Ostwestfalendamm in Bielefeld: Drei Bauphasen bringen Sperrungen ab Montag

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Symbolfoto

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Auf dem Ostwestfalendamm in Bielefeld müssen sich Autofahrer ab Montag, 26. Oktober 2026, auf Einschränkungen einstellen. Im Bereich der Jöllenbecker Straße werden Brückenübergänge saniert. Dafür sind drei aufeinanderfolgende Bauabschnitte vorgesehen, bei denen zunächst Fahrspuren und anschließend einzelne Anschlussstellen gesperrt werden. Die Arbeiten sollen pro Abschnitt zwischen einem und drei Tagen dauern. Besonders für Pendler, die die Bundesstraße 61 als Verbindung zwischen Innenstadt und Autobahn 33 nutzen, sind die wechselnden Verkehrsführungen relevant.

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Erste Sperrung zwischen Jöllenbecker Straße und Stapenhorststraße

Die Sperrungen auf dem Ostwestfalendamm beginnen am Montag im Abschnitt zwischen der Jöllenbecker Straße und der Stapenhorststraße. Dort werden zunächst die linken Fahrstreifen für den Verkehr gesperrt. Das teilte die Stadt Bielefeld am 20. Oktober mit.

Die Maßnahme konzentriert sich auf die Brückenübergänge in Höhe der Jöllenbecker Straße. Nach der bisherigen Planung wird nicht der gesamte Ostwestfalendamm gesperrt. Die Neue Westfälische berichtet, dass die rechten Fahrspuren weiterhin befahrbar bleiben sollen.

Eine konkrete Uhrzeit für die Einrichtung der ersten Sperrung hat die Stadt bislang nicht veröffentlicht. Auch die genaue Länge des betroffenen Straßenabschnitts in Metern oder Kilometern wurde nicht genannt. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise, sodass sich die Verkehrsführung im Verlauf der Arbeiten verändert.

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Ausfahrt Am Güterbahnhof wird anschließend gesperrt

Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts folgt eine weitere Einschränkung an der Anschlussstelle Am Güterbahnhof/Jöllenbecker Straße. Dort wird die Ausfahrt des Ostwestfalendamms gesperrt.

Für Autofahrer, die an dieser Stelle die Bundesstraße verlassen möchten, steht die Verbindung während der zweiten Bauphase nicht zur Verfügung. Welche Ausweichstrecke genutzt werden soll, geht aus der bislang veröffentlichten Ankündigung der Stadt nicht hervor.

Auch für diese Sperrung ist ein Zeitraum von voraussichtlich einem bis drei Tagen vorgesehen. Wann genau der Wechsel von der ersten zur zweiten Bauphase erfolgt, steht noch nicht fest. Die Stadt hat angekündigt, kurzfristig über die einzelnen Bauabschnittswechsel zu informieren.

Damit lässt sich bislang auch nicht verbindlich sagen, an welchem Wochentag die Ausfahrt Am Güterbahnhof/Jöllenbecker Straße wieder freigegeben wird.

Auffahrt zur A33 in Richtung Quelle ebenfalls betroffen

Im dritten und letzten Bauabschnitt wird die Auffahrt Jöllenbecker Straße gesperrt. Gemeint ist die Zufahrt gegenüber der Weststraße, über die Verkehrsteilnehmer in Richtung Quelle und Autobahn 33 auf den Ostwestfalendamm gelangen.

Diese Einschränkung betrifft damit ausdrücklich die Fahrtrichtung Quelle/A33. Die Stadt hat diese Richtung in ihrer Mitteilung genannt. Für die zuvor angekündigte Sperrung der Ausfahrt Am Güterbahnhof wurden dagegen keine zusätzlichen Fahrtrichtungsangaben veröffentlicht.

Auch der letzte Abschnitt soll nach bisheriger Planung ein bis drei Tage beanspruchen. Eine Uhrzeit für die Sperrung oder die anschließende Freigabe der Auffahrt ist nicht bekannt.

Die drei Maßnahmen betreffen unterschiedliche Teile des Ostwestfalendamms. Autofahrer müssen deshalb beachten, welche Anschlussstelle während der jeweiligen Bauphase genutzt werden kann.

Bauarbeiten könnten bis Anfang November dauern

Ausgangspunkt der Sanierung ist Montag, der 26. Oktober. Bei drei Bauabschnitten mit jeweils einem bis drei Tagen ergibt sich eine geplante Gesamtdauer von drei bis neun Tagen.

