Nine to Five startet heute bei ZDFneo: Neue Comedyserie nimmt den Behördenalltag aufs Korn

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Eine neue deutsche Comedyserie bringt den Alltag eines Bürgeramts ins Fernsehen. Am Dienstag, 27. Oktober 2026, startet „Nine to Five – Das Amt“ um 21:45 Uhr bei ZDFneo. Zum Auftakt zeigt der Sender zwei Folgen hintereinander. Im Mittelpunkt steht eine ehrgeizige neue Behördenleiterin, die mit ihren Vorstellungen von moderner Führung auf ein eingespieltes Verwaltungsteam trifft. Die Hauptrolle übernimmt Friederike Kempter. Bereits seit Anfang Oktober ist die achtteilige erste Staffel im Streamingangebot des ZDF verfügbar.

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Nine to Five heute: Zwei Folgen zum Start bei ZDFneo

ZDFneo beginnt die Ausstrahlung der neuen Serie am Dienstagabend mit den ersten beiden Episoden der ersten Staffel. Um 21:45 Uhr läuft die Auftaktfolge mit dem Titel „Tag 1“. Anschließend folgt um 22:10 Uhr die zweite Episode „Ferienanlage Döberitz“.

Beide Folgen dauern im linearen Programm jeweils ungefähr 25 Minuten. Für die Streamingfassungen weist das ZDF eine Laufzeit von 26 beziehungsweise 28 Minuten aus. Insgesamt umfasst die erste Staffel acht Episoden, die im Fernsehen jeweils dienstags als Doppelfolge vorgesehen sind.

Eine vollständige Serienpremiere ist der heutige Start allerdings nicht. Schon am 2. Oktober 2026 wurden die Folgen im Streamingangebot des ZDF veröffentlicht. Mit der Ausstrahlung bei ZDFneo erreicht die Produktion nun erstmals das reguläre deutsche Fernsehprogramm.

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Folge 1: Neue Chefin muss gleich eine schwierige Entscheidung treffen

Die erste Episode „Tag 1“ führt in das fiktive Bürgeramt Berlin-Tiergarten-Mitte-West. Dort beginnt Ronja Keller ihren ersten Arbeitstag als neue Vorgesetzte. Die Erwartungen an sie sind hoch, doch noch bevor sie sich richtig im Team einfinden kann, steht eine unangenehme Personalentscheidung an.

Ronja soll bereits an ihrem ersten Tag eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter entlassen. Damit gerät die neue Chefin unmittelbar in einen Konflikt zwischen ihren eigenen Karriereplänen und den Menschen, mit denen sie künftig zusammenarbeiten muss.

Besonders angespannt ist die Situation für Conny Beckmann. Sie hatte sich selbst Hoffnungen auf die Leitungsposition gemacht und muss nun mit der neuen Vorgesetzten zusammenarbeiten. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, wen die angekündigte Kündigung treffen könnte.

Eine Sonderstellung nimmt Katja Steger ein. Sie ist mit dem Behördenleiter verschwägert und gilt deshalb innerhalb der Geschichte als besonders geschützt.

Die Auftaktfolge stellt damit die wichtigsten Machtverhältnisse und persönlichen Interessen innerhalb des Amts vor. Während Ronja ihre neue Position etablieren möchte, wird deutlich, dass sich die Abläufe einer Verwaltung nicht allein mit Managementmethoden verändern lassen.

Folge 2: Ein Ausflug soll die Stimmung im Amt verbessern

In der zweiten Episode „Ferienanlage Döberitz“ versucht Ronja, ihren missglückten Einstieg wieder auszugleichen. Sie möchte das Kollegium für sich gewinnen und setzt dafür auf eine gemeinsame Unternehmung.

Der geplante Ausflug soll die Zusammenarbeit fördern und das Verhältnis zwischen der neuen Chefin und ihren Beschäftigten verbessern. Allerdings zeigen sich schnell Schwierigkeiten bei der Organisation. Ronjas Vorstellungen passen nicht unbedingt zu den Interessen und Gewohnheiten der übrigen Belegschaft.

Orkan und Dilara verfolgen währenddessen ihre eigenen Pläne. Hinzu kommt ein wichtiger Bestandteil des eingespielten Amtsalltags: In der Kantine steht Schnitzel auf dem Speiseplan.

Aus solchen scheinbar nebensächlichen Situationen entwickelt die Serie ihren Humor. Für Ronja wird die geplante Teambuildingmaßnahme zunehmend zur Herausforderung. Wie sie mit den unerwarteten Problemen umgeht, gehört zur Handlung der zweiten Folge.

Friederike Kempter führt das Ensemble der neuen Serie an

In der Hauptrolle ist Friederike Kempter als Ronja Keller zu sehen. Ihre Figur kommt aus der Privatwirtschaft und möchte sich in der öffentlichen Verwaltung beruflich weiterentwickeln. Dabei versucht sie, bewährte Abläufe nach ihren eigenen Vorstellungen umzugestalten.

