Große Rauchwolke über Cottbus: Mehr als 60 Feuerwehrleute im Einsatz

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein Großbrand auf Recyclinghof in Cottbus-Saspow hat am Sonntagmorgen einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Auf dem Gelände einer Recyclinganlage im Norden der brandenburgischen Stadt geriet ein großer Abfallhaufen in Brand. Nach Angaben der Regionalleitstelle Lausitz war eine Fläche von etwa 30 mal 130 Metern betroffen. Mehr als 60 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Das Feuer war am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen. Die Feuerwehr war nach Angaben der Leitstelle seit etwa 5.20 Uhr vor Ort. Über dem Betriebsgelände entwickelte sich dichter Rauch, der auch aus größerer Entfernung zu sehen war. Nach Angaben von Radio Cottbus wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.

Brand erstreckt sich über große Fläche

Betroffen ist eine Recyclinganlage im Stadtteil Saspow. Die Lausitzer Rundschau ordnet den Einsatz dem Gelände des Entsorgungsunternehmens ALBA zu. Die Stadt Cottbus führt das Recyclingzentrum des Unternehmens an der Lakomaer Chaussee 5. Es liegt gegenüber der früheren Deponie Cottbus-Saspow.

Nach Angaben der Regionalleitstelle erstreckte sich der Brandbereich auf rund 3.900 Quadratmeter. Gebrannt hat Müll beziehungsweise ein größerer Abfallhaufen. Genauere Angaben dazu, welche Abfallarten innerhalb des betroffenen Bereichs Feuer gefangen hatten, waren zunächst nicht bestätigt. Auch zum möglichen Umfang von Schäden an Gebäuden oder technischen Anlagen gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Die Dimension des Brandbereichs und die starke Rauchentwicklung machten einen größeren Feuerwehreinsatz erforderlich. Mehr als 60 Einsatzkräfte waren nach Angaben eines Sprechers vor Ort. Die Löscharbeiten liefen am Sonntagvormittag weiter. Wann der Einsatz vollständig beendet werden kann, war zunächst nicht bekannt.

Regionalleitstelle warnt Bevölkerung vor Rauch und Geruch

Wegen der Rauchentwicklung gab die Regionalleitstelle Lausitz am Sonntagmorgen eine amtliche Warnmeldung für Cottbus heraus. Die Meldung wurde um 6.34 Uhr verbreitet und mit der Gefahrenstufe gering versehen. Als Anlass wurde eine Geruchsbelästigung infolge des Brandes auf dem Gelände einer Recyclinganlage genannt.

Anwohner sollten vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten. Zudem wurde empfohlen, den Bereich der Einsatzstelle weiträumig zu umfahren. Die Warnung wurde auch über die Warn-App NINA ausgespielt. Die amtliche Meldung enthielt zugleich den Hinweis, dass keine Gefahr bestehe. Eine gesonderte bestätigte Warnung ausschließlich wegen einer konkreten Schadstoffkonzentration lag zunächst nicht vor.

Ob die Meldung zusätzlich über KATWARN verbreitet wurde, war zunächst nicht bestätigt.

Keine Verletzten gemeldet

Verletzte waren nach den bis Sonntag vorliegenden Angaben nicht gemeldet. Radio Cottbus berichtete unter Berufung auf die bis dahin verfügbaren Informationen, dass niemand verletzt worden sei. Auch die überregional verbreiteten Angaben zum Einsatz enthielten keine Hinweise auf Verletzte.

Konkrete Straßensperrungen im Zusammenhang mit dem Feuer waren zunächst nicht behördlich mitgeteilt worden. Die Warnmeldung forderte Verkehrsteilnehmer jedoch ausdrücklich dazu auf, die Einsatzstelle weiträumig zu umfahren. Angaben zu einer möglichen längerfristigen Beeinträchtigung des Verkehrs im Norden von Cottbus gab es zunächst nicht.

Ursache des Feuers noch nicht bekannt

Warum der Abfallhaufen am frühen Sonntagmorgen in Brand geriet, blieb zunächst ungeklärt. Die Regionalleitstelle machte zunächst keine Angaben zu einem möglichen Auslöser. Auch zur Höhe eines entstandenen Sachschadens gab es keine gesicherten Informationen.

Von Polizei und Stadt Cottbus lagen zunächst keine ergänzenden Angaben zu einer festgestellten Brandursache vor. Damit war am Sonntag auch nicht geklärt, ob technische Ursachen, eine Selbstentzündung von Material oder andere Umstände eine Rolle gespielt haben könnten.

Für die Einsatzkräfte stand zunächst die Brandbekämpfung auf dem weitläufigen Recyclinggelände im Mittelpunkt. Der Rauch hatte am Morgen zu der amtlichen Warnung für das Stadtgebiet geführt. Wie lange Nachlöscharbeiten auf dem Gelände erforderlich sein werden, war zunächst offen.

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