S 228 zwischen Hopfgarten und Scharfenstein wird wochenlang gesperrt

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Symbolfoto

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Auf der Staatsstraße S 228 zwischen Hopfgarten und Scharfenstein im sächsischen Erzgebirgskreis beginnt am Montag, 19. Oktober 2026, eine mehrwöchige Vollsperrung. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) lässt die Fahrbahn auf der Verbindung zwischen den beiden Orten erneuern. Die Arbeiten sollen nach der aktuellen Planung bis Mitte Dezember dauern. Autofahrer müssen deshalb über Zschopau und zwei Bundesstraßen ausweichen. Auch mehrere Buslinien sowie der Schülerverkehr sind betroffen.

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Der gesperrte Abschnitt liegt zwischen dem Ortsausgang von Scharfenstein und der Ortsmitte von Hopfgarten im Bereich des ehemaligen Gasthofs. Damit konkretisiert die Gemeinde Drebach die Lage der Baustelle, die das LASuV als freie Strecke zwischen beiden Orten bezeichnet. Scharfenstein gehört zur Gemeinde Drebach, Hopfgarten zur Gemeinde Großolbersdorf. Die Maßnahme betrifft die Staatsstraße S 228 und nicht die S 229, auf der ab dem gleichen Montag in Drebach eine weitere Sperrung vorgesehen ist.

Fahrbahn und Sicherheitsausstattung werden erneuert

Im Mittelpunkt steht der Austausch der Asphaltdeckschicht. Daneben sollen die bisherigen Schutzplanken durch ein neues Fahrzeugrückhaltesystem ersetzt werden. Zum Bauprogramm gehören außerdem Arbeiten an den Entwässerungsanlagen und an den Banketten, also den seitlichen Randbereichen der Fahrbahn. Schließlich werden auch die Straßenmarkierungen und die Beschilderung erneuert.

Die Maßnahmen umfassen damit neben der Asphaltoberfläche mehrere Bestandteile der Straßenausstattung. Das LASuV beziffert die Kosten auf rund 940.000 Euro. Finanziert wird das Vorhaben durch den Freistaat Sachsen aus Steuermitteln auf Grundlage des Landeshaushalts. Zuständig ist die Chemnitzer Niederlassung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

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Für die Durchführung ist eine Vollsperrung angekündigt, keine halbseitige Verkehrsführung mit Ampelregelung. Separate Termine für einzelne Bauabschnitte oder eine vorübergehende Freigabe während der Arbeiten sind nicht benannt. Auch eine genaue Uhrzeit für die Einrichtung der Sperrung wurde zunächst nicht veröffentlicht. Für die Planung von Fahrten ist deshalb der Montag als Beginn maßgeblich.

Umleitung führt über Zschopau und die Bundesstraßen

Die offizielle Umleitung verläuft von Scharfenstein zunächst auf der S 228 nach Zschopau. Von dort führt sie über die Bundesstraße 174 bis zur Heinzebank und anschließend auf der B 101 in Richtung Gehringswalde. Über die S 228 erreichen Autofahrer schließlich wieder Hopfgarten. Für die Gegenrichtung ist dieselbe Strecke in umgekehrter Reihenfolge vorgesehen.

Damit ist die direkte Straßenverbindung zwischen den beiden Ortsteilen während der Arbeiten unterbrochen. Wer normalerweise auf der S 228 zwischen Scharfenstein und Hopfgarten unterwegs ist, muss die ausgeschilderte Strecke über die Bundesstraßen nutzen. Das LASuV bittet ausdrücklich um eine umsichtige Fahrweise auf den Umleitungsstrecken. Angaben zu einer konkreten zusätzlichen Fahrzeit oder zu erwarteten Staus liegen nicht vor.

Für Anlieger wurden zunächst keine gesonderten Durchfahrtsregelungen veröffentlicht. Insbesondere ist keine allgemeine Ausnahme von der Vollsperrung für den Durchgangsverkehr angekündigt. Ob und wann einzelne Grundstückszufahrten unmittelbar am Baufeld nutzbar sind, wurde zunächst nicht näher erläutert. Eine generelle Befahrbarkeit der gesperrten Strecke lässt sich daraus nicht ableiten.

Buslinien 216, 217 und 230 fahren anders

Die Vollsperrung wirkt sich auch auf den Regionalverkehr Erzgebirge aus. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens betrifft sie Fahrten der Linien 216, 217 und 230, die Hopfgarten bedienen. Diese Busse werden über die B 101, Gehringswalde und Floßplatz zur Haltestelle Hopfgarten, Brücke in Fahrtrichtung Floßplatz geführt. Betroffen sind damit nicht nur Autofahrer, sondern auch Fahrgäste auf den Verbindungen rund um Scharfenstein, Hopfgarten und Zschopau.

Die Haltestellen Hopfgarten, Gasthof und Scharfenstein, Sportzentrum entfallen während der Umleitung ersatzlos. Der Regionalverkehr Erzgebirge stellt für betroffene Linien geänderte Fahrpläne bereit. Fahrgäste sollten deshalb vor Fahrtantritt prüfen, ob ihre bisherige Verbindung weiter angeboten wird und welche Haltestelle sie tatsächlich erreichen können.

Das LASuV weist ausdrücklich darauf hin, dass auch der Schülerverkehr von der Vollsperrung betroffen ist. Für Schülerinnen, Schüler und Eltern sind deshalb insbesondere die veränderten Haltestellen und Abfahrtszeiten wichtig. Welche einzelne Schulverbindung betroffen ist, hängt vom jeweiligen Fahrplan und der genutzten Linie ab. Das Verkehrsunternehmen veröffentlicht die Änderungen auf seiner Internetseite unter rve.de.

Freigabe für Dezember geplant

Einen endgültig feststehenden Freigabetag gibt es bislang nicht. Das LASuV rechnet mit dem Abschluss der Arbeiten Mitte Dezember 2026. Die Gemeinde Drebach nennt in ihrer Übersicht den Zeitraum vom 19. Oktober bis zum 11. Dezember. Der Regionalverkehr Erzgebirge führt die Sperrung in seiner Umleitungsübersicht bis voraussichtlich 12. Dezember. Die unterschiedlichen Angaben machen deutlich, dass es sich um Plantermine handelt, nicht um eine bereits bestätigte Verkehrsfreigabe.

Neu ist die Sperrung selbst erst ab Montag. Angekündigt wurde die Baumaßnahme jedoch bereits am 5. Oktober durch das LASuV und damit vor dem jüngsten Baustellenüberblick vom 17. Oktober. Auf anderen Abschnitten der S 228 hatte es bereits in früheren Jahren Straßenbauarbeiten gegeben. Die jetzt geplante Fahrbahnerneuerung zwischen Hopfgarten und Scharfenstein ist davon zu unterscheiden. Bis zur angekündigten Wiederöffnung bleibt die großräumige Umleitung für den Straßenverkehr maßgeblich.

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