Die Neue Westfälische nennt in ihrer Berichterstattung vom 24. Oktober den 4. November als mögliches spätestes Ende der Einschränkungen. Ein verbindliches Datum für die vollständige Freigabe hat die Stadt Bielefeld in ihrer Mitteilung vom 20. Oktober jedoch nicht festgelegt.

Ebenso wurden keine einzelnen Arbeitszeitfenster für die Bauphasen veröffentlicht. Ob die Einschränkungen jeweils durchgehend oder nur zu bestimmten Tageszeiten bestehen, geht aus der städtischen Ankündigung nicht hervor.

Fest steht, dass die Bauarbeiten nacheinander stattfinden sollen. Die Stadt will Änderungen zwischen den Bauabschnitten kurzfristig bekannt geben. Verkehrsteilnehmer können sich über das städtische Baustellenportal über veröffentlichte Aktualisierungen informieren.

Weitere Einschränkungen an der Stapenhorststraße

Parallel zur Brückensanierung bestehen auch auf der Stapenhorststraße Verkehrsbehinderungen. Dort werden im Bereich der Humboldtstraße Versorgungsleitungen erneuert.

Nach einer Mitteilung des städtischen Baustellenportals vom 23. Oktober bleibt die Einbahnstraßenregelung stadtauswärts ab der Humboldtstraße voraussichtlich bis Freitag, 20. November, bestehen.

Eine weitere Mitteilung vom 22. Oktober beschreibt Einschränkungen zwischen der Kurt-Schumacher-Straße und der Wertherstraße. Die Arbeiten an den Versorgungsleitungen sind eine eigenständige Baumaßnahme und nicht Bestandteil der dreistufigen Sanierung auf dem Ostwestfalendamm.

Damit bestehen im Umfeld der wichtigen Verkehrsverbindung zeitgleich mehrere Baustellen. Die entsprechenden Verkehrsregelungen haben unterschiedliche Ursachen und Laufzeiten.

Keine konkreten Änderungen für Bus und Bahn angekündigt

Für den öffentlichen Nahverkehr sind im Zusammenhang mit der Brückensanierung bislang keine konkreten Linienänderungen oder Haltestellenausfälle veröffentlicht worden. Auch eine besondere Regelung für den Bahnverkehr ist in den Angaben der Stadt nicht enthalten.

Die Stadt verweist für allgemeine Informationen über Baustellen und deren Auswirkungen auf Busse und Stadtbahnen auf ihre Baustellenübersicht sowie auf die aktuellen Verkehrsinformationen von moBiel.

Die vorgesehenen Arbeiten auf dem Ostwestfalendamm sind von den bereits angekündigten Einschränkungen im Ostwestfalendamm-Tunnel zu unterscheiden. Dort waren für den 20. und 21. Oktober Arbeiten an der Sicherheitstechnik angesetzt, während derer jeweils eine rechte Fahrspur in beiden Richtungen gesperrt werden sollte.

Die neue Maßnahme ab dem 26. Oktober betrifft dagegen die Brückenübergänge im Bereich der Jöllenbecker Straße sowie die anschließend vorgesehenen Anschlussstellensperrungen.

Ostwestfalendamm bleibt wichtige Verbindung zur Autobahn

Der Ostwestfalendamm gehört zur Bundesstraße 61 und verbindet die Bielefelder Innenstadt mit der A33. Über diese besteht Anschluss an das überregionale Autobahnnetz einschließlich der A2.

Die nun vorgesehenen Sperrungen betreffen somit nicht nur innerstädtische Fahrten, sondern auch eine Verbindung, die von Pendlern und Autofahrern auf dem Weg zur Autobahn genutzt wird.

Die Stadt hat bislang weder eine offizielle Umleitungsroute für sämtliche Bauphasen noch eine konkrete Prognose zu möglichen Stauzeiten veröffentlicht. Auch zu einer vollständigen Sperrung der Bundesstraße während der Brückensanierung gibt es keine entsprechende Ankündigung.

Entscheidend für Autofahrer sind deshalb die jeweils geltenden Fahrstreifen- und Anschlussstellensperrungen. Der erste Bauabschnitt beginnt nach derzeitiger Planung am Montag, 26. Oktober. Über die folgenden Wechsel der Verkehrsführung will die Stadt Bielefeld gesondert informieren.

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