
Michel Stöcker wechselt vom SC Verl zu Sportfreunde Siegen. Der 27 Jahre alte Defensivspieler kommt vom Drittligisten zum West-Regionalligisten und bringt Erfahrung aus mehr als 100 Spielen in der 3. Liga mit. Für Siegen ist der Transfer vor allem sportlich interessant, weil Stöcker sowohl auf der linken Abwehrseite als auch zentral in der Defensive eingesetzt werden kann. Angaben zur Vertragslaufzeit machten die Sportfreunde in der offiziellen Mitteilung zunächst nicht.
Sportfreunde Siegen hat den Wechsel am Dienstag bestätigt. Stöcker stand seit 2022 beim SC Verl unter Vertrag und kam für den Klub auf 124 Einsätze in der 3. Liga. Liga3-online nennt insgesamt 137 Spiele für Verl, wenn weitere Wettbewerbe einbezogen werden. Damit verpflichtet Siegen einen Spieler, der über mehrere Jahre im Profibereich und an der Schnittstelle zwischen 3. Liga und Regionalliga Erfahrung gesammelt hat.
Sportdirektor Nico Michaty ordnet Stöcker als verlässlichen und kommunikativen Linksfuß für das Abwehrzentrum ein. Besonders hervorgehoben werden sein starker linker Fuß, seine Qualität im Spielaufbau, sein Spielverständnis und sein Tempo. Damit passt der Zugang in ein Anforderungsprofil, das in der Regionalliga West vor allem Stabilität in der Defensive und saubere Spieleröffnung verlangt.
Für den SC Verl bedeutet der Wechsel den Abgang eines erfahrenen Defensivspielers. Stöcker war in Verl über mehrere Spielzeiten Teil des Kaders und wurde sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt. Für Sportfreunde Siegen ist der Transfer ein Signal, dass der Klub bei der Kaderplanung auf Spieler mit höherklassiger Erfahrung setzt. Über finanzielle Details oder die Laufzeit des Vertrags wurden keine belastbaren Angaben veröffentlicht.
Stöcker trifft in Siegen auf bekannte Gesichter. Nach Vereinsangaben arbeitete er in der Jugend beim 1. FC Köln bereits mit SFS-Trainer Boris Schommers zusammen. Später wurde er in der U23 von Fortuna Düsseldorf unter Nico Michaty weiterentwickelt. Diese gemeinsame Vorgeschichte erklärt die sportliche Einordnung des Transfers. Belastbar ist, dass die Verantwortlichen in Siegen seine Qualitäten aus früherer Zusammenarbeit kennen.
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