerte am Abend noch an.

Feuer greift auf Lagerhalle über

Die Brandentwicklung stellte die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Nach den Angaben der Einsatzleitung befanden sich in den betroffenen Gitterboxen Akkus und Elektroaltgeräte. Nachdem das Feuer auf die Lagerhalle übergegangen war, konzentrierten sich die Einsatzkräfte darauf, die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Mehrere Trupps bekämpften den Brand von außen mit Strahlrohren. Zusätzlich kamen zwei Hubrettungsgeräte zum Einsatz, mit denen die Feuerwehr das Feuer auch von oben angreifen konnte. Wegen der erheblichen Brandlast und der starken Rauchentwicklung war ein unmittelbarer Zugang zu allen Bereichen offenbar nicht möglich. Die Feuerwehr setzte deshalb auf einen umfangreichen Außenangriff.

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Über dem Gewerbegebiet war eine große Rauchwolke sichtbar. Die Feuerwehr forderte Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Einsatzbereich weiträumig zu meiden. Zudem sollten die Zufahrtswege für nachrückende Einsatzfahrzeuge freigehalten werden.

Starke Rauchentwicklung wirkt sich auf den Verkehr aus

Die Rauchentwicklung hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr in der Umgebung. Nach Angaben aus der aktuellen überregionalen Berichterstattung wurde die nahegelegene Autobahn 61 in Fahrtrichtung Mönchengladbach aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Autobahn verläuft in unmittelbarer Nähe des Gewerbegebiets und verbindet wichtige Verkehrsachsen im Westen Deutschlands.

Damit beschränkten sich die Folgen des Brandes nicht auf das Gewerbegebiet. Eine Sperrung der A61 kann insbesondere den überregionalen Straßenverkehr zwischen dem Rheinland, dem Raum Mönchengladbach und den weiter südlich gelegenen Regionen beeinträchtigen. Wie lange die Einschränkung an der Autobahn bestehen bleibt, war am Abend zunächst nicht gesichert.

Auch die Rauchentwicklung selbst machte den Einsatz zu einer Lage mit Auswirkungen über das unmittelbare Betriebsgelände hinaus. Die Feuerwehr wies deshalb ausdrücklich auf die notwendige Rücksichtnahme im Umfeld der Einsatzstelle hin. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich meiden und die Anweisungen der Einsatzkräfte beachten.

Brandursache zunächst ungeklärt

Zu den Umständen, die das Feuer ausgelöst haben, gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Insbesondere war nicht geklärt, warum die Gitterboxen mit Akkus und Elektroaltgeräten in Brand gerieten. Die genaue Brandursache blieb damit zunächst offen.

Auch zum möglichen Ausmaß der Schäden lagen am Abend noch keine belastbaren Angaben vor. Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst auf die Brandbekämpfung und darauf, ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern. Erst nach Abschluss der Löscharbeiten lässt sich das Schadensbild genauer erfassen.

Über Verletzte enthielt die veröffentlichte Einsatzmeldung der Feuerwehr zunächst keine Angaben. Eine abschließende Bewertung der Lage war während des laufenden Einsatzes deshalb noch nicht möglich.

Einsatz dauert am Abend weiter an

Die Feuerwehr Bergheim wurde bei den Löscharbeiten von umliegenden Feuerwehren unterstützt. Insgesamt waren am Abend rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Weitere Kräfte rückten nach. Die Flammen wurden mit mehreren Strahlrohren sowie über zwei Hubrettungsgeräte bekämpft.

Der Einsatz war am Abend noch nicht beendet. Die Feuerwehr kündigte eine weitere Information zum Verlauf an. Bis dahin blieb die zentrale Aufgabe, den Brand unter Kontrolle zu bringen, die angrenzende Lagerhalle zu sichern und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Der Brand zeigt zugleich, wie schnell ein Feuer in einem Betrieb mit größeren Mengen an Elektroaltgeräten zu einem umfangreichen Feuerwehreinsatz werden kann. Im aktuellen Fall standen zunächst Lagergut im Außenbereich und später eine angrenzende Halle in Flammen. Hinzu kamen die starke Rauchentwicklung und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Verkehr in der Umgebung.

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