
Der SC Freiburg verlängert mit Lukas Kübler und setzt die Zusammenarbeit mit einem seiner dienstältesten Profis fort. Der 34 Jahre alte Rechtsverteidiger hat einen neuen Vertrag beim Bundesligisten unterschrieben. Das gab der Verein am Freitag, 16. Oktober 2026, offiziell bekannt. Über die genaue Vertragslaufzeit und weitere Vereinbarungen machten die Freiburger keine Angaben. Damit bleibt Kübler auch künftig Bestandteil der Abwehrplanung von Trainer Julian Schuster.
Die Entscheidung fällt in einer Phase, in der Kübler nicht mehr regelmäßig zur ersten Elf gehört. Der erfahrene Defensivspieler kommt in der laufenden Bundesliga-Saison überwiegend als Einwechselspieler zum Einsatz. Gleichzeitig zählt er zu den Führungsspielern innerhalb der Mannschaft. Neben seiner sportlichen Erfahrung dürfte deshalb auch seine Bedeutung für das Mannschaftsgefüge eine Rolle bei der weiteren Zusammenarbeit spielen.
Mit der Vertragsverlängerung von Lukas Kübler setzt der SC Freiburg auf Kontinuität. Der Verein bestätigte die Einigung in einer Mitteilung vom 16. Oktober. Eine konkrete Laufzeit wurde darin nicht genannt. Auch über finanzielle Einzelheiten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Die Freiburger hatten bereits bei früheren Vertragsverlängerungen des Abwehrspielers auf entsprechende Angaben verzichtet. Damit steht fest, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt wird. Bis zu welchem Zeitpunkt sich Kübler vertraglich gebunden hat, ist dagegen nicht öffentlich bekannt.
Kübler selbst äußerte sich positiv über seine weitere Zukunft in Freiburg. „Es ist ein gutes Gefühl, die Entwicklung dieser Mannschaft zu spüren und Teil dieser Entwicklung zu sein“, erklärte der Rechtsverteidiger in der offiziellen Vereinsmitteilung. Er betonte zugleich seine Verbundenheit mit dem Bundesligisten und seinen Wunsch, weiterhin Verantwortung innerhalb der Mannschaft zu übernehmen. Sportdirektor Klemens Hartenbach unterstrich den Stellenwert des Routiniers mit den Worten: „Auf Kübi ist sportlich absolut Verlass.“ Er verwies außerdem auf Küblers Einsatzbereitschaft und seine Identifikation mit dem Verein. Besonders bemerkenswert ist Hartenbachs Einschätzung seiner unterschiedlichen Aufgaben: „Entweder er spielt selbst, oder er pusht die Kollegen.“
Lukas Kübler wurde am 30. August 1992 in Bonn geboren und wechselte im Sommer 2015 vom SV Sandhausen zum SC Freiburg. Zuvor hatte er unter anderem für den Bonner SC und den 1. FC Köln gespielt. Beim SV Sandhausen sammelte er Erfahrungen in der zweiten Bundesliga, ehe er sich Freiburg anschloss. Der Sport-Club spielte damals ebenfalls zweitklassig und schaffte in der Saison 2015/16 die Rückkehr in die Bundesliga. Kübler entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem vielseitig einsetzbaren Defensivspieler, dessen bevorzugte Position die rechte Abwehrseite ist.
Nach Angaben des SC Freiburg hat Kübler inzwischen 247 Pflichtspiele für die erste Mannschaft absolviert. Dabei erzielte er 17 Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Unter den aktuellen Freiburger Profis ist lediglich Kapitän Christian Günter länger für den Verein aktiv. Küblers Entwicklung lässt sich auch an früheren Vertragsentscheidungen ablesen. Bereits im November 2024 verlängerte Freiburg mit dem damals 32-Jährigen. Zu diesem Zeitpunkt standen 188 Pflichtspiele für den Sport-Club in seiner Bilanz. Seitdem sind 59 weitere Begegnungen hinzugekommen. Seine Zugehörigkeit zum Freiburger Kader erstreckt sich inzwischen über mehr als elf Jahre.
