
Die UmweltBank will nach einem Geschäftsjahr mit positiven Ergebnissen wieder eine Dividende ausschütten. Wie aus einer Mitteilung des Nürnberger Unternehmens hervorgeht, wurden der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht sowie der Konzernabschluss für 2025 veröffentlicht. Zugleich nennt die Bank eine Prognose für 2026, die auf eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses abzielt.
Die UmweltBank AG hat ihre geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Auf Ebene der Aktiengesellschaft erreichte das Ergebnis vor Steuern rund 6,4 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss lag nach Unternehmensangaben bei 14,3 Millionen Euro. Auch auf Konzernebene weist die Bank positive Zahlen aus. Dort betrug das Ergebnis vor Steuern rund 3,2 Millionen Euro, während der Konzernjahresüberschuss bei etwa 12,3 Millionen Euro lag.
Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 30. Juli 2026 deshalb vorschlagen, wieder eine Dividende auszuschütten. Geplant sind 5 Cent je Aktie. Damit rückt die UmweltBank Dividende für Aktionäre wieder auf die Tagesordnung, nachdem die Entscheidung letztlich bei der Hauptversammlung liegt. Für Anleger ist der Vorschlag vor allem deshalb relevant, weil Dividendenzahlungen bei Banken immer auch als Signal für Ertragslage, Kapitalplanung und Erwartungen des Managements gelesen werden.
Die vorgelegten UmweltBank Zahlen 2025 unterscheiden zwischen der Aktiengesellschaft und dem Konzern. Diese Trennung ist bei börsennotierten Unternehmen wichtig, weil die AG-Zahlen und der Konzernabschluss unterschiedliche Betrachtungsebenen abbilden. Die UmweltBank verweist darauf, dass mit der gleichzeitigen Veröffentlichung des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts sowie des Konzernabschlusses nun die testierten Finanzzahlen vollständig vorliegen.
Der Geschäftsbericht UmweltBank steht nach Unternehmensangaben auf der Website der Bank bereit. Dort können Investoren, Kunden und interessierte Leser die detaillierten Kennzahlen nachvollziehen. Die Mitteilung selbst nennt nur zentrale Ergebnisgrößen. Weitere Angaben zu Bilanzsumme, Eigenkapital, Kreditgeschäft oder Kostenentwicklung werden darin nicht ausgeführt. Deshalb lässt sich aus der Pressemitteilung allein nur begrenzt ableiten, welche einzelnen Faktoren das Ergebnis 2025 besonders geprägt haben.
Für das laufende Jahr 2026 erwartet der Vorstand eine weitere Verbesserung. Auf Ebene der AG rechnet die UmweltBank mit einem Ergebnis vor Steuern zwischen 12,5 und 17,5 Millionen Euro. Für den Konzern wird ein Ergebnis vor Steuern zwischen 10,0 und 15,0 Millionen Euro prognostiziert. Damit liegt die Spanne deutlich über den für 2025 gemeldeten Vorsteuerwerten.
Die UmweltBank Prognose 2026 bleibt jedoch eine Erwartung des Unternehmens. In der Mitteilung weist die Bank darauf hin, dass solche Aussagen auf Annahmen beruhen und mit Unsicherheiten verbunden sind. Als mögliche Einflussfaktoren nennt das Unternehmen unter anderem Markt- und Zinsentwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage, Wettbewerb, Finanzmärkte und regulatorische Vorgaben. Ob die Ziele erreicht werden, hängt daher nicht allein von der Geschäftsentwicklung der Bank selbst ab.
Die UmweltBank wurde 1997 gegründet und ist auf nachhaltige Finanzierungen spezialisiert. Nach eigenen Angaben finanziert sie ausschließlich Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Immobilien. Außerdem bietet sie Finanzprodukte für Privatkunden und Anleger an, darunter Girokonto, Sparprodukte und Wertpapiere.
An der Börse ist die Aktie im Freiverkehr der Börse München im Segment m sowie im Scale-Segment der Deutschen Börse gelistet. Für die Bank sind die veröffentlichten Zahlen deshalb nicht nur eine Bilanzmeldung, sondern auch eine Information für den Kapitalmarkt. Dem Vorstand gehören Goran Basic, Dietmar von Blücher und Dr. Nicole Handschuher an. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Georg Schürmann, den Vorsitz des Umweltrates hat Prof. Dr. Harald Bolsinger inne. Die Entscheidung über die geplante Dividende fällt auf der Hauptversammlung Ende Juli.
Quelle: Angaben der UmweltBank AG in einer Pressemitteilung vom 19. Juni 2026.
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