
Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, zeigt das ZDF um 18:00 Uhr eine neue Folge von „SOKO Stuttgart“. In „Eine milde Gabe“ wird der Leiter einer gemeinnützigen Organisation tot aufgefunden. Die Ermittlungen führen das Team um Martina Seiffert in ein Umfeld, in dem ehrenamtliches Engagement, persönliche Konflikte und finanzielle Abhängigkeiten aufeinandertreffen. Die Episode ist die fünfte Folge der 18. Staffel und feiert ihre deutsche Fernsehpremiere.
Die SOKO Stuttgart heute beschäftigt sich mit einem Todesfall beim gemeinnützigen Verein Herzenstisch. Die Organisation versorgt Menschen, die auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind. Auch Karl Schrothmann, genannt Schrotti, engagiert sich dort und unterstützt die freiwilligen Helfer bei ihrer Arbeit.
Bei einem erneuten Einsatz entdeckt Schrotti im Inneren eines Transportfahrzeugs den leblosen Vereinsleiter Frank Ebert. Die Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen und versucht herauszufinden, was sich vor dessen Tod abgespielt hat.
Dabei richtet sich der Blick auf das unmittelbare Umfeld des Verstorbenen. Ebert war für die Organisation eine wichtige Persönlichkeit, hatte allerdings offenbar auch Konflikte mit Menschen, die sich ebenfalls für den Verein engagierten.
Die Ermittler müssen zunächst klären, welche Bedeutung diese Auseinandersetzungen für den Fall haben könnten.
Zu den Personen, mit denen sich die Kriminalpolizei beschäftigt, gehört Katja Winter. Sie arbeitet ehrenamtlich beim Herzenstisch und war kurz vor Eberts Tod mit dem Vereinsleiter aneinandergeraten.
Hintergrund des Streits waren Vorwürfe bezüglich ihrer Mitarbeit. Ebert hatte ihre Arbeitsweise kritisiert. Ob der Konflikt mit seinem Tod zusammenhängt, ist zunächst offen.
Auch Angelika Mielke, die zweite Vorständin der Organisation, gerät in den Blick der Ermittler. Die pensionierte Lehrerin hatte ein enges Verhältnis zu Ebert, war jedoch wenige Tage zuvor von ihm entlassen worden.
Während der Ermittlungen wird deutlich, dass die Beziehung zwischen beiden möglicherweise komplizierter war, als sie zunächst erscheint. Welche persönlichen Spannungen tatsächlich bestanden, gehört zu den offenen Fragen des Falls.
Ein weiterer Handlungsstrang betrifft Ludwig Feldberger. Der finanzkräftige Unterstützer des Vereins erklärt, dass er seine Spenden künftig nicht fortsetzen könne.
Damit untersucht die SOKO neben zwischenmenschlichen Spannungen auch die wirtschaftlichen Verbindungen innerhalb der gemeinnützigen Organisation. Ob daraus ein Zusammenhang mit dem Todesfall entsteht, wird im Verlauf der Episode geklärt.
Eine wichtige Gastrolle in „Eine milde Gabe“ spielt Katerina Jacob. Die Schauspielerin verkörpert Angelika Mielke, deren Beziehung zum verstorbenen Vereinsleiter für die Ermittlungen von Bedeutung ist.
Jacob ist dem deutschen Fernsehpublikum unter anderem durch ihre Rolle in der Krimiserie „Der Bulle von Tölz“ bekannt. In der neuen „SOKO Stuttgart“-Episode steht ihre Figur als frühere Vertraute Eberts im Mittelpunkt mehrerer Ermittlungsansätze.
Marie Julie Bretschneider spielt die ehrenamtliche Helferin Katja Winter. Manuel Mairhofer übernimmt die Rolle des Spenders Ludwig Feldberger.
Zu den Hauptdarstellern gehört erneut Astrid M. Fünderich als Erste Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert. Peter Ketnath spielt Kriminalhauptkommissar Joachim „Jo“ Stoll.