Auch in der vergangenen Spielzeit 2025/26 war Kübler noch regelmäßig gefragt. Laut den Wettbewerbsstatistiken des Deutschen Fußball-Bundes absolvierte er 23 Bundesligaspiele, vier Begegnungen im DFB-Pokal und acht Partien in der Europa League. Damit kam er auf insgesamt 35 Pflichtspiele. Die Zahlen zeigen, dass der Verteidiger sowohl im nationalen Ligabetrieb als auch auf internationaler Ebene eingesetzt wurde. Seine Erfahrung aus unterschiedlichen Wettbewerben erweitert die Möglichkeiten des Freiburger Trainerteams, insbesondere in Spielphasen mit hoher Belastung und mehreren Begegnungen innerhalb weniger Tage.
In der Saison 2026/27 hat sich Küblers Rolle verändert. In den ersten fünf Bundesligaspielen wurde der 34-Jährige einmal von Beginn an eingesetzt und viermal eingewechselt. Hinzu kam ein Einsatz im DFB-Pokal, bei dem ihm gegen Fortuna Düsseldorf ein Treffer gelang. Auch beim ersten Freiburger Spiel in der Ligaphase der Conference League gegen FK Jablonec am 15. Oktober stand er in der Startelf. In dieser Begegnung ersetzte Kübler auf der rechten Abwehrseite Philipp Treu, der zuvor regelmäßig begonnen hatte. Seine Einsatzzeiten verdeutlichen, dass Freiburg auf dieser Position inzwischen mehrere Optionen besitzt.
Philipp Treu zählt zu den direkten Konkurrenten des Routiniers. Der 25-Jährige steht seit Sommer 2025 wieder im Freiburger Kader und hat sich unter Trainer Julian Schuster auf der rechten Seite etabliert. Während Treu in mehreren Bundesligapartien das Vertrauen des Trainerteams erhielt, wurde Kübler vor allem als Alternative eingesetzt. Dass er weiterhin eine feste Option bleibt, zeigte seine Berufung in die Startelf der Conference League. Angesichts der zusätzlichen internationalen Spiele bietet die Vertragsverlängerung Freiburg die Möglichkeit, auch künftig auf zwei erfahrene beziehungsweise bereits bundesligaerprobte Lösungen auf der rechten Defensivposition zurückzugreifen.
Neben dem Konkurrenzkampf erhält Kübler auch außerhalb des Spielfelds mehr Verantwortung. Im August 2026 wurde er erstmals in den Mannschaftsrat des SC Freiburg gewählt. Dem Gremium gehören neben Kübler und Treu auch Torhüter Mio Backhaus an. Die Kapitänsgruppe bilden Christian Günter, Maximilian Eggestein und Vincenzo Grifo. Mit dieser Zusammensetzung verbindet Freiburg langjährige Erfahrung mit Spielern, die unterschiedliche Altersgruppen innerhalb der Mannschaft vertreten. Küblers Wahl dokumentiert seine Stellung im Kader unabhängig von der Zahl seiner Startelfeinsätze. Seine Vertragsverlängerung sichert dem Verein damit nicht nur eine weitere Alternative in der Defensive, sondern auch die Mitarbeit eines erfahrenen Mitglieds der Spielervertretung.
Sportlich befindet sich der SC Freiburg in einer erfolgreichen frühen Saisonphase. Nach fünf Bundesligaspieltagen führte die Mannschaft von Julian Schuster mit 13 Punkten die Tabelle an und ging als Spitzenreiter in das sechste Spieltagswochenende. Zugleich ist der Verein in der Conference League vertreten. Für die kommenden Monate bleibt die Verteilung der Einsatzzeiten auf der rechten Abwehrseite eine Aufgabe des Trainerteams. Fest steht durch die neue Vertragsvereinbarung bereits, dass Kübler dem Sport-Club erhalten bleibt und die Mannschaft weiterhin mit seiner Erfahrung unterstützen kann.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu