Auto überschlägt sich an der Exe: 56-Jähriger in Lebensgefahr

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Auffahrunfall in Flensburg ist am Samstag, 24. Oktober 2026, ein 56 Jahre alter Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Sein Wagen stieß am Vormittag im Bereich der Exe gegen ein wartendes Auto und überschlug sich anschließend. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Menschen im anderen Wagen überstanden den Zusammenstoß nach Polizeiangaben unverletzt. Wegen des Unfalls musste eine wichtige Zufahrt zur Flensburger Innenstadt zeitweise in beiden Richtungen gesperrt werden.

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Zusammenstoß an einer Ampel auf der B199

Der Unfall in Flensburg an der Exe ereignete sich auf der Bundesstraße 199, die westlich der Innenstadt in Richtung Stadtzentrum führt. Nach ersten Angaben der Polizei fuhr der 56-Jährige auf ein Fahrzeug auf, das an einer roten Ampel stand. Die Polizei beschrieb den Aufprall als ungebremst. Eine abschließende Erklärung dafür, weshalb der Wagen nicht rechtzeitig zum Stehen kam, lag zunächst nicht vor.

Der Zusammenstoß geschah nach örtlichen Einsatzangaben gegen 11.15 Uhr. Bei den beteiligten Autos soll es sich um einen Skoda und einen Tesla gehandelt haben. Das wartende Fahrzeug befand sich demnach im Bereich einer Linksabbiegespur. Die genaue Fahrbewegung des auffahrenden Autos unmittelbar vor der Kollision ist noch nicht abschließend geklärt. Auch zur Geschwindigkeit der Fahrzeuge lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

Der Wagen des 56-Jährigen überschlug sich und blieb mit dem Dach auf der Fahrbahn liegen. Das andere Fahrzeug wurde nach örtlichen Angaben durch die Kollision in den Kreuzungsbereich geschoben. Die Wucht des Aufpralls zeigte sich damit an der Endlage beider Autos. Welche Einzelheiten zum Ablauf die Untersuchung der Unfallstelle noch ergeben wird, war zunächst unklar.

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Feuerwehr befreit Fahrer aus dem Fahrzeug

Nach dem Zusammenstoß wurden Rettungskräfte und Feuerwehr alarmiert. Laut lokalen Einsatzangaben leisteten Menschen an der Unfallstelle zunächst Hilfe und verständigten den Notruf. Weil anfangs davon ausgegangen wurde, dass der Fahrer in seinem Wagen eingeschlossen sein könnte, rückten neben der Berufsfeuerwehr Flensburg auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt und Jürgensby aus.

Die Feuerwehr befreite den Verletzten demnach über die Beifahrerseite aus dem umgestürzten Auto. Anschließend übernahm der Rettungsdienst die Versorgung und brachte ihn in ein Krankenhaus. Der Zustand des 56-Jährigen wurde von der Polizei als lebensgefährlich beschrieben. Eine spätere Entwarnung oder weitere gesicherte Einzelheiten zu seinem Gesundheitszustand lagen am Samstagnachmittag zunächst nicht vor.

Die Menschen in dem zweiten Auto blieben laut Polizei unverletzt. Es handelte sich um ein Paar. Nach lokalen Angaben sicherten die Einsatzkräfte zudem das andere Fahrzeug und schalteten dessen Stromversorgung ab. Weitere Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.

B199 mehrere Stunden gesperrt

Die Auswirkungen des Unfalls waren auch im Flensburger Verkehr deutlich zu spüren. Der betroffene Abschnitt der B199 gehört zu den wichtigen Verbindungen in Richtung Innenstadt. Polizei und Einsatzkräfte sperrten die Straße zeitweise vollständig, sodass Fahrzeuge aus beiden Richtungen nicht durch den Kreuzungsbereich fahren konnten. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Die Absperrungen betrafen örtlichen Angaben zufolge unter anderem den Bereich Nikolaiallee. Auf der Innenstadtseite griffen Maßnahmen bis zur Schützenkuhle. Auch Busse mussten zeitweise andere Wege nehmen.

Die Vollsperrung dauerte nach Angaben des NDR bis etwa 15.20 Uhr. Der betroffene Abschnitt war damit am Samstagnachmittag wieder freigegeben. Wie lange die Bergung der Fahrzeuge und die Untersuchung der Unfallstelle jeweils dauerten, wurde nicht einzeln angegeben.

Gutachter soll Unfallhergang klären

Die Ursache des Zusammenstoßes war zunächst offen. Nach örtlichen Angaben wurde auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Flensburg ein Gutachter hinzugezogen, der den Unfallhergang rekonstruieren soll.

Dass das Fahrzeug nach ersten Polizeiangaben ungebremst auffuhr, erklärt noch nicht die Ursache des Zusammenstoßes. Warum der Fahrer nicht rechtzeitig zum Stehen kam, war am Nachmittag nicht geklärt. Die Untersuchung soll insbesondere den Ablauf unmittelbar vor dem Aufprall nachvollziehbar machen.

Gesicherte Angaben zu möglichen technischen Ursachen oder den Verkehrsverhältnissen unmittelbar vor dem Zusammenstoß lagen zunächst nicht vor. Auch zu einer möglichen strafrechtlichen Bewertung gab es zunächst keine Angaben. Offen blieb zudem, ob weitere Beteiligte den Unfall beobachtet hatten oder ob bereits Zeugenbefragungen abgeschlossen waren.

Die Schwere der Verletzungen des 56-Jährigen stand fest, der genaue Auslöser der Kollision dagegen nicht.

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