Was über die Gagen der GZSZ-Stars wirklich bekannt ist

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Nach dem angekündigten Abschied von Felix von Jascheroff wird wieder über die Gagen bei Gute Zeiten, Schlechte Zeiten gesprochen. Der Schauspieler gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Gesichtern der RTL-Serie. Sein geplanter Ausstieg hat deshalb nicht nur bei Fans für Aufmerksamkeit gesorgt, sondern auch Spekulationen über die wirtschaftliche Seite der Serie ausgelöst.

RTL bestätigte zunächst nur, dass von Jascheroff die Serie auf eigenen Wunsch verlassen wird. Als Grund wurden neue berufliche Projekte genannt. Offiziell bestätigt war zunächst nicht, ob finanzielle Motive bei der Entscheidung eine Rolle spielten.

Konkrete Gehaltszahlen sind nicht offiziell bestätigt

Mehrere Medien berichten derzeit über angebliche Gagen der GZSZ-Stars. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Weder RTL noch die Produktionsfirma UFA Serial Drama haben öffentlich eine Gehaltsliste bestätigt. BILD berichtete von angeblichen Unterschieden von bis zu 12.000 Euro zwischen einzelnen GZSZ-Gagen. Andere Portale nannten mutmaßliche fünfstellige Monatsbeträge für langjährige Hauptdarsteller.

Diese Angaben bleiben jedoch Medienberichte. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen und sollten deshalb nicht als gesicherte Tatsachen dargestellt werden. Belastbar ist lediglich die allgemeine Einordnung: Bei einer lang laufenden täglichen Serie hängen Gagen von Faktoren wie Rolle, Bekanntheit, Vertragsdauer und Drehumfang ab.

Warum GZSZ wirtschaftlich eine besondere Rolle spielt

Gute Zeiten, Schlechte Zeiten ist seit 1992 im deutschen Fernsehen zu sehen und gilt als erfolgreichste tägliche Serie des deutschen TV-Markts. Produziert wird die Serie von UFA Serial Drama für RTL. Sie läuft montags bis freitags im Vorabendprogramm und ist zudem über RTL+ verfügbar.

Diese lange Laufzeit macht GZSZ zu einem Sonderfall im deutschen Seriengeschäft. Daily-Soaps werden kontinuierlich produziert, haben enge Drehpläne und benötigen ein festes Ensemble. Für Schauspielerinnen und Schauspieler kann eine solche Rolle Planungssicherheit bieten. Gleichzeitig ist die Arbeitsbelastung hoch.

Schätzungen sagen wenig über tatsächliche Einkommen aus

Bei öffentlich diskutierten Schauspielgagen ist außerdem wichtig, zwischen Bruttohonorar und tatsächlichem Einkommen zu unterscheiden. Selbst wenn ein Betrag zutreffen sollte, sagt er noch wenig darüber aus, was am Ende verfügbar bleibt. Agenturprovisionen, Steuern, Sozialabgaben und projektbezogene Vertragsmodelle können die tatsächliche finanzielle Situation stark verändern.

Hinzu kommt: Manche Figuren stehen nahezu dauerhaft im Zentrum der Handlung, andere erscheinen nur phasenweise. Auch die Zahl der Drehtage kann sich deutlich unterscheiden. Die aktuell kursierenden Zahlen können daher höchstens als Hinweis auf mögliche Größenordnungen verstanden werden. Unklar blieb zunächst, ob die genannten Beträge aus Verträgen, Branchenkreisen oder Schätzungen stammen.

Felix von Jascheroff bleibt bis 2027 im Bild

Für GZSZ-Fans bedeutet der angekündigte Ausstieg von Felix von Jascheroff nicht, dass seine Figur sofort verschwindet. Wegen des langen Produktionsvorlaufs soll der Abschied erst im kommenden Jahr im Fernsehen zu sehen sein. RTL kündigte an, dass die Figur John Bachmann eine größere Abschiedsgeschichte bekommen soll.

Die Debatte über GZSZ-Gagen zeigt das große Interesse an den wirtschaftlichen Hintergründen erfolgreicher TV-Formate. Journalistisch belastbar ist jedoch nur eine vorsichtige Darstellung. Offizielle Bestätigungen für konkrete Gehaltsangaben lagen zunächst nicht vor. Sicher ist: GZSZ bleibt eine der wichtigsten deutschen Daily-Soaps.

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