
Der Pfostenklau in Duisburg beschäftigt den MSV auch nach dem sportlichen Saisonabschluss weiter. Beim 4:1-Sieg gegen den SC St. Tönis im Niederrheinpokal stand nicht nur der Titelgewinn im Mittelpunkt, sondern auch die Fanaktion von Rot-Weiss Essen rund um einen mutmaßlich entwendeten Torpfosten aus dem Duisburger Stadion. Der Fußballverband Niederrhein bestätigte den 4:1-Erfolg des MSV vor 18.972 Zuschauern.
Sportlich beendete der MSV Duisburg die Saison mit einem klaren Erfolg. Gegen den Oberligisten SC St. Tönis setzte sich der Drittligist im Finale des Niederrheinpokals mit 4:1 durch. Für die Duisburger war es ein versöhnlicher Abschluss nach dem verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dennoch blieb rund um das Spiel spürbar, dass das dramatische Saisonfinale in der 3. Liga weiter nachwirkt.
Ein Grund dafür ist die Aktion von RWE-Fans beim Relegationsspiel gegen Greuther Fürth. Dort wurde auf der Tribüne ein Torpfosten präsentiert, der nach Medienberichten mutmaßlich aus dem Duisburger Stadion stammte. Hintergrund ist der letzte Drittliga-Spieltag, an dem Duisburg in der Nachspielzeit nur den Pfosten traf. Rot-Weiss Essen sicherte sich anschließend den Relegationsplatz und gewann das Hinspiel gegen Fürth mit 1:0.
MSV-Trainer Dietmar Hirsch äußerte sich nach Medienberichten deutlich kritisch zu der Aktion. Er bewertete den Vorfall nicht als bloßen Bestandteil sportlicher Rivalität, sondern verwies auf mögliche Straftatbestände wie Hausfriedensbruch, Diebstahl und Sachbeschädigung. Eine solche Aktion gehe für ihn über normale Emotionen im Fußball hinaus.
Die Rivalität zwischen Rot-Weiss Essen und dem MSV Duisburg hatte sich in den vergangenen Wochen bereits mehrfach abseits des Rasens gezeigt. Der mutmaßliche Pfostenklau verschärft diese Auseinandersetzung nun weiter. Ob und welche rechtlichen Folgen der Vorfall hat, bleibt zunächst offen. Klar ist jedoch: Für Duisburg endet die Saison zwar mit einem Pokal, aber nicht ohne Nachhall aus dem verpassten Aufstiegskampf.
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