Mecklenburg-Vorpommern aus der Luft: Neue Nordstory zeigt ungewöhnliche Landschaften und Arbeitsplätze

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Die Ostseeküste, weite Felder und das Landesinnere aus ungewohnter Höhe: Am Freitag, 30. Oktober 2026, zeigt das NDR Fernsehen eine neue Ausgabe der Reportagereihe die nordstory. Unter dem Titel MV von oben: Krasse Landschaft, coole Leute führt die Dokumentation durch Mecklenburg-Vorpommern. Sie verbindet Luftaufnahmen der Landschaft mit Begegnungen bei Menschen, die dort arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Der Film läuft zur Hauptsendezeit von 20:15 bis 21:15 Uhr.

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Anders als eine klassische Reisereportage konzentriert sich die Sendung nicht nur auf die Landschaft. Im Mittelpunkt stehen auch Tätigkeiten, die aus der Luft eine ganz andere Dimension erhalten: die Arbeit mit Tieren, Transporte für die Energiewirtschaft und Einsätze in großer Höhe. Die Menschen und ihre unterschiedlichen Perspektiven bilden den roten Faden.

Mecklenburg-Vorpommern zwischen Küste und Binnenland

Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den Bundesländern, deren Landschaft von der Ostsee ebenso geprägt wird wie von ausgedehnten ländlichen Räumen. Die NDR-Produktion setzt auf die Unterschiede zwischen Küstenabschnitten, Feldern, sanften Hügeln und grünen Flächen im Landesinneren. Nach Angaben des Senders erstreckt sich die Küstenlinie über fast 2.000 Kilometer.

Die Aufnahmen sollen vor allem die Weite des Landes sichtbar machen. Was am Boden als einzelner Weg, Feldrand oder Küstenabschnitt erscheint, wird aus der Höhe Teil eines größeren Landschaftsbildes. Damit verschiebt die Sendung den Blick von einzelnen Ausflugszielen auf die unterschiedlichen Räume, in denen die porträtierten Menschen leben und arbeiten.

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An die Stelle eines einzigen Schauplatzes tritt ein Panorama aus Küstenlandschaft und Binnenland. So entsteht ein Porträt Mecklenburg-Vorpommerns, das unterschiedliche Natur- und Arbeitsräume miteinander verbindet.

Junge Fischerin und Rinderzüchter gehören zu den Protagonisten

Eine junge Fischerin ist eine der Personen, denen die Kamera folgt. Ihre Arbeit steht für eine Erwerbstätigkeit, die unmittelbar mit der Umgebung und den natürlichen Bedingungen verbunden ist. Daneben begleitet die Dokumentation Rinderzüchter, die ihre Herden zusammentreiben. Der NDR beschreibt diese Szenen mit einem Vergleich zu Cowboys.

Auch Menschen, die freiwillig aus Flugzeugen springen, sind Teil der Reportage. Bei ihnen geht es nicht um einen Arbeitsplatz am Boden, sondern um eine Freizeitaktivität, bei der die Höhe selbst eine zentrale Rolle spielt. So stehen in dem Film unterschiedliche Formen der Beziehung zur Landschaft nebeneinander: Für die einen ist sie Arbeitsumgebung, für die anderen Schauplatz einer sportlichen Herausforderung.

Die Gegenüberstellung eröffnet mehr als eine reine Abfolge schöner Luftbilder. Sie zeigt, dass dieselbe Region aus verschiedenen Lebenssituationen ganz unterschiedlich wahrgenommen werden kann.

Archäologie und slawische Geschichte treffen auf moderne Technik

Zur Auswahl der Porträtierten gehören außerdem Archäologinnen sowie Menschen, die sich in ihrer Freizeit mit der slawischen Vergangenheit beschäftigen. Damit nimmt die Dokumentation neben Natur und gegenwärtiger Arbeitswelt auch historische Themen auf. Der Blick auf vergangene Lebenswelten steht dabei neben den Bildern einer Landschaft, die heute wirtschaftlich genutzt wird.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden moderne technische Arbeitsabläufe. So begleitet das Filmteam den Fahrer eines Schwertransporters, der nachts für einen Transport im Zusammenhang mit Windkraftanlagen unterwegs ist. Die nächtliche Fahrt setzt einen anderen Akzent als die großflächigen Aufnahmen von Küste und Binnenland.

Hinzu kommen Hubschrauberpiloten und Monteure an Windkraftanlagen. Ihre Arbeit findet teilweise weit über dem Boden statt. Die Kameraperspektive passt damit unmittelbar zu den Arbeitsbedingungen der Beteiligten. Die Reportage führt diese Tätigkeiten mit den Landschaftsaufnahmen zusammen, statt die Region nur als Kulisse zu zeigen.

Neue Nordstory am Freitagabend im NDR

Die Ausgabe gehört zur langjährigen NDR-Reportagereihe die nordstory, die Geschichten aus Norddeutschland erzählt. Für den Film MV von oben: Krasse Landschaft, coole Leute zeichnen Jan Heidebreck und Udo Tanske als Autoren verantwortlich. Die redaktionelle Leitung liegt bei Birgit Müller, die Produktionsleitung bei Ulrike Ammersdörfer.

Die Ausstrahlung am Freitag, 30. Oktober 2026, ist als deutsche TV-Premiere gelistet. Sie beginnt um 20:15 Uhr im NDR Fernsehen und endet nach dem Programmplan um 21:15 Uhr. Das einstündige Sendezeitfenster umfasst die Dokumentation, deren Videofassung in der ARD Mediathek mit 59 Minuten ausgewiesen ist.

Anschließend folgt um 21:15 Uhr die Sendung Zora schmeckt’s! mit einem Besuch in Lüneburg. Damit bleibt der NDR am Freitagabend zunächst bei dokumentarischen und regionalen Themen aus Norddeutschland.

Wiederholung und ARD Mediathek

Wer die Erstausstrahlung der Nordstory verpasst, erhält wenige Tage später eine weitere Gelegenheit. Als Wiederholung ist Donnerstag, 5. November 2026, von 14:00 bis 15:00 Uhr im NDR Fernsehen vorgesehen.

Außerdem führt die ARD Mediathek eine eigene Videoseite zur Ausgabe MV von oben: Krasse Landschaft, coole Leute. Die Fassung ist mit Untertiteln versehen. Als Verfügbarkeitsende ist dort der 30. Oktober 2028 angegeben.

Damit bietet der NDR neben der geplanten Ausstrahlung im linearen Fernsehen auch eine Möglichkeit, die Landschaftsporträts und die Geschichten der Menschen zeitversetzt anzusehen.

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