
Wer am Tag der Deutschen Einheit früh unterwegs ist, muss sich in Hamburg und Bremen auf einen nebligen Start einstellen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet in der Nacht zum Samstag, 3. Oktober, verbreitet Nebelfelder. Gebietsweise könne die Sichtweite unter 150 Meter sinken. Lokal könne sich der Nebel sogar bis in die Mittagsstunden halten. Die konkreten Stationsprognosen des DWD weisen am Samstagmorgen sowohl für Hamburg als auch für Bremen Nebel aus. Weitere Städte und Wetterstationen sind ebenfalls betroffen.
Für Hamburg erwartet der DWD am Samstagmorgen eine Tiefsttemperatur von etwa 8 Grad und Nebel. Für Bremen werden rund 7 Grad und ebenfalls Nebel prognostiziert. Schon in der Nacht deutet sich die Entwicklung an. In der regionalen DWD-Prognose für die Nacht von Freitag auf Samstag steht für Bremen bereits Nebel bei etwa 9 Grad, für Hamburg werden zunächst etwa 9 Grad und gering bewölkte Verhältnisse angegeben. Bis zum Morgen soll sich dort ebenfalls Nebel bilden.
Der Nebel in Hamburg und Bremen ist Teil einer deutlich größeren Wetterlage. In den DWD-Stationsprognosen stehen am Samstagmorgen auch Schleswig bei 8 Grad, Kiel bei 9 Grad, Schwerin bei 9 Grad, Emden bei 8 Grad, Hannover bei 8 Grad sowie der Flughafen Münster/Osnabrück bei 8 Grad mit Nebel. Weiter entfernt werden unter anderem Regensburg mit 9 Grad und der Flughafen München mit 9 Grad als neblig geführt. Auch an mehreren weiteren Stationen prognostiziert der Wetterdienst Nebel.
Der bundesweite Warnlagebericht des DWD beschreibt für die Nacht zum Samstag verbreiteten Nebel und gebietsweise Sichtweiten von weniger als 150 Metern. Lokal könnten sich die Nebelfelder am Samstag bis in die Mittagsstunden halten. Für Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Niedersachsen und Bremen konkretisiert der Wetterdienst die Lage auf stellenweisen Nebel bis zum frühen Samstagvormittag, ebenfalls teilweise mit Sichtweiten unter 150 Metern.
Eine wichtige Unterscheidung gilt zwischen der Wetterprognose beziehungsweise dem Warnlagebericht und einer konkreten amtlichen Warnung. Zum Stand Freitag, 2. Oktober, gegen 17:55 Uhr lag für Hamburg und Bremen noch keine kreisscharfe amtliche DWD-Wetterwarnung für den Nebel am Samstagmorgen vor. Auch Übersichten der aktuellen DWD-Warnungen führten Schleswig-Holstein/Hamburg sowie Niedersachsen/Bremen zu diesem Zeitpunkt ohne entsprechende aktive Warnung.
Damit gab es für Hamburg und Bremen zu diesem Stand weder eine Wetterwarnung noch eine höhere Warnstufe für den Samstagmorgen. Eine markante Wetterwarnung, Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung wegen des Nebels wäre ohnehin nicht die passende DWD-Kategorie. Der DWD sieht für Nebel nur die Stufe Wetterwarnung vor. Das Kriterium dafür sind Sichtweiten von weniger als 150 Metern.
Dass der Warnlagebericht genau solche Sichtweiten für die kommende Nacht nennt, bedeutet deshalb nicht automatisch, dass bereits eine amtliche Warnung gilt. Kreisbezogene Warnungen werden kurzfristiger und räumlich genauer herausgegeben. Die weitere Entwicklung am Abend und in der Nacht kann daher zu neuen Warnungen führen. Die nächste Aktualisierung des bundesweiten DWD-Warnlageberichts war spätestens für Freitagabend um 21 Uhr angekündigt.
