Kellerbrand in Berliner Hochhaus: Feuerwehr mit 82 Kräften im Einsatz

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Der Hochhausbrand in Berlin-Gropiusstadt hat am Sonntagnachmittag, 27. September 2026, einen größeren Einsatz der Berliner Feuerwehr ausgelöst. In einem 21-geschossigen Wohnhochhaus brannten Kellerverschläge, zudem breitete sich Rauch im Treppenhaus des Gebäudes am Friedrich-Kayßler-Weg aus. Die Feuerwehr rückte mit insgesamt 82 Einsatzkräften an. Eine Person wurde verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer konnte gelöscht werden, anschließend konzentrierte sich der Einsatz auf die Entrauchung und Kontrolle des Gebäudes.

Rauch breitet sich im Treppenhaus aus

Die Berliner Feuerwehr war nach ihren Angaben seit etwa 16 Uhr am Friedrich-Kayßler-Weg im südlichen Berliner Bezirk Neukölln im Einsatz. Zunächst war ein Feuer im Keller des 21-geschossigen Wohnhochhauses gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass Kellerverschläge brannten.

Besondere Aufmerksamkeit erforderte die Rauchentwicklung. Nach Angaben der Feuerwehr war das Gebäude stark verraucht. Betroffen war unter anderem das Treppenhaus. Deshalb wurden zusätzliche Kräfte zur Einsatzstelle beordert. Insgesamt waren schließlich 82 Einsatzkräfte vor Ort.

Das Feuer selbst war am frühen Abend bereits gelöscht. Damit war der Einsatz jedoch nicht beendet. Feuerwehrleute setzten Drucklüfter ein, um Rauch aus dem Gebäude zu entfernen. Parallel liefen weitere Kontrollen am Brandort und in dem Hochhaus. Die Feuerwehr wollte damit sicherstellen, dass sich keine weiteren Brandstellen oder Glutnester unbemerkt hielten.

Eine verletzte Person kommt ins Krankenhaus

Bei dem Brand wurde nach Angaben der Berliner Feuerwehr eine Person verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer die Verletzungen waren und ob sie unmittelbar durch Feuer oder Rauch verursacht wurden, war zunächst nicht bekannt.

Weitere Verletzte waren in den bis zum Abend veröffentlichten Angaben nicht genannt. Auch dazu, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Hochhaus befanden, gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Die Feuerwehr forderte die Bewohner des Gebäudes auf, in ihren nicht verrauchten Wohnungen zu bleiben. Verrauchte Bereiche sollten nicht betreten werden. Damit sollte verhindert werden, dass Menschen während der laufenden Entrauchung in den Rauch im Treppenhaus oder in anderen Teilen des Gebäudes gelangen.

Brandursache zunächst nicht bekannt

Warum das Feuer in den Kellerverschlägen ausbrach, blieb zunächst offen. Behördliche Angaben zu einer möglichen Brandursache lagen am Sonntagabend noch nicht vor. Ebenso war zunächst nicht bekannt, wie groß der entstandene Sachschaden ist.

Eine Ursache lässt sich aus der Lage des Brandes nicht ableiten. Angaben zu einem technischen Defekt, fahrlässigem Verhalten oder einer möglichen vorsätzlichen Brandlegung waren zunächst nicht bestätigt. Auch zu möglichen Ermittlungen der Polizei gab es am Abend keine belastbaren zusätzlichen Informationen.

Feuerwehr setzt Drucklüfter gegen den Rauch ein

Nach dem Löschen des eigentlichen Feuers blieb die Rauchentwicklung die zentrale Aufgabe für die Einsatzkräfte. Mit leistungsfähigen Drucklüftern kann Frischluft in ein Gebäude gedrückt und Brandrauch über geeignete Öffnungen nach außen geleitet werden. In einem Hochhaus ist insbesondere ein verrauchter Treppenraum problematisch, weil dieser für Bewohner und Einsatzkräfte eine wichtige Verbindung zwischen den Geschossen darstellt.

Im Friedrich-Kayßler-Weg liefen deshalb auch nach dem Ende der eigentlichen Brandbekämpfung umfangreiche Kontrollmaßnahmen weiter. Wann das Gebäude vollständig vom Rauch befreit war und sämtliche Bewohner ihre Wohnungen wieder ohne Einschränkungen erreichen konnten, war zunächst nicht bekannt.

Eine vollständige Räumung des Hochhauses wurde in den veröffentlichten Feuerwehrangaben nicht gemeldet. Stattdessen sollten Menschen, deren Wohnungen rauchfrei waren, zunächst dort bleiben.

Gropiusstadt liegt im Süden Berlins

Gropiusstadt gehört zum Bezirk Neukölln und liegt im Süden der Hauptstadt. Das Viertel ist durch größere Wohnanlagen und zahlreiche mehrgeschossige Gebäude geprägt. Der Einsatzort am Friedrich-Kayßler-Weg befindet sich in einem Bereich mit dichter Wohnbebauung.

Das betroffene Gebäude hat nach Feuerwehrangaben 21 Geschosse. Die große Zahl der alarmierten Einsatzkräfte erklärt sich auch aus dem erforderlichen Vorgehen bei einem Brand in einem Hochhaus mit Rauchausbreitung. Neben der Brandbekämpfung mussten das Gebäude kontrolliert, die Ausbreitung des Rauchs begrenzt und eine verletzte Person versorgt werden.

Am Sonntagabend war der Brand gelöscht. Die weitere Arbeit der Feuerwehr konzentrierte sich auf die Entrauchung sowie auf Kontrollen innerhalb des Gebäudes. Zu Ursache und Schadenshöhe gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

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