Im weiteren Ensemble sind Iman Tekle als Toni Kidane, Karl Kranzkowski als Michael Kaiser und Mike Zaka Sommerfeldt als Jan Arnaud zu sehen. Michael Gaedt verkörpert Karl „Schrotti“ Schrothmann, der diesmal selbst den entscheidenden Fund macht.
Auch Bärbel Stolz als Sibylle Beyer und Florian Wünsche als Dr. Benedikt Förster gehören zur Besetzung der Episode.
„Eine milde Gabe“ ist die 413. Episode der gesamten Krimiserie und die fünfte Folge der aktuellen 18. Staffel. Die deutsche TV-Erstausstrahlung findet am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 18:00 Uhr im ZDF statt.
Die neue Staffel begann am 1. Oktober 2026 im Fernsehen. Insgesamt hat das ZDF 20 neue Folgen angekündigt, die jeweils donnerstags auf dem gewohnten Sendeplatz ausgestrahlt werden.
In der vorherigen Episode „Das Wunder von Zechingen“, die am 22. Oktober gezeigt wurde, beschäftigte sich das Ermittlerteam mit einem Todesfall im Fußballumfeld. Mit „Eine milde Gabe“ verlagert sich der Schwerpunkt nun auf eine soziale Einrichtung und deren persönliche Beziehungen.
Die Krimiserie, die seit 2009 ausgestrahlt wird, verbindet abgeschlossene Ermittlungsfälle mit einem festen Figurenensemble. Der neue Fall setzt diese Erzählweise fort und stellt mit Schrotti eine bekannte Nebenfigur in den Mittelpunkt des Geschehens.
Für die Inszenierung von „Eine milde Gabe“ ist Patrick Winczewski verantwortlich. Das Drehbuch stammt von Frank Kayan und Colin Zech.
Die Kameraarbeit übernahm Matthias Papenmeier, den Schnitt Helmar Jungmann. Uwe Schenk wird in den offiziellen ZDF-Angaben für die Musik genannt.
Die eigentliche Episodenlänge beträgt rund 44 Minuten. Im linearen Fernsehprogramm ist für die Ausstrahlung eine Stunde vorgesehen. Die Sendung endet planmäßig um 19:00 Uhr, anschließend folgen die ZDF-Nachrichten „heute“.
Die Geschichte spielt im Raum Stuttgart und im Umfeld der fiktiven Lebensmittelhilfe Herzenstisch. Konkrete Drehadressen der Episode sind nicht ausgewiesen.
Wer die neue Folge nicht am Donnerstagabend verfolgen kann, findet „Eine milde Gabe“ bereits im Streamingangebot des ZDF.
Die Episode wurde am 22. Oktober 2026 und damit eine Woche vor der Fernsehausstrahlung online veröffentlicht. Nach den Angaben des Senders bleibt sie bis zum 9. Dezember 2027 abrufbar.
Die Streamingfassung hat eine Laufzeit von 44 Minuten. Angeboten werden außerdem Untertitel und eine Audiodeskription. Damit lässt sich die Folge auch unabhängig vom festen Ausstrahlungstermin ansehen.
Die nächste neue Episode ist für Donnerstag, 5. November 2026, um 18:00 Uhr vorgesehen. Sie trägt den Titel „Die Bäckerin“ und setzt die 18. Staffel mit einem weiteren eigenständigen Kriminalfall fort.
Mit „Eine milde Gabe“ stellt die Serie diesmal die Frage nach dem Zusammenleben und den persönlichen Abhängigkeiten innerhalb einer Hilfsorganisation. Was zunächst nach einem Todesfall im Umfeld eines gemeinnützigen Vereins aussieht, entwickelt sich zu Ermittlungen über Konflikte, enttäuschte Erwartungen und finanzielle Verbindungen.
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