Der trübe Start bestimmt nicht den gesamten Feiertag. Nach Auflösung der Nebelfelder wird es ausgesprochen mild. Für Hamburg nennt die aktuelle DWD-Stationsprognose eine Höchsttemperatur von etwa 20 Grad, für Bremen 21 Grad. Hannover erreicht voraussichtlich ebenfalls 21 Grad. Für Kiel werden etwa 20 Grad, Schleswig 20 Grad, Schwerin 20 Grad und Emden 20 Grad erwartet.
Auch weiter entfernt bleibt das Temperaturniveau hoch. Der DWD prognostiziert für Regensburg bis zu 23 Grad und für München-Flughafen rund 21 Grad. Die bundesweite Übersicht nennt für die Münchner Stadtprognose etwa 20 Grad. Frankfurt erreicht danach etwa 22 Grad, Berlin und Köln rund 21 Grad.
Der Samstag fällt damit vielerorts deutlich milder aus, als man es mit einem typischen frühen Oktobertag verbindet. Für eine klimatologische Bewertung einzelner Tageswerte ist allerdings Zurückhaltung nötig. Monatsmittel und einzelne Höchsttemperaturen sind nicht unmittelbar miteinander vergleichbar. Fest steht, dass die aktuelle DWD-Wochenvorhersage die Wetterlage insgesamt als mild bis sehr mild einordnet.
Für den Feiertagsverkehr ist vor allem das Zeitfenster vom späten Freitagabend bis Samstagvormittag relevant. Sichtweiten unter 150 Metern entsprechen beim DWD bereits dem Schwellenwert für eine mögliche Wetterwarnung vor Nebel. Wo sich besonders dichte Felder tatsächlich bilden, lässt sich aus dem überregionalen Warnlagebericht jedoch nicht bis auf einzelne Autobahnabschnitte vorhersagen.
Auch für die Flughäfen Hamburg und Bremen ist die Stationsprognose auffällig, weil die DWD-Daten für beide Flughafenstationen am Samstagmorgen ausdrücklich Nebel ausweisen. In Hamburg werden am Flughafen etwa 8 Grad, in Bremen etwa 7 Grad erwartet. Daraus allein lässt sich jedoch keine Aussage über Verspätungen oder Flugausfälle ableiten. Offiziell bestätigte wetterbedingte Betriebseinschränkungen an den beiden Flughäfen lagen zu diesem Stand in den geprüften öffentlichen Angaben nicht vor.
Für Veranstaltungen im Freien am Tag der Deutschen Einheit bedeutet die Prognose vor allem einen möglicherweise nebligen Beginn am Morgen. Für den weiteren Samstag erwartet der DWD überwiegend keine markanten Wettererscheinungen. Die Wochenvorhersage nennt für den 3. Oktober ausdrücklich meist keine markanten Wettererscheinungen.
Mit dem Samstagmorgen ist die Nebellage nicht vollständig beendet. Der DWD erwartet bereits in der Nacht zum Sonntag erneut gebietsweise dichte Nebelfelder. In der Sonntagsprognose taucht unter anderem Bremen erneut als möglicher Nebelstandort am Morgen auf. Auch für München wird Nebel prognostiziert. Hamburg wird am Sonntagmorgen dagegen mit etwa 9 Grad und bewölktem Himmel geführt.
Tagsüber bleiben die Temperaturen am Sonntag mild. Nach der DWD-Prognose werden in Hamburg etwa 19 Grad und in Bremen 20 Grad erreicht. Hannover kommt auf ungefähr 19 Grad. Größere Teile des Tages werden bewölkt erwartet.
Am Montag setzt sich das milde Temperaturniveau zunächst fort. Für Hamburg nennt der DWD etwa 19 Grad, für Bremen und Hannover rund 20 Grad. Köln, Frankfurt und München erreichen etwa 21 Grad. In seiner Wochenvorhersage hält der Wetterdienst am Montag in exponierten Bereichen einzelne stürmische Böen für wenig wahrscheinlich. Für die meisten Regionen werden keine markanten Wettererscheinungen angekündigt.






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