Nächtliche Brände in Dresden: Feuerwehr verhindert Ausbreitung im Heizkraftwerk

Nächtliche Brände in Dresden: Feuerwehr verhindert Ausbreitung im Heizkraftwerk
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Der Brand Heizkraftwerk Dresden hat in der Nacht zum Dienstag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Am Montagabend, 1. Juni 2026, schlug die automatische Brandmeldeanlage eines Heizkraftwerks am Lugaer Graben in Großschachwitz Alarm. Bereits auf der Anfahrt erkannte die Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung. Vor Ort drang dichter, dunkler Rauch aus einem Pelletbunker und aus Teilen der Förderanlage. Ein Mitarbeiter wurde bei ersten Löschversuchen verletzt.

Pelletlager Brand Dresden: Rauchgasvergiftung bei erstem Löschversuch

Nach Angaben der Feuerwehr hatten Mitarbeitende des Unternehmens den Brand bereits bemerkt und erste Löschversuche unternommen. Dabei zog sich ein 59 Jahre alter Mitarbeiter eine Rauchgasvergiftung zu. Der Rettungsdienst versorgte ihn und brachte ihn zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr bildete zwei Einsatzabschnitte, um eine Ausbreitung innerhalb der Anlage zu verhindern. Ein Teil der Einsatzkräfte kontrollierte angrenzende Gebäude und Förderanlagen. Der andere Abschnitt konzentrierte sich auf die Brandbekämpfung im Pelletbunker.

Feuerwehr Dresden Brandeinsatz dauerte mehrere Stunden

Nachdem das Betriebspersonal betroffene Anlagenteile abgeschaltet hatte, verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum Bunker. Mehrere Trupps unter Atemschutz löschten brennendes Holzmaterial und kontrollierten die Förderstrecken auf versteckte Glutnester. In schwer zugänglichen Bereichen der Förderanlage entwickelten sich wiederholt kleinere Brandherde. Diese mussten gezielt mit Löschschaum bekämpft werden. Zusätzlich setzte die Feuerwehr Überdrucklüfter ein, um betroffene Anlagenteile zu entrauchen.

Ausbreitung auf weitere Anlagenteile verhindert

Der Einsatz am Heizkraftwerk dauerte von 21:27 Uhr bis 01:37 Uhr. Durch das schnelle Eingreifen konnte die Feuerwehr nach eigenen Angaben verhindern, dass sich das Feuer auf weitere Bereiche des Heizkraftwerks ausbreitete. Rund 60 Einsatzkräfte waren beteiligt. Eingesetzt waren unter anderem Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen, Löbtau und Altstadt, der Rettungswachen Altstadt und Reick sowie mehrere Stadtteilfeuerwehren.

Containerbrand Dresden Neustadt: Feuer vor Wohngebäude

In derselben Nacht rückte die Feuerwehr Dresden zu einem weiteren Brand aus. Am Neustädter Markt in der Inneren Neustadt brannte vor dem Eingangsbereich eines Wohngebäudes der Inhalt eines etwa zehn Kubikmeter großen Absetzcontainers in voller Ausdehnung. Der Einsatz begann um 23:54 Uhr und endete um 00:43 Uhr. Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Container mit einem Strahlrohr. Zur besseren Löschwirkung wurde später Netzmittel eingesetzt.

Wohnungen nach Rauch kontrolliert

Gegen 00:15 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Danach folgten Nachlöscharbeiten. Der brennbare Inhalt des Containers wurde auseinandergezogen und gezielt heruntergekühlt, damit das Feuer nicht wieder aufflammt. Weil der Container unmittelbar vor einem Wohngebäude stand, kontrollierten Einsatzkräfte mehrere bewohnte Wohnungen auf mögliche Rauchgasausbreitung. Messungen mit einem Mehrgasmessgerät ergaben keine Auffälligkeiten. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bestanden nach Feuerwehrangaben keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Zum Abschluss kontrollierte die Feuerwehr den Container mit einer Wärmebildkamera, um verbliebene Glutnester auszuschließen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Beim Einsatz am Neustädter Markt waren 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt, der Rettungswache Löbtau sowie der U-Dienst und der B-Dienst beteiligt.

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