Lisa Hrdina spielt Conny Beckmann, die als erfahrene Mitarbeiterin den Betrieb zusammenhält. Zwischen beiden Figuren entsteht ein Spannungsverhältnis, weil Conny selbst Interesse an der Führungsposition hatte und mit den Verhältnissen im Amt bestens vertraut ist.

Roxana Samadi übernimmt die Rolle der Dilara Kaya. Ihren Kollegen Orkan Günes verkörpert Yasin El Harrouk. Orkan interessiert sich auch privat für Dilara, während diese vor allem mit den Schwierigkeiten des Berufsalltags beschäftigt ist.

Zum weiteren Ensemble gehören Anna Herrmann als Melissa Seibel, Kathrin Angerer als Doris Köhler und Petra Hartung als Personalrätin Gisela Horn. Jan Henrik Stahlberg spielt den Behördenleiter Georg Schulenberg.

Außerdem wirken Fridolin Sandmeyer als Jan Simon, Florian Renner als Wolle, Ben Felipe als Roman Beller, Charles Booz Jakob als Can Karadeniz und David Ali Rashed als Roland Feuer mit.

Eine besondere Rolle übernimmt Tülin Sezgin als Kantinenchefin Hanni. In der Auftaktfolge ist zudem Annett Sawallisch als Katja Steger zu sehen. Die Figur steht im Mittelpunkt eines Teils der innerbetrieblichen Konflikte.

Nine to Five setzt auf Improvisation und einen dokumentarischen Stil

Die neue Produktion ist als sogenannte Mockumentary angelegt. Dieses Format verbindet eine erfundene Handlung mit Darstellungsmitteln, die an Dokumentarfilme erinnern. Die Kamera begleitet die Figuren durch ihren Arbeitsalltag und vermittelt den Eindruck, unmittelbare Einblicke in ein tatsächlich existierendes Amt zu erhalten.

Ein wichtiges Merkmal der Serie ist die Improvisation. Nach Angaben der Produzentin Tina Ermuth wurden sämtliche Dialoge improvisiert. Auch zahlreiche Szenen entstanden demnach ohne vollständig festgelegten Ablauf.

Die Grundlage für die Figurenwelt stammt unter anderem von Tülin Sezgin. Sie ist mit ihrer Comedyfigur „Conny from the Block“ bekannt geworden und hatte vor ihrer künstlerischen Laufbahn selbst in der Verwaltung gearbeitet. An der Entwicklung von „Nine to Five – Das Amt“ war sie ebenfalls beteiligt.

Der Humor entsteht aus dem Zusammentreffen unterschiedlicher Persönlichkeiten, bürokratischer Vorschriften und persönlicher Karrierevorstellungen. Damit knüpft die Serie an die Tradition von Arbeitsplatzkomödien an, verlegt deren Handlung jedoch in eine deutsche Behörde.

Regie und Produktion der achtteiligen Comedyserie

Die Regie der ersten Staffel übernahm Leonard Fuchs. Zu den Autoren gehören Maurice „Momo“ Sinner, Ellen Holthaus, Miriam Suad Bühler und Timon Karl Kaleyta. Für die zweite Folge „Ferienanlage Döberitz“ nennt das ZDF außerdem Jonathan Schwab als Mitautor.

Die Kameraarbeit stammt von Philipp Henke. Für den Schnitt der ersten Episode war Geraldine Sulima verantwortlich, während bei der zweiten Folge Sabine Panek genannt wird. Die Musik komponierten Martin Lingnau und Ingmar Süberkrüb.

Produziert wurde „Nine to Five – Das Amt“ von Pyjama Pictures. Als Produzenten werden Tina Ermuth und Carsten Kelber genannt, als Producerin Sophia Gilles. Die redaktionelle Verantwortung beim ZDF liegt bei Anika Kern.

Die Handlung spielt im erfundenen Bürgeramt Berlin-Tiergarten-Mitte-West. Ein konkreter realer Gebäudestandort oder eine vollständige Aufstellung der tatsächlichen Drehorte ist nicht ausgewiesen.

Nine to Five in der ZDF-Mediathek verfügbar

Wer die beiden Auftaktfolgen nicht am Dienstagabend im Fernsehen sehen kann, findet sie bereits im Streamingangebot des ZDF. Die vollständige erste Staffel steht dort seit dem 2. Oktober 2026 bereit.

Für die Episoden „Tag 1“ und „Ferienanlage Döberitz“ nennt der Sender als Verfügbarkeitsende den 2. Oktober 2027. Beide Folgen werden mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten.

Im linearen Fernsehen setzt ZDFneo die Serie am Dienstag, 3. November 2026, mit den Folgen „Sonntag Nichts vor“ und „ABC Alarm“ fort. Weitere Doppelfolgen sind für den 10. und 17. November vorgesehen. Die erste Staffel umfasst insgesamt acht Episoden.

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