
Der MDR zeigt am heutigen Montag, 28. September 2026, einen älteren Fall des Hallenser „Polizeiruf 110“-Teams. „Bullenklatschen“ beginnt um 20.15 Uhr im MDR Fernsehen und endet planmäßig um 21.45 Uhr. Die offizielle Programmseite des Senders bestätigt damit die angekündigte Sendezeit ohne Abweichung. Auch die ARD-Programmübersicht führt den Kriminalfilm für diesen Zeitraum. Es handelt sich um eine Wiederholung aus dem Jahr 2012.
Die Folge gehört zur Ära der Ermittler Herbert Schmücke und Herbert Schneider, gespielt von Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler. Gemeinsam mit Oberkommissarin Nora Lindner, dargestellt von Isabell Gerschke, untersuchen sie einen Fall, der nach einem eskalierten Polizeieinsatz beginnt.
„Bullenklatschen“ wurde erstmals am 20. Mai 2012 im Ersten ausgestrahlt. Filmportal nennt dieses Datum als deutsche Uraufführung im ARD-Programm. Innerhalb der gesamten „Polizeiruf 110“-Reihe wird der Film als Folge 329 geführt.
Für Schmücke und Schneider war es der 49. gemeinsame Fall, für Nora Lindner der siebte Einsatz innerhalb des Hallenser Teams. Damit gehörte „Bullenklatschen“ bereits zur Schlussphase dieser Ermittlerkonstellation. Auf den Film folgte später noch „Laufsteg in den Tod“ als 50. Fall von Schmücke und Schneider.
Der heutige Sendetermin lautet: Montag, 28. September 2026, 20.15 bis 21.45 Uhr, MDR Fernsehen.
Der MDR kündigt den Film als deutschen Kriminalfilm aus dem Jahr 2012 an. Die ARD-Programmübersicht kennzeichnet die Ausstrahlung zudem mit Untertiteln und Audiodeskription.
Ausgangspunkt ist ein Einsatz wegen Ruhestörung in Halle. Die Polizei wird zu einem Hoffest gerufen, doch die Situation eskaliert. Die junge Beamtin Ilka Grein wird bei der Auseinandersetzung niedergeschlagen. Ihr Kollege Nils Rotter wird erschossen aufgefunden. Schmücke, Schneider und Lindner übernehmen die Ermittlungen.
Am Tatort stoßen die Ermittler auf Hinweise auf einen Schusswechsel in einer Werkstatt. Für zusätzliche Fragen sorgt die Munition, denn sichergestellte Patronenhülsen weisen Parallelen zur Polizeimunition auf. Gleichzeitig müssen die Kommissare rekonstruieren, wer sich während der unübersichtlichen Auseinandersetzung wo befand.
Mehrere Personen geraten im Verlauf der Ermittlungen in den Fokus. Darunter sind Jürgen Baumann sowie Johannes Majewski, dessen Spuren am Tatort gefunden werden. Zugleich ergeben sich Widersprüche in den Aussagen der verletzten Polizistin Ilka Grein. Der Film verknüpft die Ermittlungen dadurch zunehmend mit Beziehungen und Konflikten innerhalb des Umfelds der beteiligten Beamten. Die Auflösung des Falls wird hier nicht vorweggenommen.
Das Ermittlerteam besteht aus Jaecki Schwarz als Kriminalhauptkommissar Herbert Schmücke, Wolfgang Winkler als Hauptkommissar Herbert Schneider und Isabell Gerschke als Oberkommissarin Nora Lindner. Die MDR-Programmseite nennt außerdem Theresa Scholze als Ilka Grein, Stephanie Stumph als Jenny Rotter, Daniel Breitfelder als Nils Rotter, Sergej Moya als Jürgen Baumann, Klara Manzel als Astrid, Gerdy Zint als Johannes Majewski und Marie Gruber als Rosamunde Weigand. Lutz Jeskulke spielt einen Kriminaltechniker.
Filmportal führt darüber hinaus weitere Darsteller auf. Dazu gehören Stefan Jürgens als Mark van Vohl, Rainer Winkelvoss als JVA-Direktor, Joachim Nimtz als Holst und Jonas Friedrich Leonhardi als Sid.
Regie führte Thorsten Schmidt, das Drehbuch schrieb Matthias Herbert. Für die Kamera war Ralph Netzer verantwortlich, die Musik stammt von Andreas Koslik. Produziert wurde „Bullenklatschen“ von der Saxonia Media Filmproduktion im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks. Als Produzenten werden Peter Gust und Pawel Reinhardt genannt.
Gedreht wurde im November 2011 in Halle an der Saale und Umgebung. Filmportal nennt als Drehzeitraum den 2. bis 30. November 2011, während Saxonia Media die Produktionszeit vom 3. bis 30. November angibt. Beide Quellen bestätigen Halle beziehungsweise Halle und Umgebung als Drehregion.
Bei der Laufzeit gibt es je nach Quelle geringfügig unterschiedliche Angaben. Filmportal verzeichnet 89 Minuten, Saxonia Media nennt exakt 88 Minuten und 30 Sekunden. Für die heutige Fernsehausstrahlung reserviert der MDR einschließlich des Sendeschemas 90 Minuten von 20.15 bis 21.45 Uhr.
Die Erstausstrahlung am 20. Mai 2012 erreichte nach den veröffentlichten Quotendaten 7,33 Millionen Zuschauer in Deutschland. Der Marktanteil lag bei 22,9 Prozent. Damit erzielte der Hallenser „Polizeiruf 110“ an diesem Abend eine hohe Reichweite.
„Bullenklatschen“ war zugleich der vorletzte gemeinsame Fall von Schmücke und Schneider. Ihr 50. und letzter Einsatz folgte 2013 mit „Laufsteg in den Tod“.
Die Folge erscheint am 28. September in der offiziellen Programmübersicht der ARD Mediathek. Dort steht derzeit allerdings ausdrücklich „Kein Video verfügbar“. Ein Abrufzeitraum für „Bullenklatschen“ ist deshalb aktuell nicht angegeben. Zuschauer können die Folge damit nach dem derzeit veröffentlichten Stand nicht unabhängig von der linearen MDR-Ausstrahlung als reguläres On-Demand-Video abrufen.
Der MDR selbst verweist von seiner Programmseite zwar auf den allgemeinen „Polizeiruf 110“-Bereich in der ARD Mediathek, nennt für diese konkrete Folge aber ebenfalls keinen eigenen Verfügbarkeitszeitraum.






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