
Nach 14 Jahren im Provisorium ist die Oper Koeln wieder am Offenbachplatz angekommen. Passend zur Wiedereroeffnung zeigt das WDR Fernsehen an diesem Freitag, 25. September 2026, die Dokumentation „Die Koelner Oper – Jetzt aber wirklich! Wie ein Haus wieder zum Leben erwacht“. Beginn ist exakt um 20.15 Uhr, die Sendung endet um 21.00 Uhr. Die angekuendigte Sendezeit von rund 20.15 Uhr stimmt damit. Die Laufzeit betraegt 45 Minuten.
Der Film von Peter Scharf begleitet nicht nur die letzten Schritte einer aussergewoehnlich langen Sanierung. Im Mittelpunkt steht vor allem die Frage, wie aus einer jahrelangen Grossbaustelle wieder ein funktionierendes Opernhaus wird. Dafuer blickt die Dokumentation auf Saengerinnen und Saenger, das Guerzenich-Orchester, Chor, Kostuemabteilung, Buehnenbild und Buehnentechnik.
Die Ausstrahlung am Freitagabend ist nach den veroeffentlichten Programmdaten die deutsche TV-Premiere der Dokumentation. Eine fruehere regulaere Fernsehausstrahlung ist nicht ausgewiesen. Als Produktionsjahr wird 2026 angegeben. Eine Wiederholung folgt bereits am Sonntag, 27. September, um 9.15 Uhr im WDR. Am selben Tag zeigt auch 3sat die Dokumentation um 12.15 Uhr.
Autor der Dokumentation ist Peter Scharf. Beim WDR wird die Sendung ausdruecklich als „Dokumentation von Peter Scharf“ gefuehrt. Als Redaktion ist Martin Buerkl genannt. Die Produktion stammt von der Bildersturm Filmproduktion GmbH.
Anders als eine reine Chronik der Bauarbeiten richtet der Film den Blick auf die Menschen, die das sanierte Haus wieder in Betrieb nehmen muessen. Die Kamera begleitet unter anderem Mitglieder des Opernensembles, das Guerzenich-Orchester sowie Beschaeftigte aus Werkstaetten, Kostuem, Buehnenbild und Buehnentechnik.
In den veroeffentlichten Programminformationen sind unter anderem Opernintendant Hein Mulders, die Mezzosopranistin Bianca Andrew, Werkstaettenleiter Oliver Haas und Restaurator Gereon Lindlar als im Film gezeigte Personen erkennbar.
Dabei geht es nicht nur um den eigentlichen Ortswechsel. Die Oper muss nach Jahren in verschiedenen Interimsloesungen wieder Ablaeufe in einem Haus etablieren, das zwar historisch vertraut ist, technisch aber grundlegend veraendert wurde. Der urspruengliche Bau des Architekten Wilhelm Riphahn aus dem Jahr 1957 wurde denkmalgerecht saniert und zugleich mit neuer Buehnen-, Licht- und Medientechnik ausgestattet.
Die Rueckkehr besitzt auch deshalb besondere Bedeutung, weil hinter den Buehnen Koeln eine aussergewoehnlich lange und kostspielige Sanierung liegt.
Der Rat hatte 2011 fuer die Sanierung des Ensembles zunaechst mit 253 Millionen Euro Bruttogesamtbaukosten geplant. Die Wiedereroeffnung war damals wesentlich frueher vorgesehen.
Nach Verzoegerungen, Planungsproblemen und zusaetzlichen Arbeiten stieg das vom Rat beschlossene Projektbudget schliesslich auf 798,6 Millionen Euro brutto. Dieses Budget deckt nach Angaben der Stadt die bislang bekannten Verpflichtungen des Projekts.
Zum Gesamtprojekt gehoeren nicht nur Oper und Schauspielhaus. Das denkmalgeschuetzte Ensemble wurde erweitert, unter anderem um das Kleine Haus und eine neue Kinderoper. Insgesamt entstanden rund 7.000 Quadratmeter zusaetzliche Flaeche. Die vier Spielstaetten koennen zusammen bis zu 2.350 Besucher aufnehmen.
Unterirdisch wurden zusaetzliche Raeume fuer Buehnenbilder, Werkstaetten und technische Infrastruktur geschaffen. Dadurch sollen alle vier Spielstaetten gleichzeitig betrieben werden koennen. Auch die Akustik des Opernhauses wurde ueberarbeitet.
Der Sendetermin der Dokumentation ist gezielt an die Wiedereroeffnung gekoppelt. Bereits am 19. und 20. September oeffneten die sanierten Buehnen bei einem grossen Eroeffnungsfest ihre Tueren. Nach Angaben der Buehnen Koeln kamen dabei mehr als 40.000 Menschen.
Am Donnerstag, 24. September, folgte der offizielle Festakt. Damit wurde die Rueckkehr der Buehnen an den Offenbachplatz nach 14 Jahren offiziell gefeiert. Mehr als 1.200 Gaeste und Medienvertreter nahmen nach Angaben der Stadt daran teil.
Bereits an diesem Freitag beginnt auch der regulaere Spielbetrieb im Schauspielhaus. Dort steht die Urauffuehrung „In bester Lage“ auf dem Programm.
Fuer die Oper folgt der entscheidende Termin am Sonntag: Am 27. September um 16 Uhr findet mit Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ die erste Opernpremiere im sanierten Haus statt. Generalmusikdirektor Andres Orozco-Estrada leitet das Guerzenich-Orchester.
Genau diese Produktion spielt auch in der WDR-Dokumentation eine wichtige Rolle. Sie markiert den Uebergang von der jahrelangen Bau- und Umzugsphase zurueck zum regulaeren kuenstlerischen Betrieb.
Die Sendung ist im Programm der ARD Mediathek bereits aufgefuehrt. Dort werden fuer Freitag ebenfalls 20.15 bis 21.00 Uhr und eine Laenge von 45 Minuten angegeben. Zum Zeitpunkt der Veroeffentlichung dieser Programmdaten war allerdings noch kein Video abrufbar.
Ein konkreter Zeitraum, bis zu welchem Datum die Dokumentation nach der Fernsehausstrahlung in der ARD Mediathek verfuegbar sein wird, ist derzeit nicht ausgewiesen. Eine belastbare Angabe zu einem Enddatum laesst sich deshalb noch nicht machen.
Fest steht dagegen, dass der WDR das Thema rund um die Wiedereroeffnung ausfuehrlich begleitet. Bereits der Festakt vom Donnerstag wurde ueber die ARD Mediathek uebertragen. Am Sonntag folgt neben der Wiederholung der Dokumentation auch die Eroeffnungspremiere des „Rosenkavaliers“, die vom WDR produziert und abends bei 3sat gezeigt wird.
Damit faellt die Ausstrahlung von „Die Koelner Oper – Jetzt aber wirklich!“ genau in die wenigen Tage zwischen der offiziellen Rueckkehr in das Gebaeude und der ersten grossen Opernpremiere nach 14 Jahren.






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