
Freiburg und Stuttgart steht am Mittwoch, 7. Oktober 2026, noch einmal ein ungewöhnlich milder Oktobertag bevor. Nach örtlichem Nebel und Hochnebel wird es vorübergehend heiter bis sonnig. Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Baden-Württemberg Höchstwerte von 20 bis 26 Grad. Für Stuttgart weisen die aktuellen DWD-Tabellen je nach Prognoseprodukt 24 bis 25 Grad aus. Der SWR rechnet dort mit 25 Grad und in Freiburg sogar mit bis zu 26 Grad. Die Größenordnung 25 Grad Freiburg Stuttgart beschreibt damit den Kern des ungewöhnlich warmen Tages, auch wenn die örtlichen Prognosen etwas voneinander abweichen. Am Abend beginnt sich das Wetter jedoch zu verändern.
Der Mittwoch beginnt vielerorts deutlich herbstlicher, als es die späteren Höchstwerte vermuten lassen. Der DWD erwartet in der Nacht und am Morgen gebietsweise Nebel, teilweise können die Sichtweiten unter 150 Meter sinken. Im Laufe des Vormittags soll sich der Nebel zunehmend auflösen. Danach sind vorübergehend längere freundliche Abschnitte möglich. In Freiburg nennt der SWR für Mittwoch eine Tiefsttemperatur von 11 Grad und ein Maximum von 26 Grad. Für Stuttgart werden 12 Grad als Tiefstwert und 25 Grad als Höchstwert angegeben. Die amtliche DWD-Stationsprognose liegt für Stuttgart am Morgen bei etwa 9 Grad und am Nachmittag bei 24 bis 25 Grad. Unterschiede ergeben sich unter anderem aus den verwendeten Standorten und Prognosemodellen.
Auch in weiteren Städten bleibt es für Anfang Oktober sehr mild. Für Karlsruhe erwartet der DWD etwa 24 Grad, für Mannheim 23 bis 24 Grad. München erreicht voraussichtlich rund 24 Grad. Für Nürnberg und Augsburg stehen jeweils etwa 23 Grad in der Prognose. Die morgendlichen Tiefstwerte liegen deutlich darunter. Karlsruhe startet nach DWD-Angaben bei rund 7 Grad, Mannheim bei etwa 8 Grad, Nürnberg bei 7 bis 8 Grad, Augsburg bei 7 Grad und München bei 5 bis 6 Grad.
Im Laufe des Nachmittags nimmt die Bewölkung zu. Gegen Abend erwartet der DWD zunächst im Umfeld des Rheins erste Schauer und einzelne Gewitter. In der Nacht zum Donnerstag breitet sich der Regen weiter aus und kann zeitweise kräftig ausfallen. Der Warnlagebericht für Baden-Württemberg nennt ab Mittwochabend gebietsweise Gewitter mit Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Dazu können stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde auftreten. Auch ohne Gewitter sind örtlich etwa 20 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden nicht ausgeschlossen.
Für Freiburg weist die SWR-Prognose für den gesamten Mittwoch eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 80 Prozent aus. Der mittlere Wind wird dort mit etwa 3 Kilometern pro Stunde aus südlicher Richtung angegeben. Die hohe Regenwahrscheinlichkeit hängt vor allem mit dem Wetterwechsel im späteren Tagesverlauf zusammen. Für Stuttgart nennt der SWR für Mittwoch zunächst eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 0 Prozent und einen schwachen Wind um 5 Kilometer pro Stunde. Der DWD erwartet für Baden-Württemberg tagsüber überwiegend schwachen westlichen Wind. Deutlich windiger wird es erst mit dem Durchzug des Tiefausläufers in der Nacht.
Für die erwarteten Gewitter und den kräftigeren Regen am Mittwochabend waren im DWD-Warnlagebericht mit Stand Dienstag, 6. Oktober, 10.30 Uhr noch keine einzelnen Stadt- oder Landkreise mit konkretem Gültigkeitszeitraum ausgewiesen. Damit lag dort noch keine kreisgenaue Zuordnung zu einer Wetterwarnung, einer Warnung vor markantem Wetter, einer Unwetterwarnung oder einer Warnung vor extremem Unwetter für dieses Ereignis vor. Der DWD beschreibt zunächst die erwartete Gefahrenentwicklung. Auch die Wochenvorhersage nennt für Mittwochabend örtliche Gewitter mit Starkregen, ohne einzelne Kreise festzulegen.
Eine Hitzewarnung besteht wegen der hohen Tageswerte nicht. Für die Nacht zum Donnerstag nimmt dagegen das Potenzial für kräftigen Regen und Wind zu. Im Bergland erwartet der DWD Böen um 60 Kilometer pro Stunde. Auf Schwarzwaldgipfeln sind bis zu 80 Kilometer pro Stunde möglich. Für den Feldberg weist die weitere Vorhersage in der Nacht beziehungsweise am Donnerstag auch Sturmböen aus. Zusätzlich hält der Wetterdienst am Donnerstag örtlich größere Regenmengen für möglich.
Für den Tagesablauf ergibt sich damit eine klare Zweiteilung. Nach der möglichen Nebelphase am Morgen bleibt es bis in den Nachmittag hinein vielerorts trocken, freundlich und ungewöhnlich mild. Aktivitäten im Freien fallen damit überwiegend noch in die ruhigere Wetterphase. Später nimmt zunächst die Bewölkung zu, ehe sich Regen und örtliche Gewitter ausbreiten. Im Raum Freiburg beginnt dieser Wechsel voraussichtlich früher als weiter landeinwärts.
In der Nacht zum Donnerstag verändert sich die Lage grundlegend. Der Regen breitet sich über Baden-Württemberg weiter aus. Damit fällt auch der Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs am Donnerstag vielerorts in eine nasse Wetterphase. Hinzu kommt ein zunehmend kräftiger Wind. Der DWD erwartet für Donnerstag in Stuttgart nur noch etwa 16 Grad, in Karlsruhe und Mannheim rund 17 Grad. Damit liegen die Tageshöchstwerte vielerorts etwa sieben bis neun Grad unter denen vom Mittwoch.
Wie ungewöhnlich die Werte sind, zeigt ein Vergleich mit den Klimadaten des DWD. An der Station Stuttgart-Echterdingen beträgt das mittlere tägliche Maximum im Oktober 14,4 Grad. Ein Mittwochswert von 24 oder 25 Grad liegt damit ungefähr zehn Grad über diesem langjährigen Oktoberwert. Die Prognose bedeutet allerdings nicht, dass der gesamte Oktober entsprechend warm ausfallen wird. Sie beschreibt einen einzelnen sehr milden Tag innerhalb des Monats.
Schon am Donnerstag ist die Wärme weitgehend beendet. Der DWD erwartet in Baden-Württemberg häufig Regen und deutlich niedrigere Temperaturen. Für Stuttgart stehen etwa 16 Grad in der Stationsprognose, für Mannheim und Karlsruhe rund 17 Grad. Am Freitag bleibt das Temperaturniveau niedriger. Für Stuttgart werden rund 14 Grad erwartet, für Mannheim etwa 15 Grad und für Karlsruhe rund 16 Grad. Regional kann erneut Regen aufkommen. Damit folgt auf den ungewöhnlich milden Mittwoch innerhalb kurzer Zeit wieder Wetter, das deutlich stärker dem Oktober entspricht.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu