
INEOS Automotive erweitert die Grenadier-Baureihe um eine neue Spitzenversion. Der Trialmaster X wurde im Mai 2026 vorgestellt und soll die robuste Ausrichtung des Trialmaster mit mehr Komfortelementen aus der Fieldmaster-Linie verbinden. Damit rückt der Geländewagen stärker in Richtung Premiumsegment, ohne seine technische Grundausrichtung als klassischer Offroader aufzugeben.
Die neue Variante ist sowohl als Grenadier Station Wagon als auch als Quartermaster Pick-up erhältlich. In Deutschland wird für den INEOS Grenadier Trialmaster X ein Einstiegspreis von 87.890 Euro genannt.
Der Trialmaster X übernimmt zentrale Offroad-Merkmale der bekannten Trialmaster-Version, darunter geländetaugliche Bereifung, Differenzialsperren und robuste Ausstattungselemente. Gleichzeitig erhält das Modell mehr Komfortausstattung im Innenraum: hochwertigere Sitze, zusätzliche Komfortdetails und eine stärker auf Langstrecke und Alltag ausgelegte Ausstattung.
Damit reagiert INEOS auf eine Käuferschicht, die zwar einen puristischen Geländewagen sucht, aber nicht vollständig auf Bequemlichkeit verzichten will. Der Grenadier bleibt kein Lifestyle-SUV im klassischen Sinn, wird aber deutlich breiter positioniert.
Die neue Topversion kommt nicht isoliert. Bereits für das Modelljahr 2026 hat INEOS den Grenadier überarbeitet. Zu den wichtigsten Änderungen zählt eine neue Lenkung mit variabler Übersetzung. Sie soll das Fahrverhalten auf der Straße verbessern, den Geradeauslauf stabilisieren und das Rangieren erleichtern.
Auch beim Komfort wurde nachgeschärft, unter anderem bei der Klimatisierung und bei einzelnen Assistenzsystemen. Der Grenadier soll weiterhin sehr geländetauglich bleiben, aber im Alltag weniger Kompromisse verlangen.
Der Grenadier ist ein ungewöhnliches Fahrzeug in einem Markt, der stark von elektrifizierten SUVs und digitalen Cockpits geprägt ist. INEOS setzt dagegen bewusst auf Leiterrahmen, Allradtechnik und eine robuste Konstruktion. Mit dem Trialmaster X versucht der Hersteller, das Modell für Kunden interessanter zu machen, die neben Geländequalitäten auch Wert auf Ausstattung und Komfort legen.
Damit nähert sich das Modell stärker Wettbewerbern wie dem Land Rover Defender oder der Mercedes G-Klasse an, bleibt technisch aber weiterhin eigenständig positioniert. Unklar blieb zunächst, ob die neue Variante in allen Märkten dauerhaft in gleicher Form verfügbar sein wird oder ob einzelne Ausstattungsdetails je nach Land abweichen.
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