
Nach einem ungewöhnlich milden Dienstag steht Deutschland am Mittwoch, 28. Oktober 2026, ein Wetterwechsel bevor. Die Kaltfront von Tief Naomi zieht von Nordwesten über das Land und bringt vor allem Berlin, München sowie weiteren Städten im Osten und Süden Regen. Anschließend gewinnt Hoch Jurij an Einfluss. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für Mittwoch keine markanten Wettergefahren. Die Temperaturen erreichen überwiegend 10 bis 16 Grad.
Die Wetterumstellung beginnt bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zieht die Kaltfront eines Tiefdruckgebiets, das sich vom Seegebiet südlich Islands in Richtung Nordmeer verlagert, bis Mittwochvormittag südostwärts über Deutschland hinweg.
Mit der Front breiten sich dichtere Wolken und Regen aus. Am Mittwochmorgen und im weiteren Tagesverlauf sind davon insbesondere die östlichen und südöstlichen Landesteile betroffen. Dort halten sich zunächst vielerorts dichte Wolken, während die Niederschläge langsam nach Osten und Südosten abziehen.
Im Westen und in der Mitte zeigt sich das Wetter dagegen bereits freundlicher. Nach der DWD-Deutschlandvorhersage bleibt es dort bei wechselnder Bewölkung überwiegend trocken. Im Norden können ab dem Nachmittag einzelne Schauer auftreten.
Verantwortlich für die anschließende Wetterberuhigung ist Hoch Jurij, das vom Atlantik her zunehmend Einfluss gewinnt. Nach der kurzzeitigen Zufuhr sehr milder Luft am Dienstag setzt sich damit wieder etwas kühlere Luft durch.
In der Hauptstadt konzentrieren sich die Niederschläge voraussichtlich auf die erste Tageshälfte. Der Deutsche Wetterdienst erwartet an der Station Berlin-Tegel am Mittwochmorgen etwa 6 Grad und im Tagesverlauf maximal 13 Grad.
Die Stadtprognose von Wetterdienst.de sieht zwischen 6 und 12 Uhr Regen. Nach dieser Berechnung könnten in dem Zeitraum etwa 0,7 bis 2 Millimeter Niederschlag fallen. Der Wind kommt zunächst schwach aus Südwest.
Ab dem Mittag sollen die Wolken zunehmend auflockern. Für die Zeit zwischen 12 und 18 Uhr erwartet der private Wetterdienst überwiegend bewölktes Wetter mit einzelnen freundlicheren Abschnitten. Der Wind dreht dabei auf Nordwest und erreicht in der Stadtprognose etwa 11 Kilometer pro Stunde.
Die Höchsttemperatur könnte nach dieser Vorhersage im Berliner Stadtgebiet 14 Grad erreichen. Die etwas niedrigere DWD-Angabe von 13 Grad bezieht sich auf die Station Berlin-Tegel.
Auch am Abend dürfte es in Berlin weitgehend trocken bleiben. Insgesamt fällt der Mittwoch damit wechselhaft aus, wobei sich die Wettersituation nach dem regnerischen Vormittag voraussichtlich verbessert.
Anders sieht die zeitliche Entwicklung in München aus. Dort könnte sich das regnerische Wetter bis in die zweite Tageshälfte halten.
Die DWD-Stationsprognose für den Flughafen München nennt für Mittwoch einen morgendlichen Tiefstwert von 2 Grad und einen Tageshöchstwert von 12 Grad. Die niedrige Morgentemperatur bezieht sich auf die Flughafenstation und nicht auf das gesamte Münchner Stadtgebiet.
Nach der Stadtvorhersage von Wetterdienst.de setzt zwischen 6 und 12 Uhr Regen ein. Auch zwischen 12 und 18 Uhr wird weiterhin Niederschlag erwartet. Die am Dienstag abrufbare Prognose berechnet für den Vormittag etwa 1,2 bis 1,6 Millimeter und für den Nachmittag weitere 1,8 bis 3,3 Millimeter. Diese Werte sind Modellprognosen des privaten Wetterdienstes und können sich noch verändern.
Der Wind weht nach dieser Berechnung zunächst schwach aus Südwest und dreht im Tagesverlauf auf Nordwest. Für den Nachmittag werden etwa 10 Kilometer pro Stunde angegeben.
Erst gegen Abend soll der Regen nachlassen. Während Berlin voraussichtlich bereits mittags überwiegend trocken wird, dauert die regnerische Phase in München somit länger.
Weitere Städte müssen sich am Mittwoch auf zeitweiligen Regen einstellen.
Für Leipzig prognostiziert der DWD an der Flughafenstation Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad. Am Morgen ist leichter Regen vorgesehen. Wetterdienst.de erwartet die Niederschläge insbesondere zwischen 6 und 12 Uhr, während es am Nachmittag überwiegend trocken werden soll. Der Wind dreht dabei von Südwest auf Nordwest.
In Dresden reichen die DWD-Stationswerte von 6 bis 11 Grad. Anders als in Leipzig kann der Niederschlag hier länger anhalten. Wetterdienst.de rechnet sowohl am Vormittag als auch zwischen 12 und 18 Uhr mit Regen oder Regenschauern. Der Wind weht zunächst schwach aus Südost und später aus Nordwest.
Auch Nürnberg liegt im Einflussbereich der Kaltfront. Der DWD nennt für die Flughafenstation 6 Grad am Morgen und maximal 12 Grad am Nachmittag. Für den Vormittag wird leichter Regen erwartet. Nach der Prognose von Wetterdienst.de sind später noch einzelne Schauer möglich, bevor die Niederschläge zum Abend nachlassen. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf Nordwest.
In Erfurt erwartet der Deutsche Wetterdienst Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad. Am Mittwochmorgen ist leichter Regen möglich, anschließend soll die Bewölkung auflockern.
Der private Wetterdienst WetterKontor berechnet für Erfurt am Vormittag geringe Niederschlagsmengen und für den Nachmittag überwiegend trockenes Wetter. Der Wind kommt zunächst aus West und später aus Nordwest. Für den Nachmittag nennt WetterKontor einen mittleren Wind von etwa 15 Kilometern pro Stunde.
Magdeburg erreicht laut DWD morgens etwa 9 Grad und nachmittags bis zu 15 Grad. Auch hier sieht die amtliche Stationsprognose zunächst leichten Regen vor. Später ist freundlicheres Wetter zu erwarten.
WetterKontor prognostiziert für Magdeburg am Vormittag nur geringe Niederschläge und am Nachmittag trockenes Wetter. Der Wind weht nach dieser Berechnung überwiegend aus Nordwest mit etwa 13 Kilometern pro Stunde.
Trotz der durchziehenden Kaltfront rechnet der Deutsche Wetterdienst nicht mit einer neuen ausgeprägten Unwetterlage.
In seiner Wochenvorhersage vom Dienstag, 27. Oktober, 11 Uhr, erwartet der DWD für Mittwoch und Donnerstag keine markanten Wettergefahren. Auch für Freitag werden keine entsprechenden Wetterentwicklungen prognostiziert.
Einzelne Wettererscheinungen können dennoch regional relevant sein. Im Warnlagebericht vom Dienstag, 10.30 Uhr, weist der Wetterdienst auf stellenweise dichten Nebel in der Nacht zum Mittwoch im Südosten Deutschlands hin. Örtlich könnten die Sichtweiten unter 150 Meter sinken.
In den ostbayerischen Mittelgebirgen wird stellenweise leichter Frost erwartet.
Auch im Nordseeumfeld kann der Wind am Mittwoch erneut auffrischen. Über der offenen Nordsee und auf Helgoland erwartet der DWD einzelne steife Böen der Stärke 7 auf der Beaufortskala.
Dabei handelt es sich um Erwartungen aus dem bundesweiten Warnlagebericht, nicht um konkret ausgegebene amtliche Einzelwarnungen mit festgelegten Warnstufen und Gültigkeitszeiten für einzelne Landkreise.
In den höchsten Lagen der Alpen bleibt es ebenfalls winterlicher. Die DWD-Stationsprognose für die Zugspitze sieht am Mittwoch leichten Schneefall bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vor.
Der Mittwoch markiert zugleich das Ende einer kurzen Phase ungewöhnlich milder Oktobertemperaturen.
Am Dienstag gelangt Deutschland nach DWD-Angaben vorübergehend in den Warmsektor von Tief Naomi. Dabei sind besonders im Süden und Südwesten örtlich Temperaturen bis 21 Grad möglich.
Mit der nachfolgenden Kaltfront sinken die Höchstwerte am Mittwoch auf verbreitet 10 bis 16 Grad. Das bedeutet allerdings keinen abrupten Wintereinbruch im Flachland, sondern eine Rückkehr zu kühlerem Herbstwetter.
In Köln erwartet der DWD am Mittwoch beispielsweise 14 Grad, in Frankfurt am Main 15 Grad und in Hamburg ebenfalls 14 Grad. Diese Städte profitieren größtenteils von den trockeneren Abschnitten nach dem Frontdurchgang.
Der Wind weht nach der Deutschlandvorhersage überwiegend schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Nach Norden hin fällt er frischer aus.
Am Donnerstag, 29. Oktober, setzt sich der Hochdruckeinfluss in weiten Teilen Deutschlands fort. Nach der DWD-Vorhersage bleibt es allerdings nicht überall sonnig.
Im Norden und Osten halten sich teilweise dichte Wolken, gebietsweise fällt etwas Regen. In anderen Regionen wechseln sich nach Auflösung von Nebel und Hochnebel sonnige und bewölkte Abschnitte ab. Besonders im Südwesten sind längere freundliche Phasen möglich.
Die Temperaturen erreichen nach der DWD-Deutschlandvorhersage meist 10 bis 14 Grad, am Niederrhein örtlich bis 16 Grad. Bei anhaltendem Nebel können die Höchstwerte niedriger liegen.
Für Berlin nennt die DWD-Stadtprognose am Donnerstag etwa 12 Grad, für München rund 10 Grad.
In der Nacht zum Donnerstag kann es im Süden bei längerem Aufklaren örtlich leichten Frost geben. In der folgenden Nacht zum Freitag werden erneut Nebel und Hochnebel erwartet. Regional ist dann ebenfalls leichter Frost möglich.
Auch am Freitag, 30. Oktober, soll das Wetter nach der DWD-Wochenvorhersage überwiegend ruhig bleiben. Markante Wettergefahren sind nicht angekündigt.
Damit folgt auf den Regen in Berlin und München am Mittwoch eine Wetterphase, in der Hochdruck zunehmend für ruhigere Verhältnisse sorgt. Vielerorts dürfte sich der Herbst allerdings eher mit Nebel und Wolken als mit durchgehendem Sonnenschein zeigen.
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