Apple stellt neuen iMac mit M6 vor: Mehr Leistung, WLAN 7 und neue KI-Funktionen

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Grzegorz Walczak

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Apple hat am Dienstag, 27. Oktober 2026, einen neuen iMac mit M6-Chip vorgestellt. Der Desktop-Computer soll insbesondere bei KI-Anwendungen und grafikintensiven Aufgaben schneller arbeiten als sein Vorgänger. Gleichzeitig verbessert der Hersteller die drahtlosen Verbindungen und die Geschwindigkeit des SSD-Speichers. Das bekannte Design mit 24-Zoll-Bildschirm bleibt erhalten. In Deutschland beginnen die Preise bei 1.799 Euro. Vorbestellungen sind ab dem 28. Oktober möglich, die Auslieferung startet am 6. November.

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Neuer M6-Chip ersetzt den bisherigen M4

Mit dem iMac mit M6 aktualisiert Apple seine Desktop-Baureihe erstmals seit der Vorstellung des M4-Modells im Oktober 2024. Eine iMac-Version mit M5-Prozessor hatte das Unternehmen zwischenzeitlich nicht veröffentlicht.

Der neue Prozessor wird in zwei Varianten angeboten. Das Einstiegsmodell verfügt über zehn CPU-Kerne und zehn GPU-Kerne. Die leistungsstärkere Ausführung bringt jeweils zwölf Kerne mit. Damit steigt die maximale Anzahl sowohl bei der CPU als auch bei der GPU gegenüber dem M4-Modell um zwei Kerne.

Besonders hervorgehoben werden die Fähigkeiten bei künstlicher Intelligenz. Die Grafikeinheit verfügt über spezielle Beschleuniger für KI-Berechnungen. Hinzu kommt eine Neural Engine mit zwei Einheiten zu jeweils 16 Kernen, die entsprechende Aufgaben direkt auf dem Computer verarbeiten kann. Die Speicherbandbreite erreicht laut Apple bis zu 170 Gigabyte pro Sekunde.

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Apple verspricht deutlich höhere Leistung bei KI-Anwendungen

Nach Angaben des Herstellers erreicht der neue iMac bei bestimmten Produktivitätsaufgaben eine bis zu 1,5-mal höhere Geschwindigkeit als das bisherige Modell mit M4-Prozessor. Bei ausgewählten grafikintensiven Anwendungen soll die Leistung bis zu doppelt so hoch ausfallen.

Noch größere Unterschiede nennt Apple für die lokale Verarbeitung künstlicher Intelligenz. In einem Test mit der Software LM Studio sei die Verarbeitung von KI-Eingaben bis zu fünfmal schneller gewesen als beim M4.

Diese Werte stammen aus Leistungsmessungen des Herstellers und beziehen sich auf bestimmte Anwendungen und Testkonfigurationen. Sie lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf sämtliche Programme übertragen. Unabhängige Praxistests des neuen Geräts lagen zum Zeitpunkt der Vorstellung noch nicht vor.

WLAN 7, Bluetooth 6 und schnellerer SSD-Speicher

Neben dem Prozessor verändert Apple mehrere technische Komponenten. Der neue iMac unterstützt WLAN 7 und Bluetooth 6. Sein Vorgänger war noch mit WLAN 6E und Bluetooth 5.3 ausgestattet.

Auch bei kabelgebundenen Verbindungen gibt es Verbesserungen. Die leistungsstärkere Ausführung besitzt vier Thunderbolt-4-Anschlüsse und einen Ethernet-Anschluss mit 2,5 Gigabit pro Sekunde. Das Einstiegsmodell verfügt über zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Eine Ethernet-Verbindung mit 2,5 Gigabit pro Sekunde kann dort optional konfiguriert werden.

Die größere Modellvariante unterstützt außerdem bis zu zwei externe Bildschirme mit jeweils 6K-Auflösung. Beim Einstiegsmodell ist ein zusätzlicher Bildschirm mit bis zu 6K möglich.

