Polizei kontrolliert 10.600 Menschen in Düsseldorfer Altstad

Polizei kontrolliert 10.600 Menschen in Düsseldorfer Altstad
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Bei den Kontrollen Waffenverbotszone Düsseldorf hat die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag rund 10.600 Menschen überprüft. Die Beamten stellten in der Altstadt sieben Messer, zwei Schlagringe, einen Schlagstock und zwei Pfeffersprays fest. Außerdem fanden sie bei zwei Personen geringe Mengen Drogen. Am Rand der Kontrollstelle griff die Polizei bei einer Auseinandersetzung ein. Ein 15-Jähriger wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er Widerstand geleistet und einen Polizisten bespuckt haben soll.

Großkontrolle am Bolker Stern beginnt am Abend

Die groß angelegte Kontrollaktion begann am Freitag, 31. Juli 2026, gegen 19.30 Uhr. Nach Angaben der Polizei wurden nahezu alle Personen angesprochen, die über die U-Bahn-Aufgänge am Bolker Stern in die Düsseldorfer Altstadt kamen. Die Einsatzkräfte tasteten die Besucher ab und kontrollierten mitgeführte Taschen und Rucksäcke.

Weitere Polizisten standen an verschiedenen Zugangsstraßen und Wegen zur Altstadt. Bei konkreten Verdachtsmomenten erfolgten genauere Durchsuchungen in eigens aufgebauten Zelten. Die Maßnahmen dauerten bis in die frühen Morgenstunden des Samstags an.

Sieben Messer bei Polizeikontrolle Düsseldorfer Altstadt

Während der Polizeikontrolle Düsseldorfer Altstadt entdeckten die Beamten insgesamt sieben Messer. Darüber hinaus wurden zwei Schlagringe, ein Schlagstock und zwei Pfeffersprays gefunden. Die Polizei leitete wegen der jeweiligen Funde Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Nähere Angaben dazu, welche Messerarten festgestellt wurden und wie viele kontrollierte Personen die Gegenstände mitführten, machte die Behörde zunächst nicht. Die Waffen sollten nach dem Ziel der Kontrollaktion daran gehindert werden, in die Altstadt und damit in den stark besuchten Ausgehbereich zu gelangen.

Rund 10.600 Menschen in Waffenverbotszone Düsseldorf überprüft

Insgesamt passierten rund 10.600 Personen die Kontrollstellen in der Waffenverbotszone Düsseldorf Altstadt. Nach Darstellung der Polizei zeigten die Besucher Verständnis für die Maßnahmen. Die Kontrollen seien ruhig verlaufen, die betroffenen Personen hätten sich überwiegend kooperativ verhalten.

Mit dem Einsatz wollte die Düsseldorfer Polizei Straftaten verhindern, bei denen Messer oder andere Waffen eingesetzt werden könnten. Die Waffen- und Messerverbotszone ist Teil eines Maßnahmenpakets gegen Gewaltkriminalität in der Altstadt. Auch künftig sollen dort Schwerpunktkontrollen stattfinden.

15-Jähriger nach Auseinandersetzung in Gewahrsam

Am Rand der Kontrollstelle griffen Polizisten bei einer wechselseitigen Körperverletzung ein. Nach Angaben der Behörde waren eine Frau und ein 15 Jahre alter Jugendlicher an der Auseinandersetzung beteiligt. Als die Beamten den Jugendlichen in Gewahrsam nehmen wollten, soll er Widerstand geleistet haben.

Dabei habe der 15-Jährige unter anderem einen Polizisten bespuckt. Die Einsatzkräfte legten ihm eine sogenannte Spuckhaube an und brachten ihn zur Polizeiwache. Zu möglichen Verletzungen der beteiligten Frau oder des Jugendlichen machte die Polizei keine näheren Angaben.

Drogenfunde bei Messer-Kontrollen in Düsseldorf

Neben den Waffenfunden stellten die Beamten bei zwei kontrollierten Personen geringe Mengen Drogen sicher. Gegen sie wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Welche Substanzen die Einsatzkräfte fanden, teilte die Polizei nicht mit.

Einsatzleiter Robin Schmidt bewertete die Kontrollen Waffenverbotszone Düsseldorf positiv. Jede Waffe, die nicht in die Altstadt gelange, erhöhe aus seiner Sicht die Sicherheit beim Feiern. Die Polizei kündigte an, die Einhaltung der Waffenverbote weiterhin schwerpunktmäßig zu überprüfen und bei festgestellten Verstößen konsequent einzuschreiten.

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