Nach Sturz in RTL-Show: Schumacher braucht eine Operation

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Ralf Schumacher muss operiert werden. Der frühere Formel-1-Pilot hat sich bei einem Sturz während der RTL-Sendung „Jetski Star WM“ in Duisburg nicht nur die rechte Schulter ausgekugelt. Bei weiteren Untersuchungen wurde nach seinen Angaben festgestellt, dass zudem ein Stück Knochen abgebrochen ist. Der 51-Jährige hatte am Samstagabend, 29. August 2026, gemeinsam mit Entertainer Stefan Raab an dem Wettbewerb auf der Duisburger Regattabahn teilgenommen.

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Schumacher veröffentlichte am Sonntag ein Update zu seinem Gesundheitszustand. Demnach war die ausgekugelte Schulter zunächst noch am Veranstaltungsort wieder eingerenkt worden. Anschließend wurde der ehemalige Rennfahrer zur weiteren Untersuchung ins BG Klinikum Duisburg gebracht. Dort erfolgten nach seiner Darstellung zunächst Röntgenaufnahmen und am folgenden Morgen eine weitere Untersuchung mittels MRT. Dabei zeigte sich die zusätzliche Verletzung.

Ralf Schumacher muss operiert werden

Die zunächst bekannte Schulterluxation bleibt damit nicht die einzige Folge des Zwischenfalls. Wegen des abgebrochenen Knochenstücks ist nach Angaben Schumachers ein operativer Eingriff notwendig. Weitergehende medizinische Einzelheiten zur Art der Knochenverletzung oder zum genauen Ablauf der Behandlung machte er zunächst nicht öffentlich.

Schumacher zeigte sich dennoch zuversichtlich, seine Tätigkeit als Formel-1-Experte zeitnah wieder aufnehmen zu können. Nach eigener Einschätzung will er beim kommenden Grand Prix im italienischen Monza wieder vor Ort sein. Ob dies medizinisch tatsächlich möglich sein wird, war zunächst nicht unabhängig bestätigt. Das Formel-1-Wochenende in Monza ist für Anfang September vorgesehen.

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Sturz bei Teamwettbewerb in Duisburg

Der Unfall ereignete sich während eines Teamwettbewerbs der erstmals ausgestrahlten „Jetski Star WM“. Schumacher und Raab saßen gemeinsam auf einem Jetski und gerieten während ihrer Fahrt ins Wasser. Schumacher erklärte später, die Schulterverletzung sei entstanden, als er versucht habe, das Wasserfahrzeug wieder aufzurichten.

Nachdem er nicht ohne Weiteres auf das Fahrzeug zurückkehren konnte, wurde Hilfe herbeigerufen. Schumacher wurde aus dem Wasser unterstützt und medizinisch versorgt. Noch während der laufenden Veranstaltung wurde bekannt, dass seine Schulter ausgekugelt gewesen war. Zur genaueren Abklärung kam er anschließend ins Krankenhaus.

Hinweise auf einen Polizeieinsatz im Zusammenhang mit dem Vorfall liegen nicht vor. Der Zwischenfall ereignete sich im Rahmen einer organisierten Sport- und Unterhaltungssendung und führte zu medizinischer Versorgung des Teilnehmers. Angaben zu einem Fehlverhalten anderer Beteiligter gibt es nicht. Schumacher selbst machte in seinem öffentlichen Update ebenfalls niemanden für seine Verletzung verantwortlich.

Schumacher hatte zuvor das Finale erreicht

Vor dem Unfall war Schumacher bereits in einer anderen Disziplin der Veranstaltung angetreten. Im sogenannten Speed-Duell erreichte der sechsmalige Formel-1-Grand-Prix-Sieger das Finale. Dort setzte sich René Casselly gegen ihn durch. Erst später folgte der gemeinsame Wettbewerb mit Raab, bei dem Schumacher verletzt wurde.

Für Schumacher war der Auftritt eine Veranstaltung außerhalb seines heutigen Hauptarbeitsfeldes. Nach dem Ende seiner aktiven Formel-1-Karriere arbeitet der frühere Williams- und Toyota-Pilot seit Jahren als TV-Experte und begleitet die internationale Rennserie für Sky. Seine aktive Formel-1-Laufbahn umfasste 180 Grand-Prix-Starts zwischen 1997 und 2007. Dabei gewann er sechs Rennen.

Gesundheitsupdate am Tag nach der TV-Show

Der entscheidende neue Stand wurde am Sonntag bekannt. Während unmittelbar nach dem Sturz vor allem von der ausgekugelten Schulter die Rede gewesen war, ergaben die anschließenden Untersuchungen nach Schumachers eigener Darstellung eine zusätzliche Knochenverletzung. Deshalb reicht die zunächst erfolgte Behandlung der Luxation nicht aus.

Wie lange Schumacher nach der Operation körperlich eingeschränkt sein wird, war zunächst offen. Ebenso gab es keine gesicherten Angaben dazu, ob und in welchem Umfang die Verletzung seine beruflichen Termine verändern wird. Schumacher selbst rechnet weiterhin damit, zum nächsten Formel-1-Rennen reisen zu können.

Damit hat der Ralf Schumacher Jetski-Unfall binnen weniger Stunden eine medizinisch relevant andere Einordnung erhalten: Aus einer zunächst vor Ort behandelten Schulterluxation wurde eine Verletzung, die nach Angaben des früheren Rennfahrers einen operativen Eingriff erforderlich macht.

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