Der interne SSD-Speicher soll laut Apple beim Lesen und Schreiben bis zu doppelt so schnell arbeiten wie beim Vorgänger. Vor allem das Öffnen und Bearbeiten größerer Dateien könnte dadurch beschleunigt werden.

Display und Gehäuse bleiben weitgehend unverändert

Beim Erscheinungsbild setzt Apple weiterhin auf das bekannte All-in-One-Konzept. Der Bildschirm, die Recheneinheit und die übrige Technik sind in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht.

Das Retina-Display besitzt unverändert eine Auflösung von 4.480 mal 2.520 Pixeln und erreicht eine Helligkeit von 500 Nits. Die tatsächliche Bildschirmdiagonale beträgt 23,5 Zoll. In der größeren Konfiguration ist weiterhin eine Ausführung mit Nanotexturglas erhältlich, die störende Reflexionen reduzieren soll.

Auch die 12-Megapixel-Kamera mit automatischer Bildanpassung, das System mit sechs Lautsprechern und die drei integrierten Mikrofone gehören weiterhin zur Ausstattung.

Apple bietet den iMac erneut in sieben Farben an: Blau, Grün, Pink, Gelb, Violett, Orange und Silber. Die Tastatur und die Maus werden farblich passend zum Computer geliefert.

macOS 27 bringt zusätzliche KI-Funktionen

Ausgeliefert wird der neue iMac mit macOS 27 Golden Gate. Das Betriebssystem enthält die aktuelle Generation von Apple Intelligence und erweitert die KI-Funktionen verschiedener Anwendungen.

Unter anderem beschreibt Apple neue Möglichkeiten für die Organisation geöffneter Webseiten in Safari sowie für die Automatisierung von Arbeitsabläufen. Auch Funktionen zur Bildbearbeitung werden ausgebaut.

Die neuen Softwarefunktionen sind allerdings nicht ausschließlich an den M6-Prozessor gebunden. Sie gehören zur Weiterentwicklung von macOS und Apple Intelligence. Welche Funktionen zur Verfügung stehen, hängt teilweise von Sprache, Region und Gerätekonfiguration ab.

iMac mit M6 kostet in Deutschland ab 1.799 Euro

Apple bietet die neue Generation in Deutschland zunächst in zwei grundlegenden Leistungsstufen an. Die angegebenen Preise verstehen sich einschließlich Mehrwertsteuer.

Das Modell mit zehn CPU-Kernen und zehn GPU-Kernen kostet mindestens 1.799 Euro. Die Variante mit zwölf CPU-Kernen und zwölf GPU-Kernen beginnt bei 1.999 Euro.

Beide Konfigurationen verfügen in der Grundausstattung über 16 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher und eine SSD mit 256 Gigabyte Kapazität. Beim Einstiegsmodell lässt sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 24 Gigabyte und die SSD auf bis zu ein Terabyte erweitern. Die größere Variante unterstützt bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und zwei Terabyte SSD-Speicher.

Für berechtigte Käufer im Bildungsbereich nennt Apple Einstiegspreise von 1.739 beziehungsweise 1.879 Euro. Zusätzliche Ausstattungsoptionen können den Preis erhöhen.

Vorbestellungen starten am 28. Oktober

Der neue iMac kann in Deutschland ab Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18:10 Uhr über den Apple Online Store und die Apple Store App vorbestellt werden.

Ab Freitag, 6. November 2026, sollen die Geräte ausgeliefert werden. Gleichzeitig beginnt der Verkauf in den Apple Stores und bei autorisierten Handelspartnern.

Mit der neuen Generation modernisiert Apple vor allem die Rechenleistung und die internen Verbindungen seines All-in-One-Computers. Wer bereits das Vorgängermodell kennt, findet dagegen beim Bildschirm, der Kamera und dem grundsätzlichen Gehäusekonzept weitgehend dieselbe Ausstattung vor.

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