
Eine Kaltfront bringt am morgigen Donnerstag, 24. September 2026, Regen und kühlere Luft nach Berlin, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Cottbus und Görlitz. Nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zieht die zu einem Tief gehörende Front in der Nacht zum Donnerstag weiter und sorgt anschließend für einen deutlich frischeren Wettercharakter. Besonders auffällig ist der Temperaturrückgang: Während am Mittwoch in Berlin noch Werte um 18 bis 20 Grad erreicht werden, liegen die Höchstwerte am Donnerstag vielerorts nur noch zwischen 14 und 17 Grad.
Der Regen in Berlin und Dresden ist dabei Teil eines größeren Niederschlagsgebietes. Für Berlin erwartet der DWD bereits in der Nacht zum Donnerstag zeitweise Regen, der teilweise schauerartig ausfallen kann. Am Donnerstag bleibt es bei vielen Wolken wechselhaft. Für die Berliner DWD-Stationen werden 15 bis 16 Grad und leichter Regen beziehungsweise Regenschauer berechnet. In Dresden sind etwa 14 Grad vorgesehen. Auch dort führt die Stationsprognose leichten Regen.
In Berlin setzt der Wetterwechsel bereits in der Nacht zum Donnerstag ein. Nach Angaben des DWD sinken die Temperaturen zunächst auf etwa 8 bis 12 Grad. Für die Stationen Berlin-Tegel, Berlin-Tempelhof und Berlin-Dahlem weist die aktuelle Tabelle am Donnerstagmorgen 11 bis 12 Grad und leichten Regen aus. Tagsüber werden nur noch 15 bis 16 Grad erreicht.
Auch für Leipzig, Dresden, Cottbus und Görlitz zeigt die DWD-Stationsprognose Niederschlag. Am Flughafen Leipzig/Halle werden am Donnerstag maximal 16 Grad erwartet, in Dresden 14 Grad. Cottbus erreicht nach der Prognose etwa 15 Grad, Görlitz ebenfalls rund 14 Grad. Für Leipzig, Dresden, Cottbus und Görlitz nennt der DWD leichten Regen.
In Magdeburg fällt die Abkühlung etwas schwächer aus. Für Donnerstag werden an der DWD-Station rund 17 Grad berechnet. Die Stationsprognose führt für Magdeburg am Nachmittag beziehungsweise Abend Bewölkung, aber keinen ausdrücklich ausgewiesenen Dauerregen. Für Sachsen-Anhalt erwartet der DWD allerdings vielerorts Wolken sowie zeitweise Regen oder Schauer. Örtlich sind am Nachmittag auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen.
Der Wind dreht verbreitet auf Nordwest. Für Sachsen-Anhalt hält der DWD im Tagesverlauf örtliche Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde für möglich. Auf dem Brocken werden stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde erwartet. Für den Fichtelberg nennt der DWD am Donnerstag ebenfalls stürmische Böen bis etwa 70 Kilometer pro Stunde aus Nordwest. Am Abend soll der Wind dort nachlassen.
Für Berlin, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Cottbus und Görlitz war in den aktuell abrufbaren DWD-Warnlageberichten für den Donnerstag keine Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung ausgewiesen. Auch eine konkrete markante Wetterwarnung für diese sechs Städte war dort zum angegebenen Stand nicht veröffentlicht.
Der DWD-Warnlagebericht für Berlin und Brandenburg beschrieb mit Stand vom 23. September eine geringe Gewitterneigung in der Nacht zum Donnerstag. Für Sachsen nennt der DWD eine geringe Gewitterneigung und die stürmischen Böen auf dem Fichtelberg. Für Sachsen-Anhalt werden örtliche Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde sowie stürmische Böen auf dem Brocken erwartet. Diese Angaben aus den Warnlageberichten beschreiben mögliche Wettergefahren, sind aber nicht mit einer bereits ausgegebenen amtlichen Warnung für Berlin, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Cottbus oder Görlitz gleichzusetzen.
Damit gibt es für die genannten Städte zum belegten Stand auch keine DWD-Warnung mit einem konkreten Gültigkeitszeitraum, die einem Stadtgebiet oder Landkreis zugeordnet werden könnte. Kurzfristige Änderungen sind bei Wetterwarnungen grundsätzlich möglich.
Die Unterschiede zwischen den Städten bleiben am Donnerstag überschaubar. Für Berlin liegen die DWD-Höchstwerte je nach Station bei 15 bis 16 Grad. In der vorausgehenden Nacht werden rund 11 bis 12 Grad erwartet. Für Dresden nennt die Stationsprognose etwa 10 Grad am Morgen und maximal 14 Grad am Tag.
Leipzig startet mit etwa 11 Grad und erreicht rund 16 Grad. In Magdeburg liegen die Werte bei etwa 12 Grad am Morgen und maximal 17 Grad. Cottbus kommt von rund 9 Grad auf etwa 15 Grad, Görlitz ebenfalls von etwa 9 Grad auf rund 14 Grad. Für Berlin, Dresden, Leipzig, Cottbus und Görlitz weist die DWD-Tabelle Regen beziehungsweise Schauer aus.
Damit fällt der Donnerstag deutlich kühler aus als die noch mildere Phase zuvor. Für Ende September sind Tageshöchstwerte im mittleren Zehnerbereich allerdings keine außergewöhnliche Größenordnung. Die DWD-Klimadaten zeigen für September insgesamt bereits einen deutlichen Übergang von sommerlichen zu herbstlichen Temperaturverhältnissen.
Für den Berufsverkehr in Berlin, Dresden, Leipzig, Cottbus und Görlitz bedeutet die Vorhersage vor allem zeitweise nasse Straßen. Eine amtliche DWD-Unwetterlage, aus der sich außergewöhnliche Einschränkungen ableiten ließen, lag für diese Städte zum genannten Stand nicht vor.
Auch für den Bahnverkehr lässt sich aus den DWD-Daten keine allgemeine wetterbedingte Betriebseinstellung für Berlin, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Cottbus oder Görlitz ableiten. Die Deutsche Bahn verweist für kurzfristige Änderungen, Verspätungen und Zugausfälle auf ihre aktuelle Reiseauskunft und die Verkehrsmeldungen.
Für den Flugverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg sowie an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle war anhand der Wetterprognose ebenfalls keine allgemeine wetterbedingte Einstellung des Betriebs angekündigt. Reisende sollten bei kurzfristigen Änderungen die jeweiligen Abflug- und Ankunftsinformationen prüfen. Der BER stellt dafür laufend aktualisierte Fluginformationen bereit.
Für Veranstaltungen im Freien sowie Arbeiten in Land- und Forstwirtschaft sind Regen und Wind relevant. Eine darüber hinausgehende besondere amtliche Gefahrenempfehlung für die genannten Städte war in den ausgewerteten DWD-Warnlageberichten nicht ausgewiesen. Auf dem Brocken und dem Fichtelberg ist wegen der vorhergesagten stürmischen Böen dagegen mit deutlich windigeren Bedingungen als in Magdeburg, Leipzig oder Dresden zu rechnen.
Am Freitag beruhigt sich das Wetter in Berlin und Brandenburg nach der DWD-Prognose wieder etwas. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt, bei wechselnder bis starker Bewölkung werden in Berlin ungefähr 18 Grad erwartet. Für Magdeburg nennt die Stationsprognose am Freitag bis zu 19 Grad.
In der Nacht zum Samstag wird es allerdings deutlich kühler. Die DWD-Stationstabellen berechnen für Berlin etwa 6 bis 7 Grad, für Magdeburg rund 5 Grad, für Leipzig etwa 7 Grad, Dresden 7 Grad, Cottbus 6 Grad und Görlitz rund 7 Grad. Damit stehen nach dem Regen am Donnerstag zunehmend frische Nächte bevor.
Für das Wochenende deutet sich damit kein erneuter markanter Wärmeschub an. Nach dem Durchgang der Kaltfront bleibt die Luft in Berlin, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Cottbus und Görlitz zunächst vergleichsweise kühl. Besonders in klaren Nachtstunden können die Temperaturen deutlich unter die Tageswerte zurückgehen.
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