
Bei Arbeiten auf dem Dach eines Supermarktes in Mönchengladbach-Rheydt ist am Donnerstag, 5. November 2026, ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Einsatzkräften zur Dahlener Straße aus. Weil zunächst nicht feststand, wie weit sich der Brand innerhalb der Dachkonstruktion ausgebreitet hatte, mussten die Geschäftsbereiche vorübergehend geräumt werden. Dachdecker hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eingegriffen und eine weitere Ausbreitung verhindert. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz abgeschlossen.
Der Supermarktbrand in Rheydt ereignete sich am Donnerstagmittag. Die Feuerwehr Mönchengladbach nennt in ihrer Einsatzmeldung 13:06 Uhr als Zeitpunkt des Geschehens. Als die ersten Einsatzkräfte an der Dahlener Straße eintrafen, war eine leichte Rauchentwicklung im Dachbereich des Gebäudes erkennbar.
Nach Angaben der Feuerwehr war das Feuer während Schweißarbeiten auf dem Dach entstanden. Die dort beschäftigten Dachdecker bemerkten den Brand und reagierten unmittelbar. Sie löschten brennende Teile der Dachkonstruktion und verhinderten dadurch, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten.
Damit war die unmittelbare Brandausbreitung bereits eingedämmt, bevor die Feuerwehr ihre weiteren Maßnahmen durchführte. Allerdings musste noch überprüft werden, ob sich das Feuer innerhalb der Dachkonstruktion ausgebreitet hatte.
Die Feuerwehr beschreibt den Zusammenhang zwischen den Schweißarbeiten und dem Brand ausdrücklich. Angaben zu einem möglichen Fehlverhalten der beteiligten Arbeiter machte sie nicht. Auch technische Einzelheiten zur Entstehung des Feuers wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Wegen der zunächst unklaren Situation ließ die Feuerwehr die Geschäftsbereiche des Supermarktes räumen. Die Maßnahme galt für die Dauer des Einsatzes und sollte verhindern, dass sich Menschen während der Kontrolle des Dachbereichs in den betroffenen Geschäftsräumen aufhielten.
Wie viele Kundinnen und Kunden oder Beschäftigte das Gebäude verlassen mussten, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Ebenso wenig wurde bekannt, ob einzelne Bereiche des Supermarktes bereits vor der Alarmierung geschlossen waren.
Die Räumung erfolgte, obwohl beim Eintreffen der Feuerwehr lediglich eine leichte Rauchentwicklung sichtbar gewesen war. Entscheidend war die Frage, ob sich das Feuer unterhalb der äußerlich erkennbaren Brandstelle weiterentwickelt hatte.
Zu Schwierigkeiten bei der Räumung oder besonderen Zwischenfällen innerhalb des Gebäudes machte die Feuerwehr keine Angaben. Eine Bestätigung, wann sämtliche Geschäftsbereiche wieder für den Publikumsverkehr freigegeben wurden, lag zunächst ebenfalls nicht vor.
Nach dem Eintreffen konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Überprüfung der betroffenen Dachkonstruktion. Dazu wurde das Dach an der Brandstelle teilweise geöffnet, um auch die darunterliegenden Bauteile untersuchen zu können.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Holzbalken unterhalb der Dachhaut. Die Feuerwehr kontrollierte diese mit einer Wärmebildkamera. Das Gerät ermöglicht es, Temperaturunterschiede sichtbar zu machen und Wärmequellen aufzuspüren, die mit bloßem Auge nicht unmittelbar zu erkennen sind.
Mit dieser Untersuchung wollten die Einsatzkräfte feststellen, ob das Feuer weitere Bereiche unter der Dachabdeckung erreicht hatte. Die Kontrolle war notwendig, obwohl die Dachdecker die zunächst brennenden Teile bereits gelöscht hatten.
Ob bei den Untersuchungen zusätzliche Glutnester entdeckt wurden, teilte die Feuerwehr nicht mit. Gesichert ist, dass die vorgesehenen Kontrollmaßnahmen abgeschlossen werden konnten und kein weiterer langwieriger Löscheinsatz erforderlich war.
Für den Einsatz an der Dahlener Straße wurden umfangreiche Kräfte alarmiert. Nach Angaben der Feuerwehr waren sämtliche drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach beteiligt. Sie kamen von den Standorten Neuwerk, Holt und Rheydt.
Unterstützung erhielten die hauptamtlichen Einsatzkräfte von der Freiwilligen Feuerwehr. Beteiligt waren deren Einheiten Rheydt und Stadtmitte sowie die Informations- und Kommunikationsgruppe.
Zusätzlich standen ein Abrollbehälter für Atemschutzausrüstung, vier Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung. Auch die Polizei und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr gehörten zum Einsatzaufgebot.
Die Einsatzleitung übernahm Branddirektor Marco Jennißen.
Damit waren neben den Kräften für die Brandbekämpfung auch mehrere Einheiten des Rettungsdienstes vor Ort. Allein aus dieser Alarmierung lässt sich allerdings nicht ableiten, dass Menschen bei dem Feuer verletzt wurden.
Eine Gesamtzahl der eingesetzten Feuerwehrleute wurde in der offiziellen Mitteilung nicht genannt.
Die Maßnahmen an dem Supermarkt konnten vergleichsweise schnell abgeschlossen werden. Etwa 45 Minuten nach Beginn des Einsatzes waren die erforderlichen Arbeiten der Feuerwehr beendet.
Anschließend übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an den zuständigen Marktleiter. Damit war der unmittelbare Feuerwehreinsatz abgeschlossen.
Die schnelle Beendigung steht im Zusammenhang mit dem frühen Eingreifen der Dachdecker, die nach Angaben der Feuerwehr eine Ausbreitung des Brandes verhindert hatten. Die anschließende Überprüfung der Dachkonstruktion konnte innerhalb der angegebenen Einsatzdauer durchgeführt werden.
Ob der Supermarkt nach der Übergabe unmittelbar wieder öffnen konnte, blieb zunächst offen. Auch zu möglichen Einschränkungen für Beschäftigte oder Kunden im weiteren Tagesverlauf machte die Feuerwehr keine Angaben.
Zur Zahl möglicher Verletzter enthält die Feuerwehrmeldung vom Donnerstagnachmittag keine konkreten Angaben. Zwar waren vier Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert worden, ein tatsächlicher medizinischer Behandlungsbedarf wurde jedoch nicht beschrieben.
Ebenso blieb die Höhe des entstandenen Sachschadens zunächst unbekannt. Das teilweise Öffnen der Dachkonstruktion und die bereits zuvor brennenden Bauteile belegen, dass Arbeiten am Dach erforderlich waren. Wie umfangreich mögliche Reparaturen ausfallen, wurde nicht mitgeteilt.
Auch mögliche Verkehrsbehinderungen auf der Dahlener Straße sind nicht bestätigt. Die Feuerwehr nennt zwar die Beteiligung der Polizei, führt aber keine Straßensperrungen oder Verkehrsumleitungen auf.
Der Brand am Supermarktdach konnte somit innerhalb kurzer Zeit eingedämmt und der Feuerwehreinsatz abgeschlossen werden. Welche finanziellen Folgen der Vorfall für den Marktbetreiber hat und ob nachträgliche Arbeiten an der Dachkonstruktion erforderlich werden, war zunächst nicht bekannt.
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