
Am bekannten Märkleshof in Altheim auf der Schwäbischen Alb ist am Freitagmorgen eine Scheune in Brand geraten und weitgehend zerstört worden. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot zu den Märkleshöfen im Alb-Donau-Kreis aus. Einsatzkräfte konnten verhindern, dass die Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus und die Eventlocation des Hofes übergriffen.
Der Alarm ging am Freitag, 25. September 2026, kurz nach 9 Uhr ein. Zunächst war von einem brennenden Dachstuhl beziehungsweise einem landwirtschaftlichen Gebäude die Rede. Über dem Gelände entwickelte sich eine weithin sichtbare Rauchsäule. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass eine größere Scheune betroffen war. Sie wurde unter anderem als Werkstatt und Fahrzeughalle genutzt.
An dem Einsatz waren Feuerwehrkräfte aus Altheim, Ballendorf, Langenau und Gerstetten beteiligt. Aus Langenau und Gerstetten kamen auch Drehleitern zum Einsatzort. Nach Angaben der Südwest Presse waren insgesamt rund 80 Einsatzkräfte mit 23 Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt.
Ein Rettungshubschrauber war zunächst angefordert worden. Im weiteren Verlauf wurde er nach den vorliegenden Angaben nicht benötigt. Zu möglichen Verletzungen lagen zunächst keine umfassenden behördlichen Angaben vor. Eine erste Veröffentlichung der Polizei bestätigte über den SWR zunächst den Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes.
Die Feuerwehr konzentrierte sich neben der Bekämpfung des Scheunenbrandes darauf, ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Das gelang. Sowohl das Wohnhaus als auch die für Veranstaltungen genutzten Bereiche des Märkleshofs blieben nach dem bisherigen Stand von den Flammen verschont.
Eine Herausforderung war die Löschwasserversorgung an den außerhalb des Ortskerns gelegenen Märkleshöfen. Nach Angaben vom Einsatzort unterstützten mehrere Landwirte die Feuerwehr mit Wasserfässern und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Insgesamt waren demnach acht Wasser- und Güllewagen für die Versorgung mit Löschwasser unterwegs. Zwei Landwirte hatten bereits jeweils ein Fass mit rund zehn Kubikmetern Wasser bereitgehalten, ursprünglich als Vorsorge für mögliche Flächenbrände während der trockenen Jahreszeit.
Diese Reserven konnten am Freitag unmittelbar genutzt werden. Gerade bei größeren Bränden auf landwirtschaftlichen Anwesen außerhalb dichter bebauter Ortslagen kann die kontinuierliche Versorgung der Löschfahrzeuge mit Wasser eine wichtige Rolle spielen.
Die Feuerwehr konnte die angrenzenden Gebäude schützen. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, war zunächst nicht bekannt. Auch zur Ursache des Feuers gab es am Freitagvormittag noch keine gesicherten Angaben. Ob technische Einrichtungen, Fahrzeuge oder andere Gegenstände innerhalb der Scheune den Brand beeinflusst haben, war zunächst ebenfalls offen.
Der Märkleshof ist weit über Altheim hinaus vor allem für sein selbst hergestelltes Hofeis bekannt. Nach Angaben des Betriebs wird dort seit mehr als 20 Jahren Eis hergestellt. Zum Angebot gehören mehr als 30 selbst produzierte Eissorten, ein Hofcafé, Eistorten sowie ein Eisautomat. Der Betrieb befindet sich auf einem landwirtschaftlichen Hof in den Märkleshöfen südlich von Altheim.
Daneben wird auf dem Gelände eine Eventlocation betrieben. Nach Angaben des Märkleshofs können dort Veranstaltungen mit bis zu 120 Personen stattfinden. Auch der Tourismusverband Schwäbische Alb führt den Betrieb als Eismanufaktur und Ausflugsziel in Altheim.
Die Märkleshöfe gehören zur Gemeinde Altheim im Alb-Donau-Kreis nördlich von Ulm. Das Anwesen liegt außerhalb des dicht bebauten Ortskerns in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung.
Noch am Freitagvormittag liefen die Arbeiten der Einsatzkräfte auf dem Gelände. Nach dem bisherigen Stand konnte die Scheune nicht gerettet werden. Ein Übergreifen des Brandes auf weitere wesentliche Gebäude des Hofes wurde dagegen verhindert.
Zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine belastbaren Angaben vor. Ebenso blieb unklar, wodurch das Feuer ausgelöst wurde. Behördliche Angaben zu einer möglichen Brandursache lagen zunächst nicht vor. Weitere Untersuchungen können erst klären, wo das Feuer genau seinen Ausgang nahm.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu