Im Hochschwarzwald treffen am Dienstag kräftige Böen auf Frost

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Der Dienstag, 3. November 2026, bringt auf den Höhen des Hochschwarzwalds eine Kombination aus kräftigem Ostwind, Minusgraden und Nebel. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auf exponierten Gipfeln mit steifen bis stürmischen Böen von etwa 60 bis 75 Kilometern pro Stunde. Besonders für Wanderungen und Aufenthalte auf offenen Höhenlagen sind damit deutlich rauere Bedingungen zu erwarten als in geschützten Tälern.

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Auf den Gipfeln sind Böen bis 75 km/h möglich

Der Wind im Hochschwarzwald soll auch in der Nacht zum Dienstag und im Tagesverlauf zeitweise kräftig bleiben. Im bundesweiten Warnlagebericht nennt der DWD auf einzelnen Gipfeln Böen um 70 Kilometer pro Stunde. Der regionale Bericht für Baden-Württemberg erwartet oberhalb von 1.000 Metern wiederholt Böen zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde aus östlicher Richtung. Die unterschiedlichen Spannweiten beziehen sich auf unterschiedlich weit gefasste Höhenlagen.

Auslöser ist eine nordöstliche Luftströmung am Rand eines Hochdruckgebiets mit Schwerpunkt bei Schottland. Sie bringt mäßig kalte Luft nach Süddeutschland. Der DWD betont in seiner Wochenvorhersage vom Montag, 11 Uhr, zugleich, dass Sturmböen in den Hochlagen des Schwarzwalds nur mit geringer Wahrscheinlichkeit auftreten. Die genannten Windgeschwindigkeiten sind Prognosen und keine bereits gemessenen Höchstwerte.

Am Feldberg bleibt es unter dem Gefrierpunkt

Besonders kalt wird es auf dem Feldberg. Die DWD-Vorhersage nennt für Dienstagmorgen minus 4 Grad und für den späteren Tagesverlauf minus 1 Grad. Für beide Zeitabschnitte ist gefrierender Nebel angegeben. Neben dem Wind kann deshalb auch die eingeschränkte Sicht bei einem Aufenthalt auf dem Gipfel eine Rolle spielen.

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Andernorts in Baden-Württemberg werden für Dienstag je nach Sonnenschein Höchstwerte zwischen 3 und 10 Grad vorhergesagt. Der Kontrast verdeutlicht, dass sich die Bedingungen auf den höchsten Schwarzwaldgipfeln deutlich von denen in tieferen Lagen unterscheiden können.

Amtliche Frostwarnung, aber keine bestätigte Windwarnung

Für den Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Stadt Freiburg liegt für Dienstag von 0 bis 8 Uhr eine amtliche WARNUNG vor FROST der Stufe 1 vor. Der DWD erwartet dabei leichten Frost bis minus 1 Grad und weist auf mögliche Frostschäden hin. Die Warnung gilt für das benannte Gebiet und betrifft Frost, nicht die vorhergesagten Windböen.

Eine gesonderte amtliche Windwarnung für Dienstag war am Montagabend zunächst nicht bestätigt. Die weitere Entwicklung der Böen lässt sich erst mit neueren Vorhersagen genauer eingrenzen.

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