
In den Bayerischen Alpen wird es am Montag, 9. November 2026, auf den Gipfeln voraussichtlich stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in den Hochlagen Windböen mit Geschwindigkeiten bis 85 Kilometern pro Stunde. Auf den höchsten Gipfeln sind sogar schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig wird für die Zugspitze Schneefall bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vorhergesagt.
Die angekündigte Windentwicklung hängt mit einer Wetterumstellung zusammen. Nach Angaben des DWD erreicht am Montag eine Warmfront aus Südwesten die südlichen Landesteile Deutschlands. Damit gelangt feuchte Luft in die Region.
Für die Hochlagen der Alpen erwartet der Wetterdienst aus südwestlicher Richtung Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde. Auf den höchsten Gipfeln könnten die Böen noch stärker ausfallen. Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde werden nicht ausgeschlossen.
Die höheren Windgeschwindigkeiten sind dabei ausdrücklich für die Berglagen vorhergesagt. Eine entsprechende Sturmprognose für sämtliche Täler der Bayerischen Alpen ergibt sich daraus nicht.
Für Wanderer, Bergsteiger und andere Ausflügler ist vor allem die Höhenlage entscheidend. Die stärksten vorhergesagten Böen betreffen gerade jene Bereiche, in denen sich zahlreiche hochalpine Wanderwege und Gipfelrouten befinden.
Neben dem Wind verändert sich auch das Wetter auf Deutschlands höchstem Berg. Die Stationsvorhersage des DWD für die Zugspitze nennt für Montag einen Tageshöchstwert von minus 3 Grad. Für die frühen Stunden werden Temperaturen bis minus 9 Grad vorhergesagt.
Zudem ist Schneefall angekündigt. Die DWD-Vorhersage weist sowohl für die frühen als auch für die späteren Stunden des Montags Schneefall und Sturmböen aus.
Auch die Bergwetterprognose des Deutschen Alpenvereins rechnet auf der Zugspitze mit winterlichen Bedingungen. Demnach nimmt die Bewölkung am Montag zu, wobei im weiteren Tagesverlauf Schneefall erwartet wird.
Damit treffen auf Deutschlands höchstem Gipfel voraussichtlich mehrere Wettererscheinungen zusammen: Temperaturen deutlich unter null Grad, Schneefall und kräftiger Wind.
Die Windprognose für Montag ist Bestandteil des DWD-Warnlageberichts für Südbayern vom Sonntag, 8. November, 10:30 Uhr. Eine eigenständige amtliche Sturmwarnung mit konkretem Warngebiet und festgelegtem Gültigkeitszeitraum war zunächst nicht bestätigt.
Die Vorhersage lässt offen, zu welcher genauen Uhrzeit die stärksten Böen in den einzelnen Bergregionen auftreten könnten. Der DWD nennt als Zeitraum den Montag, ohne den Beginn der Sturmböen genauer einzugrenzen.
Auch in der bundesweiten Wochenvorhersage des Wetterdienstes ist die Entwicklung aufgeführt. Dort werden für die Hochlagen der Alpen ebenfalls Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde aus Südwest prognostiziert.
Für Dienstag und Mittwoch deutet die DWD-Wochenvorhersage auf eine weitere wechselhafte Wetterphase hin. Am Mittwoch sind in den höheren Lagen der Alpen erneut stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde aus Südwest möglich.
Damit bleibt das Wetter in den Bayerischen Alpen nicht allein am Montag ein Thema für Bergsportler und Ausflügler. Entscheidend für die tatsächlichen Bedingungen sind die weitere Windentwicklung sowie die örtlichen Schneefall- und Temperaturverhältnisse.
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