Vier Autos kollidieren auf B243: Frau schwer verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Unfall auf der B243 im Landkreis Nordhausen in Thüringen sind am Sonntagvormittag, 18. Oktober 2026, vier Menschen verletzt worden. Eine 63 Jahre alte Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen, drei weitere Beteiligte wurden leicht verletzt. Nach Polizeiangaben waren insgesamt vier Pkw in den Unfall verwickelt. Die Strecke zwischen den Ortschaften Günzerode und Holbach musste für etwa drei Stunden vollständig gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf mehr als 50.000 Euro geschätzt.

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Frontalkollision löst weitere Zusammenstöße aus

Der Unfall ereignete sich auf dem Abschnitt zwischen Günzerode, einem Ortsteil der Gemeinde Werther, und Holbach in der Gemeinde Hohenstein. Beide Orte liegen im westlichen Teil des Landkreises Nordhausen nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen. Nach dem bisherigen Unfallbild fuhr eine 63-Jährige auf der B243, als ihr Wagen aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte das Auto frontal mit einem entgegenkommenden Skoda Fabia. Welche Geschwindigkeit die Fahrzeuge hatten und was dem Abkommen von der ursprünglichen Fahrspur vorausging, war zunächst nicht bekannt.

Mit diesem ersten Zusammenstoß war das Unfallgeschehen noch nicht beendet. Zwei weitere Autos konnten nach den bisherigen Polizeiangaben nicht mehr rechtzeitig anhalten. Sie stießen ebenfalls mit den bereits verunglückten Fahrzeugen zusammen. Damit waren am Ende vier Pkw an der Unfallstelle betroffen. Ob die beiden nachfolgenden Kollisionen unmittelbar nacheinander stattfanden oder wie groß die Abstände zwischen den Fahrzeugen waren, wurde zunächst nicht näher mitgeteilt. Der genaue Ablauf muss deshalb weiterhin aufgeklärt werden.

63-jährige Autofahrerin schwer verletzt

Die 63-jährige Fahrerin des zuerst auf die Gegenfahrbahn geratenen Autos wurde bei dem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Sie kam zur medizinischen Versorgung in das Südharz Klinikum nach Nordhausen. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Über die Art ihrer Verletzungen oder ihren weiteren Gesundheitszustand lagen am Sonntagnachmittag keine näheren Angaben vor. Die Polizei unterschied damit ausdrücklich zwischen einer schwer verletzten Person und drei leichter verletzten Beteiligten. Hinweise auf weitere verletzte Menschen gab es zunächst nicht.

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In dem Auto der 63-Jährigen fuhr außerdem ein Hund mit. Das Tier starb nach den veröffentlichten Polizeiangaben noch an der Unfallstelle. Um welches Fahrzeugmodell es sich bei dem Wagen der Frau handelte, war zunächst nicht näher bekannt. Auch die genaue Verteilung der drei leicht verletzten Personen auf die anderen beteiligten Autos wurde nicht beschrieben. Weitere Einzelheiten über die Insassen der vier Fahrzeuge lagen zunächst nicht vor.

B243 nach Unfall rund drei Stunden gesperrt

Durch die Kollisionen war die Bundesstraße 243 zwischen Günzerode und Holbach in beiden Richtungen nicht passierbar. Eine Verkehrsmeldung wies am Sonntag gegen 11.19 Uhr für diesen Bereich eine vollständige Sperrung aus. Nach Angaben der Polizei dauerte diese rund drei Stunden. Alle vier beteiligten Autos waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Bergung der Fahrzeuge und die Aufnahme des Unfallgeschehens beanspruchten damit einen längeren Zeitraum.

Welche Feuerwehren am Sonntag eingesetzt wurden und wie viele Rettungswagen oder weitere Einsatzfahrzeuge an die Unfallstelle kamen, war zunächst nicht verlässlich angegeben. Polizei, medizinische Helfer und Abschleppdienste waren mit der Versorgung der Verletzten sowie der Unfallaufnahme und Bergung befasst. Der mit mehr als 50.000 Euro bezifferte Sachschaden ist eine erste Schätzung. Eine endgültige Schadenssumme kann davon abweichen, etwa wenn an den Fahrzeugen weitere Beschädigungen festgestellt werden.

Die B243 ist eine wichtige Verbindung im Südharz. Sie verknüpft den Raum Nordhausen mit Orten im südlichen Niedersachsen und stellt Anschlüsse an die Autobahnen 38 und 7 her. Eine Vollsperrung auf diesem Abschnitt betrifft daher nicht nur den unmittelbaren Verkehr zwischen den benachbarten Ortschaften. Auch für Autofahrer, die über die Landesgrenze unterwegs sind, kann eine Unterbrechung relevant sein. Zum genauen Umfang der Verkehrsbehinderungen am Sonntag gab es allerdings keine gesicherte Bilanz.

Warum das Auto der 63-Jährigen auf die Gegenfahrbahn gelangte, blieb zunächst offen. Aussagen zu einem technischen Defekt, einem Fahrfehler oder anderen möglichen Ursachen waren nicht bestätigt. Ebenso lagen keine belastbaren Erkenntnisse zu einem möglichen Fehlverhalten weiterer Beteiligter vor. Im Mittelpunkt der weiteren Aufklärung steht daher die Frage, wie es zu der ersten Frontalkollision kam und wie sich anschließend die beiden weiteren Zusammenstöße entwickelten.

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